Home / Zwillinge / Schwanger / Geburt / Ab heute neu: Die SONNTAGSFRAGE….

Ab heute neu: Die SONNTAGSFRAGE….

sonntagsfrage01

Liebe Mit-Mütter, Super-Mütter und Raben-Mütter!

Damit ich mir nicht jeden Tag eine neue Anekdote aus den Gehirnwindungen quetschen muss, habe ich mir gedacht: Am Sonntag bin ich einfach faul und ihr fleißig. 🙂 Ihr seid Expertinnen und Fachleute was Zwillinge betrifft – darum gibt es ab heute regelmäßig die SONNTAGSFRAGE. Und wir starten ganz am Anfang: Wie war die Geburt der Zwillinge? Freue mich über schöne, berührende, emotionale oder aber auch traurige Geschichten… Ich wünsche mir viele Erfahrungen und einen regen Austausch, am besten direkt unten bei den Kommentaren.

WOZU DAS GANZE? Die Antworten werden in einer Diashow – ähnlich wie hier nur ohne Tippfehler – gesammelt, damit andere Mamis später auch etwas davon haben. Als ich schwanger war hätte ich mir gewünscht, dass ich so etwas lesen könnte. Ihr auch? Oder habt ihr andere Ideen?

41 comments

  1. Ich durfte meine Zwillinge spontan entbinden. Das war nicht selbstverständlich, da sich die zwei schon bei 33+5 nach einem vorzeitigen Blasensprung auf den Weg gemacht haben. Die Geburt verlief sehr rasch und ohne große Komplikationen, nur als die Erste geboren war, ließen die Herztöne des Zweiten etwas nach. Plötzlich stand das Wort Kaiserschnitt im Raum. Mein Sohn hat sich zum Glück schnell erholt und den Weg schnell gefunden und war 8Minuten später als seine große Schwester auf der Welt.
    Es war eine großartige Erfahrung!
    Es folgten dann zwar fast 3 Wochen Aufenthalt auf der Neonatologie, aber darauf waren wir vorbereitet.
    Annika

  2. hatte einen geplanten kaiserschnitt in der ssw37+2 mit kreuzstich hatte bei der großen schon einen notkaiserschnitt mit vollnarkose da war mir der kaiserschnitt richtig nett weil du ja alles mitbekommst wie sie die kleinen aus dem bauch holen du hast halt wärend der op halt keine schmerzen hatte auch 2 kinderärzte und eine hebamme dabei die 2 zeigten sie mir bald hab ich auch anfassen dürfen nur die erste habens mir nur ganz kurz gezeigt da sie probleme mit der luft hatte hat sich aber nach einer stunde inkopator gut erholt der papa ist dann mit der hebamme und den 2 in den kreissall rauf und hat dann die 2 schon halten dürfen ich bin dann eine stunde später rauf gekommen und dann habens mir die erste auf gegeben und sind dann auch bald aufs timmer gekommen und sind nach 6 tagen heimgegangen

  3. Meine Jungs kamen 2000 spontan nach blasensprung in der 36 Woche zur Welt, der erste lag richtig, der zweite wurde innerlich gedreht, daran hab ich auch eher negative Erinnerungen. Durfte dann die Kids erst am dritten Tag sehen, weil ich wegen dem Bauch auf welchen sich mehrere Leute gelegt haben, nicht aufstehen konnte und die kurzen im wärme Bett liegen mussten. Ausführlich kann man das hier nachlesen http://www.zwillingsratgeber.de/geburt-von-meinen-zwillingen-oktober-2000/

  4. Ich hatte eine Notkaiserschnitt bei 35+4 wegen einer Schwangerschaftsvergiftung. Ich bin dem Krankenhaus ein Bißchen böse, da man mich einen ganzen Tag mit der Diagnosen im Dunkeln ließ und es dann abends plötzlich ruckzuck ging. Ich konnte mich nicht darauf vorbereiten. Hätte man morgens versucht einzuleiten, dann hätte es vielleicht ja klappen können. Die Kinder lagen super für eine Spontangeburt.
    Der Kaiserschnitt selber war halb so wild, nur mein Kreislauf und die Nerven haben nicht mitgespielt vor lauter Schreck dass es jetzt doch losgeht, obwohl ich nach 12 Stunden Warten an dem Tag nicht mehr damit gerechnet hatte. Beinahe wäre mein Mann bereits heimgefahren. Nicht vorzustellen! ich habe jedenfa den ganzen Eingriff lang trocken gewürgt und musste dreimal Atropin erhalten weil mein Kreislauf zusammenbrach. Das war ein klassischer Schockzustand. An die ersten Schreie erinnere ich mich noch gut. Das war schön, aber ich war zusätzlich gerade so sehr mit mir beschäftigt dass ich es nicht geniessen konnte. Den Erstgeborenen habe ich erst viele Stunden später zu sehen bekommen. man hat schlicht vergessen ihn mir zu zeigen. Ich dachte schon ihm gehts nicht gut. Apgar im Kinderheft wurde aber mit 10von10 eingetragen. Darüber bin ich auch etwas traurig denn den anblick seines Brüderchens sofort nach der Geburt trage ich in mir wie einen Schatz. Diesen Moment hat man mir gestohlen.
    Sie kamen trotz selbständiger Atmung zur Sicherheit auf die Neo. Die Schwestern fanden leider erst in der Nacht die Zeit, mich dorthin zu fahren. Mein Mann rannte inzwischen immer zwischen mir und den Jungs hin und her.
    Der Schnitt hat mir keine weiteren Probleme bereitet. Insgesamt war es also ok. Das Krankenhaus würde ich nicht weiterempfehlen. Wir mussten noch einige zeit bleiben da säuglinge dort erst mit mindestens 2500g entlassen werden. Nach 16 Tagen durften wir nach Hause und dort wuchsen wir dann endlich eng zusammen.

    http://wenndasglueckdichdoppelttrifft.blogspot.de

    • Hi Claudia! Whow – das klingt nicht nach Ponyhof… Hast du lange gebraucht um es zu verarbeiten?

      • Nein das ging zum Glück ziemlich schnell. Bin nur sauer dass ich auf einige kostbare Momente verzichten musste, die trotz Kaiserschnitt normalerweise möglich sind. Im Nachhinein hätte ich da wahrsten mehr auf den Putz hauen sollen- auch als es darum ging, ob die zwei mit auf mein Zimmer dürfen, denn die zwei fehlten mir dort ganz übel. Zurückblickend war die Geburt suboptimal und es hätte was die Bindung angeht einiges schiefgehen können. Hat aber alles geklappt und seit wir zu Hause sind ist auch alles wunderbar. Sie sind nun 17 Monate alt.

  5. Spontan nach Blasensprung und ganz entspannt nur wenige Wochen vor Termin.
    Wie ich denn halt so bin, hatte ich meine Tasche noch nicht einmal gepackt und mein leicht nervöser Mann durfte das mit Anweisung übernehmen. Die Zwerge kamen recht zügig und waren putzmunter, wenn auch sehr zart.

    • Wie lange hat die Entbindung gedauert, liebe Kerstin? Und was mach da auch noch brennend interessiert: Wie war das als das erste Kind draußen war und das zweite noch drinnen? Spürt man da etwas?

      • Zwischen Blasensprung und einsetzen der Wehen lagen grob 3 Stunden. Danach noch 6 weitere. Zwischenzeitlich mit Wehenhemmer etwas ausgebremst.
        Die zweite musste von außen gewendet werden, weil sie den Platz zum Purzelbaum genutzt hatte, den ihr Bruder freigemacht hatte.
        Aber der lag ja schon auf meiner Brust und so habe ich das kaum realisiert.
        Als es dann endlich weiter gehen durfte, waren es nur zwei Wehen und sie war da.

  6. Meine Jungs kamen in der 29. Ssw auf die Welt, da bei Leon die blase geplatzt ist! Dann 4 tage Wehenhemmer, damit die lungenreifungsspritze noch wirken konnte ! Danach gings los, Leon kam mit 1.160 kg und 37,50 cm per spontan Geburt zur Welt und 13 Minuten später (über Mitternacht, dass heißt wir haben zwei Geburtstage 😉 musste Alexander per notkaiserschnitt geholt werden, er hatte 1.210 kg und war 38cm groß! Beide kamen sofort auf die neo intensiv, wo wir ca 4 Wochen waren, danach noch 3 Wochen auf der nimcu und dann gings mit zwei 2 kg Babys endlich nachhause! Im Krankenhaus verlief alles perfekt! Jeden Tag haben wir eine positive Nachricht bekommen! Heute sind sie zwei jahre alt und haben von Gewicht, Größe und Entwicklung alles aufgeholt!!! Sind sehr stolz auf die beiden!

  7. Ich wurde ab montags eingeleitet am tropf ebenso am Dienstag. Das nur liegen und am ctg hängen führte zu wunderbaren wassereinlagerungen ich sah aus wie ein Elefant mittwochs wurde ein tag pause gemacht donnerstags ging es weiter mit Gel freitags auch Gel und Globulis freitags abends gegen 10uhr is die fruchtblase nummer eins geplatzt ab 11hatte ich minütlich Geburtswehen da die Gebärmutter aber total überdehnt war hat sich nicht wirklich was getan 3 uhr nachts kam der Arzt der mir dann sagte das das in seiner schicht nix mehr wird er musste noch bis 9 arbeiten das war ein richtiger Motivationsschub 🙁 samstags abends um 9 war dann endlich der Muttermund ganz geöffnet ich hatte mittlerweile schon fieber bekommen und war ziemlich am ende naja was soll ich sagen es würde dann doch was bei diesem arzt nur war es halt seine nächste schicht die Mädels kamen per saugglocke um 23:39 und 0:16 auf die Welt der ersten gings super die zweite wurde mir nur ganz kurz auf die brust gelegt und sofort wieder weggenommen sie war blau (Nabelschnur um den Hals) und musste erst mal kurz beatmet werden meine plazenta hat sich nicht gelöst musste dann noch ausgescharbt werden wo bei ich über drei Liter Blut verloren habe und ständig das bewusst sein verloren habe. Ich hing danach gleichzeitig an 13 Infusionen und bekam zwei Blut Konserven habe danach noch mal kurz die kinder gesehen die dann auf sie normale Station gekommen sind ich musste erst noch 11 Stunden mit Infusionen versorgt werden bis sie mich endlich zu ihnen gelassen haben das war 39 ssw Gewicht 2,9 und 3,3 Kilo beide 49cm

  8. Sarah von Nimm 2

    Mein Kaiserschnitt-Termin war für den 28.Mai 2013 angesetzt,aber eine Woche davor ging es mir gar nicht gut.Mir tat alles weh,besonders das Becken.Also fuhr mich meine Tante zu meiner FA und ich schleppte mich buchstäblich ins Haus.Im Fahrstuhl knackte es auf einmal und ich dachte nur „Ach du Sch*** die Fruchtblase!“ Ich wartete auf das berühmte Plätschern,doch stattdessen wurde mein Bein taub.
    Meine FA hielt es nicht für nötig mir einen Krankenwagen zu rufen,also fuhr ich mit Taxi heim.
    Da angekommen konnte ich mich nicht mehr bewegen.Nicht sitzen und stehen schon gar nicht.Panik machte sich in mir breit und meine Mutter rief die Feuerwehr.Die kamen mit 7 Mann und es ging mit tatütata ins KH.Im Kreissaal waren zwei total liebe Hebammen,die CTG machten und mich beruhigten,während der Arzt mich untersuchte.Ich hatte Höllenschmerzen und konnte nicht mal die Beine alleine heben,der Arzt sagte dann nur noch „Symphysenlockerung.Die Kinder müssen raus.“
    Der KS wurde für den nächsten Morgen angesetzt und ich verbrachte eine Nacht voller Angst und Schmerzen.Um 8 Uhr kamen zwei grimmige Schwestern die mich in den OP brachten.Dort wurde ich für die Vollnarkose vorbereitet,da ich ja nicht sitzen konnte ging die Spinalanästhesie leider nicht.Niemand sprach mit mir und ich hab nur noch gezittert vor Angst.Dann hieß es nur noch :“Wir betäuben Sie jetzt.“ und weg war ich.Als ich wach wurde brachte man mich in den Aufwachraum und danach auf die Kinderintensiv zu meinen Babys.Sie lagen in Wärmebettchen und waren einfach so perfekt ! Aaron bekam ich auf die Brust,Emilia nicht denn sie bekam Sauerstoff.Ich kann gar nicht beschreiben wie es war, mein eigenes Kind zu halten.Nach einer Nacht auf Station kamen sie zu mir aufs Zimmer und nach 8 Tagen gings nach Hause.
    Es war keine Traumgeburt,aber wenn ich sie mir anschaue war es alles an Angst und Schmerzen wert.
    Fürs nächste Mal wünsche ich mir aber dann doch eine normale Geburt mit rumbrüllen und fluchen 😀 !

  9. also bei mir hat sich vohrer nichts angekündigt. Hatte immer mal wieder Senkwehen (2 Wochen lang). Am Tag vom Blasensprung bei 34+5 (04.06.2014) war ich super fit und gut gelaunt. War groß einkaufen und habe mich „hübsch“ gemacht. Nägel lackiert etc. Nachmittags war ich dann etwas müde. Hab mich hingelegt. Nach ca 30 min bin ich wach geworden, Übelkeit. Erstmal musste ich das Klo umarmen und dann ging der Pfropf ab. War ungefähr 20:30 Uhr. Hatte den ganzen Tag kaum Hunger, aber Durst. Habe dann bisschen was gegessen und bin in die Wanne wegen der Wehen gegangen. Waren danach aber weg. Bin also ins Bett. Mein Mann kam von der Spätschicht heim und legte sich auch hin. Dann kamen gegen Mitternacht die Wehen wieder und um 4 ist die Blase geplatzt. Hatte da seit Mitternacht regelmäßig Wehen alle 10min und dann ab 5 alle 2 Minuten. Dann liegend ins Krankenhaus gefahren. Hat dann bis zur Geburt bis 23:40 Uhr gedauert. War bei 35+6 am Tag der Geburt.
    Die Geburt dauerte fast 24 Stunden seit der ersten regelmäßigen Wehe und war teilweise auch nicht gerade angenehm. Das kam dadurch das mein Sohn, führend, ein Sternengucker war. Somit dauerte die Geburt auch sehr lange und verursachte mehr Schmerzen. Nach 12 Stunden habe ich mir eine PDA legen lassen, ein Segen. Mit ihr konnte ich die Geburt wieder „genießen“. Die Hebammen und Ärztinnen haben sich toll um mich gekümmert und mich immer wieder unterstützt durchzuhalten um sie spontan zu entbinden. Als der Muttermund endlich hoffen war ging es recht flott. Hatte nicht viele Presswehen und Nummer 1 war da. Nummer 2 lag oben quer und musste zuerst in Position gebracht werden, sie folgte eine Presswehe und 6 Minuten später . Beide konnten direkt atmen und waren munter. Durfte sie nach kurzer medizinischer Versorgung auf dem Arm halten, dann wurden sie auf die Neo gebracht. Dort blieben sie 3 Tage und kamen dann auf die Kinderstation. Insgesamt blieben wir drei Wochen im Krankenhaus, weil meine Tochter bei der Geburt nur 1930g wog und nur langsam zunahm.
    Ihr Bruder hatte 2225g. Insgesamt war die Geburt ein tolles Erlebnis und ich würde es jederzeit wieder tun. Ein einmaliger Moment, unglaublich emotional!!

  10. Die Schwangerschaft war gegen Ende echt nicht mehr schön und nach einem ganzen Tag auf der Couch vor dem Fernseher (Rosenmontagszüge mit ordentlich Humtata und Tschingderassabumm) ist mir bei 35+0 die Blase geplatzt. So richtig wie im Film. Das war dann auch die Sekunde wo mir klar wurde, dass das jetzt wohl flott gehen würde. Die beiden lagen kreuz und quer, an spontan Entbinden nicht zu denken. Ich hatte einen solchen Horror vor dem Kaiserschnitt, denn nach 2 gut geglückten Spontangeburten hätte ich alles gegeben, das so nochmal machen zu dürfen. Genau so war es auch. Blutdruck im Keller, Blutdruck ganz oben, Herzrasen, Kopfschmerz, jede Minute etwas anderes, ich konnte nicht mehr zählen, wie oft der Anästhesist irgendwas in meine Venen gejagt hat.
    Dann endlich das erste Kind, ein kleines Quaken – was für ein wunderbarer Sound! Ein kurzer Blick und weg war er. Und dann:“Hier kommt Nummer Zwei! Oh, der ist aber klein!“ Und dann ein ganz helles Piepen. Dieses Geräusch, so anders als 2 Minuten zuvor, werde ich nie nie nie vergessen. Ein Blick und weg war er.
    Die Minuten danach waren schlimm. Es war zwar geschafft, aber ich hatte solche Sorgen. Schnell kam die Nachricht, dass alles gut sei und mein Mann nun bei den beiden sei. Aber… ach, was hätte ich gegeben für eine spontane Geburt.
    Jonte durfte dann zu mir und hat mir mein Herz gerettet. Ich hätte nicht gewußt wohin mit all dem Gefühl. Mats wog nur 1700g und war schlapp und kalt. Demendsprechend lag er mit Magensonde im Wärmebettchen und ich hab ihn erst nach 12 Stunden – als ich aufstehen konnte – gesehen. Sein Bruder hatte 700g mehr auf der Uhr und war topfit. Ohne ihn wäre ich verrückt geworden. Nach 7 Tagen durfte ich mit ihm heim, Mats musste 3 Wochen in der Klinik bleiben: die schlimmsten 3 Wochen meines Lebens. Nicht immer bei ihm sein zu können, hat mich gefühlsmäßig zur schlechtesten Mutter des Jahrhunderts gemacht. Ich bin so froh, dass wir uns dann zuhause endlich kennenlernen konnten und heute sind die Jungs gut 19 Monate alt und alles ist gut. Bin mir aber nicht sicher, ob ich mit der Nummer jemals fertig werde.

  11. also bei mir hat sich vohrer nichts angekündigt. Hatte immer mal wieder Senkwehen (2 Wochen lang). Am Tag vom Blasensprung (04.06.2014) bei 35+5 war ich super fit und gut gelaunt. War groß einkaufen und habe mich „hübsch“ gemacht. Nägel lackiert etc. Nachmittags war ich dann etwas müde. Hab mich hingelegt. Nach ca 30 min bin ich wach geworden, Übelkeit. Erstmal musste ich das Klo umarmen und dann ging der Pfropf ab. War ungefähr 20:30 Uhr. Hatte den ganzen Tag kaum Hunger, aber Durst. Habe dann bisschen was gegessen und bin in die Wanne wegen der Wehen gegangen. Waren danach aber weg. Bin also ins Bett. Mein Mann kam von der Spätschicht heim und legte sich auch hin. Dann kamen gegen Mitternacht die Wehen wieder und um 4 ist die Blase geplatzt. Hatte da seit Mitternacht regelmäßig Wehen alle 10min und dann ab 5 alle 2 Minuten. Dann liegend ins Krankenhaus gefahren. Hat dann bis zur Geburt bis 23:40 Uhr gedauert. War bei 35+6 am Tag der Geburt.
    Die Geburt dauerte fast 24 Stunden seit der ersten regelmäßigen Wehe und war teilweise auch nicht gerade angenehm. Das kam dadurch das mein Sohn, führend, ein Sternengucker war. Somit dauerte die Geburt auch sehr lange und verursachte mehr Schmerzen. Nach 12 Stunden habe ich mir eine PDA legen lassen, ein Segen. Mit ihr konnte ich die Geburt wieder „genießen“. Die Hebammen und Ärztinnen kümmerten sich gut um mich und unterstützen mich dabei spontan zu entbinden. Als der Muttermund endlich offen war ging es recht flott. Hatte nicht viele Presswehen und Nummer 1 war da. Nummer 2 lag oben quer und musste zuerst in Position gebracht werden, sie folgte eine Presswehe und 6 Minuten später . Beide konnten direkt atmen und waren munter. Durfte sie nach kurzer medizinischer Versorgung auf dem Arm halten, dann wurden sie auf die Neo gebracht. Dort blieben sie 3 Tage und kamen dann auf die Kinderstation. Insgesamt blieben wir drei Wochen im Krankenhaus, weil meine Tochter bei der Geburt nur 1930g wog und nur langsam zunahm.
    Ihr Bruder hatte 2225g. Insgesamt war die Geburt ein tolles Erlebnis und
    ich würde es jederzeit wieder tun. Ein einmaliger Moment, unglaublich emotional!!

  12. Hannah und Lukas kamen per Notkaiserschnitt an 28+3 auf die Welt. Hannah mit 1.120g, Lukas zwei Minuten später mit 1.060g.
    Mein Mann hat mich um 02:00Uhr Gott sei Dank dazu überredet, ins Krankenhaus zu fahren, nachdem mir schon den ganzen Abend irgendwie komisch war. Ich hatte es auf den anstrengenden Tag geschoben, ich habe nämlich einen Tag vor den Kindern Geburtstag.
    Wie sich herausstellte, kam dieses komische Gefühl von verfrühter Wehentätigkeit, als wir im Krankenhaus ankamen, war mein Muttermund bereits vollständig eröffnet. Ich konnte es gar nicht glauben und dachte, die Hebamme spricht von einer anderen Patientin.
    Es folgten 10 Wochen auf der Neo-Intensiv. Heute sind wir glücklich, dass wir zwei topfite Kinder haben, die ihren Entwicklungsrückstand schon fast komplett aufgeholt haben!

  13. Meine kamen per geplantem Kaiserschnitt bei 38+0 auf die Welt. Eine spontane Entbindung wäre nicht möglich gewesen, da meine Damen bis zu Schluss in meinem Bauch Fangen gespielt haben. Beide Kinder waren 50 bzw. 51 cm groß und wogen 2900 bzw. 3100 g. Direkt nach der Geburt bekam ich die Kinder jeweils auf die Brust gelegt und ich werde nie vergessen, das in dem Moment wo ich die Kinder beruhigt habe, auch sofort Ruhe herrschte. Danach sind die beiden mit meinem Mann hoch auf Station und ich wurde noch fertig gemacht. Als ich dann wach wurde meinte der Arzt nur „So – jetzt fahren wir Sie hoch“ und ich meinte „Wieso – sie müssen mich doch noch nähen“ – da hat er gelacht und meinte, das wäre alles schon erledigt.
    Im Krankenhaus hatten wir ein großes Zimmer für uns alleine und die Krankenschwestern waren wirklich bemüht. Das einizge was nicht geklappt hat, war das Stillen. Und nach 3 Tagen Milchpumpe hab ich entnervt aufgegeben. Die Menge die rauskam hat bei einem Fingerhut grad mal den Boden benetzt und ich konnte noch so viel pumpen – es kam einfach nicht mehr raus. OK – also bekamen die beiden die Flasche und das hat Ihnen auch nicht geschadet.
    Nach einer Woche durften wir gehen und seitdem „TOI TOI TOI“ ist alles in Ordnung – und das seit 3,5 Jahren.

  14. Ich hätte gerne spontan entbunden und die Hebammen hatten sich schon auf die erste Zwillings-Spontangeburt seit langem gefreut. Leider sind die beiden dann so ungünstig gelegen, dass zu einem KS geraten wurde, der Termin wurde auf Ende 38. SSW gelegt. Mir ging’s die ganze Schwangerschaft über blendend, in der 36. Woche war ich zum letzten mal im Fitnessstudio. 🙂 leider kam dann alles anders und den Abend von 37+0 habe ich mit höllischen Kopfschmerzen beendet…was mich nicht zur Sorge veranlasst hat, ich dachte an Migräne. Das Kopfweh ging auch am nächsten Tag (37+1) kaum weg – bis ich mit einem krampfanfall zusammen klappte. Der Rettungswagen war zum Glück schnell da, im KH wurde ein sofortiger Not-KS veranlasst: schweres HELLP mit eklampsie. Den beiden ging es sofort super (2410 g, 46cm, 2610g, 48cm). Nur bei der Mama war’s haarscharf..ich steige auch erst 2 Tage später wieder ins Geschehen ein.

  15. Ich habe meine Zwillinge an 34+2 per Sectio entbunden, nachdem ich knapp 6 Wochen lang wegen GMH-Verkürzung und vorzeitigen Wehen stationär lag. Eine sehr schwere Zeit mit vielen Ängsten. Ich hatte monochorial-diamniote Zwillinge. Da sich die Kinder eine Plazenta teilen mussten wäre eine spontane Entbindung aufgrund der Risiken und möglichen Komplikationen ohnehin nicht möglich gewesen. Während meines Klinikaufenthaltes hatte ich ein Zimmer, das direkt unter einem Kreißsaal gelegen hat. Das war die reinste Freude. Frauen, die ganze Nächte hindurch in den Wehen lagen und sich die Seele aus dem Leib geschrieen haben. Da denkst du dir schon, dass ein Kaiserschnitt vielleicht gar nicht sooooo schlecht ist. Ich hätte dennoch am liebsten spontan entbunden. Nachdem in der 34. SSW der Wehenhemmer abgestellt wurde, traten sofort wieder heftige Wehen auf. Ich wurde dann doch wieder 2 Tage mangels freier Babybetten in der Neo aufgrund von 3 Zwillingsgeburten in einer Nacht an den Wehenhemmer angeschlossen. Nach weiteren 2 Tagen unter Partusisten und Abschaltung desselbigen ging dann alles mega schnell. Wenige Minuten ohne Wehenhemmer führten zu sehr starken Wehen, der Muttermund war ruck zuck ein ganzes Stück weit offen, man durfte nicht riskieren, dass die Babys auf natürlichem Wege kommen würden. Ich hatte das Gefühle das alles wäre ein Film, der vor meinem eigenen Auge abläuft. Es war so surreal. Die Kinder lagen beide noch 1 Woche auf der Neo und anschließend 1 Woche auf der Kinderstation, bis wir sie dann endlich mit nach Hause nehmen durften. Der schönste Moment: Als mich die Kinder mit ihren tiefdunklen Augen ganz intensiv ansahen und beide ihr Köpfchen hoben. Der schlimmste Moment: Dass ich sie nach der Entbindung nicht bei mir im Zimmer haben durfte. Alles in allem ist die Schwangerschaft ohne große Komplikationen verlaufen. Ich hatte eine ausgezeichnete Ärztin und ein tolles OP-Team, dem ich sehr dankbar bin, dass sie diese zwei wunderschönen Babys zur Welt gebracht haben <3

  16. Die Geburt unserer Mäuse war eigentlich eine Geburt bei der man von Anfang bis Ende sagen kann wir hatten das Quäntchen Glück 🙂
    Die 31. bis 33. Woche hatte ich schon wegen einer Cervixinsuffizient mit strengster Bettruhe im Krankenhaus verbracht bevor ich noch einmal für fast 4 Wochen nach Hause durfte.
    Auch hier galt wieder „Bett-Toilette-Bett“ und kein Millimeter mehr.
    Mir hatten alle Ärzte immer gesagt ich solle noch bis zur 37. Woche aushalten – und das habe ich.
    Zwar nur 20 Minuten, aber die 37. Woche wurde geknackt.
    Ohne jegliche Vorzeichen wie Vorwehen bekam die Fruchtblase meiner „älteren“ Tochter um 00:20 Uhr einen Sprung.
    Da sie in BEL lag musste der Krankenwagen gerufen werden: Liegendtransport. Leider wussten die Sanitäter nicht was das heissen soll (oder wollten es nicht wissen) denn sie beharrten darauf ich könne doch laufen, die Kinder würden nicht aus mir herausplumpsen. Das war mir wohl klar, aber trotz aller Versuche haben sie nicht verstanden was ein Nabelschnurvorfall ist.
    Ich bin dann freiwillig die 13 Stufen vor dem Haus heruntergelaufen, nachdem die beiden mich mit dem Transportstuhl fast die Treppen im Haus heruntergeschmissen haben!
    Ab ins Krankenhaus und dort dann die Ernüchterung. Angeblich kein Fruchtwasserabgang.
    Ich blieb trotzdem in der Klinik und schwupps, am frühen morgen wieder ein nasser Fleck im Bett. Und eine große Pfütze davor.
    Trotzdem musste erst ein Teststäbchen beweisen, dass es sich wirklich um Fruchtwasser handelt.
    Mann angerufen (der war natürlich wieder nach Hause gefahren) und Kaiserschnitt herausgezögert bis er da war. Er hat den Höhepunkt dann trotzdem beinahe verpasst, weil man ihn zu spät in den OP gelassen hat. Kaum angekommen war unsere erste Tochter auch schon draußen. Und mein Kreislauf unten, aber dafür gab’s eine tolle Spritze.
    Die zweite Tochter folgte sofort und wir durften erstmal nur schauen, weil fraglich war ob die beiden die zwei Kilo geknackt haben.
    Hatte auch nur eine von beiden aber trotzdem waren sie so fit, dass sie in einem Wärmebettchen zu mir aufs Zimmer durften.
    Nach 5 Tagen waren wir Zuhause, obwohl die beiden noch soooo winzig waren.
    Wir hatten also mehrfach das besagte Quäntchen Glück: als wir die 37. Woche erreicht haben, als ich im Krankenhaus blieb obwohl es angeblich kein Fruchtwasser war, als mein Mann gerade noch rechtzeitig in den OP kam und als unsere Mäuse so nah an 2000gr waren, dass sie nicht auf die Neonatologie mussten.
    Und so kamen Emma und Nele auf die Welt, exakt 2 Wochen vor dem geplanten Kaiserschnitt und genau 4 Wochen vor dem Entbindungstermin!

  17. Ich hatte das große Glück einer spontanen und nahezu schmerzfreien Geburt.
    Meine Mäuse kamen bei 36+2.
    Anfang der Woche war bei der Vorsorge mein Blutdruck erhöht, gegen ende der Woche sollte ich diesen checken lassen…hab ich dann auch in der Apotheke gemacht und er war bei 180/103.
    Mein FA meinte dann am Telefon ich soll zur Hebamme in die Klinik und ein CTG sowie nochmal Blutdruck messen.
    CTG war super, Blutdruck immer noch hoch, MuMu 3 cm geöffnet. Als man mir sagte das sich die Kinder auf den Weg machen, konnte ich das nicht glauben denn mir ging es super. Keine Schmerzen, kein Gefühl von ES GEHT LOS…
    So ging das dann den ganzen Tag….die Eröffnungswehen gingen komplett an mir vorbei….ich habe rein garnichts gespürt.
    Irgendwann war dann der Muttermund ganz geöffnet und die Hebbi hat die Fruchtblase meines Sohnes geöffnet. Ja, dann kamen die Presswehen, die aber auszuhalten waren. Eine halbe Stunde hat es gedauert dann war mein Kleiner da. Fünf Minuten Pause…dann wurde die Fruchtblase meiner Tochter geöffnet und dann der Vorarbeit des großen Bruders hat die Maus nur vier Minuten gebraucht.

    Es war ein tolles Erlebnis und ich wünschte alle Frauen würden das Glück haben so entbinden zu können.

    Das war die Kurzfassung…wer es genauer wissen möchte kann gerne auf http://www.planglueck.wordpress.com vorbei schauen.

    Liebe Grüße
    Lia

  18. Spontan geburt blasensprung bei 34+5
    Morgens um 4. 30
    Abebds um 19ugr gibfs dann los mut wehen.um 1.51 war mein junge da und um 1.56 mein mädchen.ohne schmerzmittel es ging ratz fatz.
    Neibe 2 waren dann 2 wochen noch in der kinderklinik.heut sibd sie 14 wochen

  19. Dazu hatte ich kurz nach der Geburt mal einen ausführlichen Blogeintrag verfasst: http://www.zweieiig.de/2012/10/ein-neues-leben-hat-begonnen.html

    Liebe Grüße aus Köln 🙂

    Claire

  20. Meine beiden Hexen kamen bei 34+2 spontan – und das trotz BEL und Querlage – zur Welt.
    Wir hatten am Vortag den KS fixiert und in der Nacht (03.20h) ist 1 Fruchtblase gesprungen. Mit der Rettung ins KH (Ankunft um 04.00h), da haben leichte Wehen begonnen. Es wurde alles für den KS vorbereitet, allerdings hatten die Damen es so eilig, dass um 04.50h beschlossen wurde, dass es spontan gehen muss! Tja, und um 05.18h war die erste Hexe da und um 05.34h die Zweite. 😉
    Ich musste danach noch genäht werden, da geschnitten werden musste (von
    mir allerdings unbemerkt. Beides.)
    Die Mädels waren dann noch 2 Wochen auf der Neo (Wärmebett) und sind mittlerweile 19 Monate alt.
    Ich bin heilfroh, dass ich den KS nicht hatte, da ich bei meinem Großen schon eine 3-Stunden-Traumgeburt hatte und unbedingt spontan entbinden wollte! Das Schicksal hat für mich entschieden! 😉

  21. ET war eigentlich der 04.12.
    Am 10.10. hatte ich morgens plötzlich regelmäßige Wehen. Im Krankenhaus war dann der Muttermund 1 cm offen und ich bekam die Lungenreifespritzen und Partusisten (Wehenhemmer). Als der Wehenhemmer wieder ab war hatte ich immer noch Wehen, aber alle nicht Muttermundswirksam. Nach 1 1/2 Wochen wurde ich dann nach Hause entlassen. Dienstags drauf beim Frauenarzt war auch alles ok, er hat dann noch Akupunktur gemacht auf die ich prompt mit Wehen reagiert hab, deshalb war ich Mittwochs dann noch einmal im Kreißsaal aber war nur falscher Alarm (Muttermund 1-2 cm, GMH verstrichen). Am 01.11. (Freitags) hatte ich schon den ganzen Tag sehr viel Ausfluss (vielleicht der Schleimpfropf), abends war ich dann baden und noch kurz auf der Couch. Als ich ins Bett wollte wurde der Ausfluss immer mehr und immer flüssiger. Ich war mir aber trotz immer mehr Flüssigkeit noch nicht sicher, dass es ein Blasensprung war. Also musste ein PH-Test her, mein Mann war am Tag zuvor schon erfolglos in einer Apotheke gewesen, wir hatten keine Urinteststäbchen daheim (da ist ja auch PH mit dabei) und der PH-Test für das Aquarienwasser war auch leer. Also hab ich abends um halb 11 meine Schwiegereltern los geschickt um mir einen PH-Test irgendwo zu besorgen.
    Ich war übrigens völlig ruhig in der Zeit. Die Testhandschuhe kamen und wurden innerhalb von Sekunden dunkelblau, also wirklich Fruchtwasser. Noch schnell ein paar Sachen in die Kreißsaaltasche gepackt.
    Im Kreißsaal angekommen passierte nicht viel, hatte ja keine Wehen. Nach einem CTG, einem Ultraschall (die Fruchtblase vom Unteren, also Felix war gesprungen) und der Anweisung zur Antibiotikaeinnahme ging es auf Station. Der Samstag war ruhig, war ein wenig spazieren mit meinem Mann, soweit ich mich noch bewegen konnte und es mit andauerndem Fruchtwasserabgang ging und bin dann gegen halb 12 ins Bett ohne eine einzige Wehe. Um halb 1, bei SSW 35+4 bin ich aufgewacht mit einem fiesen Stechen im Muttermund und Bauchschmerzen, hab mir erstmal nichts bei gedacht. Nachdem der Schmerz dann zum dritten mal kam ging ich aufs Klo und hatte leicht blutig schleimigen Ausfluss. Also geklingelt und runter in den Kreißsaal. Dort wurde wieder CTG geschrieben und ich untersucht, Muttermund war schon bei 3-4 cm (huch und das so schnell?). Das CTG hat gesponnen und ich bin direkt vom Untersuchungsraum in den Kreißsaal umgezogen. Hab dann meinen Mann angerufen (die Hebamme musste mich erinnern, hab irgendwie in keiner Sekunde realisiert, dass es tatsächlich zur Geburt kommt). Er war dann um 2:00 Uhr da. Die Wehen wurden immer stärker und ich musste schon etwas veratmen (2:11 Uhr).
    Ich habe übrigens während der gesamten Geburt am CTG gehangen, war etwas nervig weil die Herztöne schlecht ableitbar waren, Felix hat dann deshalb einen Abnehmer direkt an den Kopf bekommen. Halb drei hat mich die Hebamme dann gefragt, ob ich mir Gedanken über eine PDA gemacht hätte, hab dann ohne lang zu zögern dieser zugestimmt. Wehen kammen da schon alle 3-4 Minuten. Hab dann eine Sterofundin-Infusion bekommen und Wehenhemmer um ruhig sitzen zu können. Das Legen der PDA war unangenehm und schmerzhaft, aber danach wars ein Traum. Ab halb 4 hab ich dann etwas geruht und mein Mann geschlafen. Ab halb sechs hab ich dann vermehrt einen Druck nach unten gespürt, der Kopf von Felix war auch schon tiefer gerutscht und der Muttermund komplett auf. Die PDA wurde noch einmal aufgespritzt. Ich hab unter der Geburt übrigens zwei mal mit einem Katheter die Blase geleert bekommen, war etwas unangenehm. Und der Vierfüsslerstand war gar nichts für mich, Rücken- und Seitenlagen waren viel besser, wurde öfters mal umgelagert. Es wurde noch einmal ein Ultraschall von den beiden Kleinen gemacht um die Lage zu bestimmen. Musste dann später auch zwei mal brechen (hab Wasser und einen Tee getrunken im Kreißsaal). Halb 7 waren die Wehen trotz alle 2-3 Minuten dann zu kurz andauernd und ich kam an den Wehentropf mit 6ml/h.
    Kurz vor 7 wurde der Druck den man trotz PDA merkt immer intensiver und ich durfte ein bisschen mitschieben. Ich muss sagen, die Presswehen an sich hab ich auch nicht so wirklich gemerkt, also zumindest nicht so, dass ich das Pressen nicht aufhalten konnte. Um kurz nach 7 fand der Schichtwechsel der Hebammen statt. Alle waren übrigens total toll und super nett. Und auch immer bei mir, hab mich nie allein gelassen gefühlt. Halb 8 wurde der Wehentropf bei mir unterbrochen, da die Ärzte gerade bei einer anderen Zwillingsgeburt waren. Deshalb hieß es bei mir dann doch wieder, erstmal weiter Wehen veratmen. 40 Minuten lang.
    Dann gab es den Tropf mit 12 ml/h. Eine Viertelstunde später, 8:25 Uhr, wurden die Ärzte gerufen und den Kinderärzten bescheid gesagt. Der Wehentropf wurde auf 24 ml/h erhöht. Und 2 Minuten später begann die aktive Austreibungsphase. Nach 4 Minuten die mir wie eine Ewigkeit vorkamen wurde Felix um 8:31 Uhr in Schädellage geboren. Der Durchtritt des Kopfes war brutal, abartige Schmerzen und ich hab öfters über Schmerzen geklagt. Dass ich nicht mehr kann oder heim wollte hab ich laut meinem Mann übrigens nie gesagt. Geschrien hab ich auch nicht. Paul wurde durch den Arzt im Bauch geschient und ich hatte Probleme genug Sauerstoff zu ihm zu atmen durch das viele Pressen. Die zweite Fruchtblase wurde geöffnet und der Wehentropf auf 50 ml/h erhöht. Paul’s Herztöne waren nur noch bei 100-110 laut Ultraschall und der Arzt hat auf dem Bauch mitgedrückt (hat übrigens gar nicht weh getan). 10 Minuten nach Felix kam so auch Paul auf die Welt, als Beckenendlage und mit den Füßen zuerst (der Arzt hat ihn wohl nicht gut genug geschient gehabt). Da es bei ihm schnell gehen musste wegen der Herztöne bin ich leider doch noch gerissen. Dammriss 1. Grades und Scheidenriss. Die PDA wurde für die Naht aufgespritzt. Die Schwestern der Neonatologiestation haben mir meine beiden Jungs jeweils kurz vorbei gebracht zum kuscheln bevor sie auf Station mussten. Sie wurden nach der Geburt nämlich nur kurz hoch gehalten und kamen dann sofort erstmal zum Kinderarzt, da es ja Frühchen waren. Um 9:25 Uhr kam dann die Plazenta, sie war riesig und wog 1 Kg, da die Plazenten der Jungs zu einer Großen zusammen gewachsen waren. Der Arzt nähte mich dann noch eine halbe Stunde lang und um kurz vor 11 kam ich in ein andres Zimmer um zu Frühstücken und zu warten bis die PDA nachgelassen hatte und ich meine Jungs auf der Neo besuchen konnte.

    Alles in allem fand ich die Geburt echt schön und bis auf den Durchtritt des Köpfchens auch kaum schmerzhaft. Hat seit Wehenbeginn auch nur 8 Stunden gedauert. Ich bin sehr froh, dass ich nicht auf die Ärzte mit ihrem Kaiserschnittwunsch gehört habe. Und alle im Krankenhaus waren immer sehr begeistert, dass ich es mir natürlich zugetraut habe. Das Risiko war ja, dass doch noch ein Kaiserschnitt gemacht werden muss während der Geburt, da Paul quer lag

    13 Tage war ich mit den Jungs dann auf der Neo bis es heim ging.
    Felix kam mit 2450 Gramm, 33 cm KU und 46 cm auf die Welt
    Paul hatte 2160 Gramm, 32,5 cm KU und 44 cm

  22. Stephanie Schmitz

    In der 11. Woche habe ich erfahren, dass ich nicht nur ein, sondern zwei Kinder erwarte. Die Freude war riesengroß. Für mich war selbstverständlich, dass ich spontan und ambulant entbinden werde. Ab der 20. Schwangerschaftswoche beschäftigte ich mich mit Beckenendlagengeburten, da sich meine Jungs nicht in Schädellage drehen wollten. Meine Frauenärztin und meine Hebamme versuchten mich behutsam auf eine PDA vorzubereiten und besprachen mit mir, dass womöglich ein Kaiserschnitt notwendig werden könnte. Ich konnte mich weder mit der PDA noch mit dem Kaiserschnitt gedanklich abfinden. Meinen ersten Sohn hatte ich doch schließlich ohne PDA spontan entbunden und das obwohl er über 4 kg gewogen hat.
    Meine Wehen begonnen bei 38+1 um 5 Uhr morgens. Um 10.30 Uhr war mein großes Kind versorgt und mein Mann fuhr mit mir und unserer Hebamme ins Krankenhaus.
    Im Krankenhaus wurde ein Zugang gelegt und ein Ultraschall gemacht um die Größe meiner Zwillinge zu bestimmen und die Beckenendlagen zu bestätigen.
    Danach wartete ich im Kreissaal, ging umher, habe Mittag gegessen, zwischendurch wurde immer wieder CTG geschrieben. So starke Schmerzen wie bei der Geburt meines ersten Sohnes hatte ich diesmal nicht.
    Gegen 14 Uhr wurde ich an den Wehentropf gehängt. Durch die Zwillingsschwangerschaft war meine Gebärmutter überdehnt, der Muttermund öffnete sich zu langsam. Die Wehen wurden stärker.
    Mein Muttermund war bei 6 cm. Bei Zwillingsgeburten sind zwei Hebammen dabei, für jedes Kind eine. Die zweite Hebamme war gerade angekommen. Um 15 Uhr wollte meine Hebamme den Muttermund prüfen, ich sollte vorher noch einmal auf die Toilette gehen. Auf der Toilette platze dann meine Fruchtblase. Ich schaute und sah ganz viel Blut. Mein erster Gedanke war: Oh, nein. Plazentaablösung! Ich rief nach meiner Hebamme, die mich zurück in den Kreissaal brachte und wieder ein CTG machte. Die Plazenta war glücklicherweise nicht abgelöst, meinen Kindern ging es gut. Der führende Zwilling hatte sich allerdings sehr erschrocken und die Beine gestreckt. Da eine Beckenendlagengeburt spontan nur durchgeführt wird, wenn der Po zuerst kommt, musste ich mich auf die rechte Seite legen und hoffen, dass der Po nachrutscht. Die Wehen waren jetzt schmerzhaft. Immer wieder halfen mir meine Hebammen eine bequemere seitliche Position einzunehmen, wenn ich wieder vom hochgestellten Teil des Kreissaalbettes herruntergerutscht war. Festgekrallt an meinen Mann habe ich gefragt, ob das bei der ersten Geburt auch so war. Er sagte: JA! Mir kam es schlimmer vor und ich habe mich in dieser Zeit gefragt, ob ich es schaffen würde. Hätte ich mich in diesem Moment an meine erste Entbindung erinnert, wäre ich vielleicht auf den Gedanken gekommen, dass ich es bald geschafft habe. Ich war aber so beschäftigt mit dem Gedanken, dass ich auf keinen Fall eine PDA oder einen Kaiserschnitt haben wollte (meine Angst davor war wohl immer noch größer als die Schmerzen), dass ich daran nicht gedacht habe. Entspannung war mir nicht möglich. Meine ganze Konzentration war darauf gerichtet, den führenden Zwilling in die richtige Position zu bringen. Pressen sollte ich nicht, nur drücken. Eine Ärztin schaute vorbei, sagte, dass sie gerne bei der Entbindung dabei wäre und um 19.30 Uhr wiederkommen würde. Mein einziger Gedanke war: Oh, nein, so lange noch?!
    Um 17.15 Uhr hat meine Hebamme abermals den Muttermund untersucht. 8 cm offen. Ihre Kollegin untersuchte mich nach der nächsten Wehe und bat meine Hebamme, den Chefarzt zu holen.
    Danach ging alles sehr schnell, ich hoffe, dass ich zumindest keine Fakten vertausche:
    Mein erster Gedanke war: Oh Gott, jetzt doch ein Kaiserschnitt! Der Popo ist nicht nachgerutscht.
    Dann wurden die Beinstützen an das Bett angebracht. Ich dachte: „Oh, doch kein Kaiserschnitt, dafür würde ich doch in den OP gebracht werden?!“ Als ich begriffen hatte, dass ich spontan entbinden würde, waren die Schmerzen nicht mehr wichtig. Der Chefarzt kam, untersuchte mich, ich bekam einen Katheter gelegt. Mein nächster Blick fiel auf die Schale, die ihm gereicht wurde. Ich dachte: „Die Schere sieht doch gar nicht aus wie eine Geflügelschere. Mist, doch ein Dammschnitt.“ Der Chefarzt bat mich Augen und Mund zu schließen. Was er sonst noch sagte, weiß ich nicht mehr. Den Schnitt habe ich gemerkt, weil ich wußte, dass er kam. Schmerzhaft war es aber nicht. Eigentlich fühlte es sich sogar gut an, weil der Weg jetzt frei war und ich endlich pressen durfte. Um 17:30 Uhr kam der führende Zwilling mit dem Popo zuerst zur Welt. Mein Mann durfte die Nabelschnur durchschneiden. Mein Sohn sah ziemlich mitgenommen aus und wurde erst einmal aus dem Kreissaal gebracht und versorgt. Da alles in Ordnung war, wurde er jedoch sofort wieder zu uns zurück gebracht und meinem Mann auf die nackte Brust gelegt.
    Der Wehentropf war nicht ausgestellt worden. Ich musste wieder pressen und rief: „da kommt was!“ Der Chefarzt rief: „Kopf! Nein Steiss!“ und fing geschickt den zweiten Zwilling auf. Um 17.35 Uhr brachte ich den zweiten Zwilling zur Welt. Ich bekam ihn auf die Brust gelegt, wurde genäht und dann hatten wir zwei wunderbare Stunden Zeit unsere Zwillinge kennenzulernen. Eine unbeschreiblich schöne Zeit. Ich war erfüllt von Liebe und Stolz als ich meine Babys das erste Mal anlegen durfte.
    Der führende Zwilling war 52 cm groß und 3100 g schwer, der zweite 51 cm und 3180 g.
    Um 22:30 Uhr verließ ich mit meinem Mann und zwei gesunden Kindern das Krankenhaus.

  23. Am 30.7.2014 sollte ich eingeleitet werden(37ssw),meine Twins sollten spontan kommen weil sie beide mit den Köpfen nach unten lagen.Aber es kam alles anders ,am 8.7(34 ssw)stand ich mit ganz leichten Wehen auf und schmierblutungen.Ich packte mir meine Krankenhaustasche und fuhr ins Krankenhaus.Wurde von der Hebamme ans CTG angeschlossen der nur leichte Wehen zeigte.Der Chefarzt untersuchte mich und es machte nur noch plups (Blasensprung ) ,der Arzt sagte nur noch zu mir „ich werde sie morgen nicht mehr schwanger sehen“. So jetzt wurden die Wehen immer stärker musste alle 2std. An das CTG wo die Wehenaufzeichnung immer stärker wurden. Der Muttermund war bei 6cm auf ,so jetzt hieß es wieder 2std. warten was für mich kaum auszuhalten war so bin ich nach einer Stunde wieder in den Kreißsaal mit meinem Mann,mit der Bitte sie sollen mir eine PDA legen.Die Hebamme rief den Anästhesisten an in der Zwischenzeit war ich am CTG wehentatigkeit war sehr stark,Muttermund 8cm auf. Aber leider fanddie Hebamme einen Herzton nicht ,mein Mann und ich wurden immer Blasser und ängstlicher. Der Chefarzt ,Oberarzt und Stationsarzt sind mit einem UltraschallGerät gekommen und haben die Herzschläge von beiden gezählt,wo eins langsamer schlug.Jetzt ging alles ganz schnell ich wurde nicht umgezogen sobdern einfach so auf die Liege geworfen.Um 23.00 uhr wurde ich wach und nein Mann stand neben mir mit Bildern von den Zwei.Meine erste Frage „Geht es denen Gut?“Die Ärztin kam dazu und sagte das es den beiden gut geht und die das ganz toll machen.Am nächsten Morgen hab ich mich mit Hilfe der Krankenschwester auf dem Weg zu den beiden gemacht,sie lagen beide im Wärmebett und ich durfte sie füttern. Nael der Junge kam als erstes wog 2280g und 48cm und Lina war etwas zarter mit 2130 und 46 cm. Wir durften die beiden Mäuse nach 14 Tagen mit nach Hause nehmen.

  24. Ich dürfte meine zwei Jungs (eineiige Zwillinge) am 06.01.2016 nach 2. Tagen Einleitung bei 37+2 ssw spontan auf sie Welt bringen. Lg

  25. Ich wurde bei 38+4 eingeleitet, ed dauerte aber bin zum nächsten Mittag gegen 14 Uhr, dass die Wehen anfingen. Gegen 14.30 Uhr setzte ich durch, dass das Hormonband zur Einleitung gezogen wird. Die Hebamme sagte, dass sie das tun kann, es dann aber länger dauern würde. Kurz danach stritt ich mit der Hebamme, dass ich jetzt dies PDA gelegt gaben möchte, was sie ablehnte, weil ich als Eingeleitete Erstmama noch viel Zeit habe. Ca. 30 min später rief ich nochmals. Die Hebamme guckte nach, stelle fest dass mein Sohn schon fast da war- mit intakter Fruchtblase. Die drückte den Alarmknopf und 10 Minuten später war der Kreissaal voll mit Leuten. Für die angeblich zwingend erforderliche pda war keine Zeit. Um 17.28 und 17.33 hielt ich meine Kinder mit 2750g und 2450g im Arm. Eine Stunde später war ich genäht, Schamlippenriss 1.Grades, alleine Pipi machen und habe der Ärztin recht gegeben die meinte, bei der Voruntersuchung: wissen sie, besser zwei kleinere Babies als zwei große. Ihre Babies holen das auf… haben sie!

Schreibe einen Kommentar zu Annika Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

<
Zwillinge entbinden zwillinge frühgeburt Zwillinge in Zahlen Zwillinge Kaiserschnitt Zwillinge spontan entbinden Zwillingsgeburt Zwillingsschwangerschaft

About einerschreitimmer

Einst kaufte sich Anne ohne mit einer Wimper zu zucken Stilettos um 150 Euro. Dann wurde sie Mutter. Von Zwillingen. Eines ihrer Kinder schreit immer…

Previous Staubsaugen oder aufessen? Die Fünf-Sekunden-Regel
Next Ein kleiner Liebesbrief an den regnerischen Herbst

Check Also

„Ach du Scheiße“ und andere dumme Sätze, die man nicht hören will, wenn man mit Zwillingen schwanger ist…

Ja! Wunschzwillinge, das gibt es wirklich! Schon bevor mein Mann und ich uns aktiv der …

%d Bloggern gefällt das:

Auf dieser Website wird das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke verwendet. Informationen zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies und dem Ihnen zustehenden Widerspruchsrecht erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen