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Die sechs Do’s und Don’ts für den Thermenurlaub mit Kind

Recherche-Reise

Was gibt es Schöneres für die Kinder, als einen Urlaub in der Therme? Nach Herzenslust baden, plantschen und spielen. Das hat mir vor kurzem ein Besuch in der H20-Therme in Bad Waltersdorf wieder einmal überdeutlich vor Augen geführt. Damit der Urlaub auch wirklich perfekt gelingt, hab ich für euch ein paar Do’s und Don’ts gesammelt.

Don’t: Zu viel einpacken und dann zu viel anziehen

Thermenurlaub macht man ja gerne in der kühleren Jahreszeit. Wenn es draußen so richtig unfreundlich ist – oder gar schneit – ist es drinnen kuschelig warm und im Außenbecken kann man sich ohne zu frieren die Schneflocken aufs Haar fallen lassen. Diese Kombination – heißes Wasser und kaltes Wetter gleichzeitig – ist auch für Kinder immer wieder ein Erlebnis. Da es aber draußen kalt ist, kommt man auch entsprechend gekleidet in die Therme: Winterstiefel, Pullover, warme Socken. Ein Fehler. Denn das Hotel ist aufgeheizt. Und wo nicht ohnehin aufgezeizt ist, schrauben viele tobende Kinder das Raumklima noch einmal nach oben. Sehr eindrucksvoll ist das in dem wirklich tollen Spielezimmer in der H2O-Therme zu sehen, wo die Kleinen wie aufgezogen ihre Runden im Spieleturm ziehen. Deshalb unbedingt lockere, luftige Kleidung für sich und die Kleinen mitnehmen! Im Hotel braucht man weder Pullover noch Strumpfhose. Und schon gar keine Winterschuhe. Für die Kinder sind auch Hauspatschen eine gute Idee, die sie selbst schnell an- und wieder ausziehen können. Kleiner Tipp am Rande: Die Patschen können ruhige farblich auffällig sein. Ansonsten besteht die Gefahr, sie nie wieder zu finden:

Do: Sich und dem Kind etwas gönnen

Thermen bieten an sich schon viel: Verschiedene Becken, Rutschen, Spielebereiche, Strudel und Sprudel. Aber einen bleibenden Eindruck hinterlässt ein Aufenthalt, wenn die Kinder etwas ausprobieren dürfen, was sie zuvor nicht gekannt haben. Mein Töchterchen durfte am Meerjungfrauen-Schwimmen teilnehmen – und spricht auch Wochen später noch davon. Unter kompetenter Anleitung und aufgeteilt nach Schwimmer und Nichtschwimmer bekommen die Kinder – okay: die Mädchen – Meerjungfrauenoutfits. Es wird ihnen genau erklärt, wie sie sich zu bewegen haben und dann geht es auch schon los mit dem Schwimmen. Das ist übrigens schwieriger als es aussieht! Trotzdem macht es den Kleinen riesigen Spaß, sich wie Arielle zu fühlen!
Zum sich etwas gönnen gehört für mich auch eine Massage. In der H2O-Therme können verschiedene Behandlungen gebucht werden. Übrigens auch für Kinder! Töchterchen durfte eine Schoko-Massage ausprobieren. Danach hat sie überaus zufrieden geseufzt: „Das war jetzt gut!“

Don’t: Glauben Wellness und Therme bedeuten auch teuer

In der H2O-Therme hat man das überaus clever gelöst: Man hat zu einem moderaten Grundpreis alles, was man braucht. Das Zimmer ist funktional und schmucklos – aber wer hält sich ohnehin lange am Zimmer auf, wenn es so viel zu tun gibt? Und dann können noch verschiedene Extras dazugebucht werden. So sind auch die Bademäntel und Badeschlapfen nicht inkludiert, können aber dazugebucht werden. Das gilt zum Beispiel auch für das Meerjungfrauen-Schwimmen oder verschiedene Aktivitäten in der Kinderbetreuung. Damit kann man sich den Thermenaufenthalt nach seinen eigenen Bedürfnissen und seinem eigenen Budget perfekt anpassen. Und keine Sorge, wer keine Extras bucht, wird trotzdem voll auf seine Kosten kommen. 

Do: Pausen machen

Baden ist anstrengend, vor allem im Thermalwasser. Und das hat die H2O-Therme nun einmal. Das macht es zwar schön warm, aber für den Kreislauf eben auch anstrengend. Dazu kommt, dass die Kinder ohnehin derart überdrehen und für sie das Schwimmen nocheinmal mehr Kräfte kostet. Deshalb: Pausen machen. Nur, wie bringt man ein Kind dazu, sich freiwillig nicht im Wasser aufzuhalten, wenn es überalls sprudelt oder die Wellen kommen (einmal pro Stunde – nicht verpassen ;-) )? Ganz einfach: mit dem richtigen Alternativprogramm. Und das ist aus meiner Sicht ein sehr großes Plus an der H2O-Therme: Der Spielebereich grenzt direkt an den Thermalbereich an. Die Kinder können also ganz einfach dazwischen hin- und herwechseln. Im Spielebereich ist immer eine Betreuerin, die für die Kleinen Zeichnungen, Basteleien oder Spiele anbietet. Also einfach Kind in trockene Sachen stecken – und schon kann die Kleine mal bei einer Zeichnung ein bisschen runterkommen. Und die Eltern haben kurz Zeit, um zumindeste ein paar Seiten in dem mitgebrachten Buch zu lesen.

Don’t: Hosen in einer zu kleinen Größe mitnehmen

Das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber soll einen Hinweis auf die kulinarische Versorgung geben. Es gibt viel, es schmeckt und weil es sowohl beim Frühstück, als auch beim Abendessen Buffet gibt, müssen die hungrigen Mäuler auch nicht lange warten um gestopft zu werden. Wer mit Kindern Thermenurlaub macht, weiß: Sie werden dabei unfassbar hungrig. Und nichts ist dann schlimmer, als ein Abendessen, das erst irgendwann beginnt und wo man erst recht wieder endlos warten muss. Das klingt jetzt vielleicht etwas barbarisch. Aber eigentlich ist es nur pragmatisch. Denn nichts, also wirklich nichts, ist schlimmer als ein hungriges Kind! Das Praktische in der H2O-Therme ist, dass Restaurant und Bar direkt neben dem Spielezimmer sind. Also können die Kleinen schon spielen gehen, während die Eltern in Ruhe gustieren oder sich noch einen Absacker an der Hotelbar gönnen.

Do: Selbst Kind sein

Ernst, seriös und vernünftig müssen Eltern zuhause ohnehin sein. Aber in der Kindertherme, da kann der Ernst ruhig zu Hause bleiben. Alle Rutschen ausprobieren, den bewährten Trick aus der Kindheit nutzen, um schneller zu rutschen (na, wer weiß, was ich meine?), wie ein Hai durchs Wasser tauchen, im Wellenbecken laut kreischend auf und ab hüpfen – all das ist peinlich? Falsch. All das ist unfassbar witzig und macht den Thermenurlaub genau zu dem, was er sein sollte: Ein Familienurlaub, an dem auch wirklich alle ihren Spaß haben.

Die Autorin: Barbara bloggt normalerweise auf www.coeli-news.com über das Leben mit Zöliakie und glutenfreie Ernährung. Sie ist Mama von einer fünfjährigen Tochter und ein großer Fan von Kurztrips in die tollen Familienthermen, die es in Österreich gibt.

Alle Infos auf einen Blick

Das Familienhotel samt Therme H2O befindet sich im sterischen Thermenland in der Gemeinde Bad Waltersdorf. Die „Einer schreit immer“-Wertung im Überblick:

Kinderbetreuung: absolut top, kompetent und freundlich
Lage: Im steirischen Thermen- und Vulkanland
Preis-Leistung: top – sehr emfehlenswert
Prädikat: familienfreundlich
Zimmer: schlicht und funktionell
Wellnessbereich: Familientherme mit verschiedenen Pools und Rutschen, großer Außenbereich, HopiHo-Wasserspielgarten für die ganz Kleinen, abgetrennte Saunawelt mit sieben Saunen, Beauty- und Massagebereich
Kulinarik: sehr gut

Alle Informationen sowie Preise: H2O-Therme

 

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Einst kaufte sich Anne ohne mit einer Wimper zu zucken Stilettos um 150 Euro. Dann wurde sie Mutter. Von Zwillingen. Eines ihrer Kinder schreit immer...

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1 Kommentar

  1. Ich werde meine Neffe und Nichte nächste Woche in einen Urlaub in der Therme in Längenfeld nehmen. Wir sind mit der Übernachtung und andere Vorbereitung schon fertig ist und jetzt muss ich nur noch mental darauf vorbereitet sein, sie alle selbst zu nehmen. Pause machen werde ich in Ansicht nehmen, sodass sie am Ende des Tages nicht zu müde sind

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