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Hotel Mimosa Rabac Erfahrungen
Unsere Insidertipps nach drei Wochen Istrien.

Istrien: Fünf Insider-Tipps für Familien

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Rabac, Porec oder Opatja? Oder doch Pula und Rovinj? Wo ist es in Istrien am schönsten? Diese Frage können wir nach drei Wochen in Kroatien sehr gut beantworten, denn wir sind insgesamt 1.200 Kilometer auf der Halbinsel herumgefahren und haben geschaut, wo es uns am besten gefällt. Einziger Fixpunkt unseres dreiwöchigen Urlaubs war das Familienhotel Mimosa in Rabac, das wir vorab über Hofer Reisen gebucht hatten.

Bisher hat uns der Sommerurlaub mit Kindern ja stets nach Italien geführt. Heuer haben wir uns bewusst für Kroatien entschieden. Denn die obere Adria hatten wir schon genug bereist. Und Venedig verliert nach dem siebten Mal auch irgendwann den Reiz. Außerdem hat Kroatien hat neben glasklarem Wasser auch kulturell einiges zu bieten. Wer uns auf Instagram folgt, weiß ja, dass wir sehr viel besichtigt haben, etwa die Arena in Pula, die pittoreske Altstadt von Rovinj und natürlich die fabelhaften Strände in und um Rabac. Gut, dass wir uns vorab einen treuen Reisebegleiter mit vielen praktischen Tipps bestellt hatten.

Unsere Erkenntnisse nach drei Wochen Istrien?

Porec ist vermutlich die schönste Stadt Istriens:

Bäm! Wer durch eine Einkaufsstraße flanieren möchte, in der schon die alten Römer ihre Einkäufe tätigten, sollte nach Porec fahren. Unsere kulturellen Erwartungen an den Urlaub waren relativ gering, immerhin wollten wir ja hauptsächlich baden. Umso mehr überrascht und verzaubert waren wir von Porec. Die Architektur geht auf das das Mittelalter zurück, Zentrum ist aber die Euphrasius Basilika, die noch viel früher entstanden ist, und zwar bereits im 6. Jahrhundert. Am besten sollte man sich in der Altstadt ein Eis kaufen und einfach ein paar Minuten die Atmosphäre genießen.

Die Altstadt von Porec ist sehr italienisch angehaucht.

Rabac hat vermutlich die spektakulärste Aussicht Istriens:

Eine kleine Stadt, mitten in die Berge einer Bucht gebaut. In Rabac hat man von so ziemlich jedem Winkel aus einen atemberaubenden Meerblick. Schon der Reiseschriftsteller Richard Francis Burton war im Jahr 1876 beeindruckt von der Natur und Unbelassenheit von Rabac. Als Urlauber fällt einem hier eines sofort auf: Klar, touristisch ist Rabac schon. Aber vergleicht man das Örtchen mit den klassischen Urlaubdestinationen in Italien, wie etwa Lignano oder Caorle, herrscht hier tote Hose. Und das finde ich äußerst sympathisch, denn wir urlauben gerne stressfrei und gediegen, ganz ohne Massenansammlungen.

In die Berge gebaut: In Rabac hat man so gut wie überall einen Meerblick.

Kiesstrände sind auch für Kinder gut geeignet:

Unsere Sorgen, dass den Kindern ohne Sandstrand langweilig werden könnte, haben sich völlig zerschlagen. Denn die Jungs haben ein neues Hobby in Kroatien entdeckt: Mit der Taucherbrille im Meer Fische füttern. Ja – jeden Morgen nach dem Frühstück haben wir all jene Reste, die am Frühstückstisch übrig geblieben sind, mitgenommen. Und während des Tauchens haben wir sie an die Fische verfüttert. Das war vielleicht ein Spaß! Kind 1 ist immer noch ganz erschüttert: „Also dass Fische Butterbrot essen, hätte ich nicht gedacht…“ Außerdem haben die Jungs natürlich mit den Steinen auch kleine Kunstwerke gebaut – vor allem Steintürme waren schwer angesagt…

Kiesstrand = langweilig? Nein! Nicht, wenn man im glasklaren Wasser nach Fischen taucht.

 

Opatija hat royalen Flair:

Die Habsburger waren schon ein schlaues Völkchen. Überall wo es schön war, haben sie geurlaubt: In Bad Ischl im Salzkammergut etwa, oder aber im kroatischen Opatija. Da ist einst der ganze Hofstaat über den Sommer angereist und auf der Franz-Joseph-Promenade flaniert. Mit bombastischem Ausblick natürlich. Der österreichische Kaiser hat jedenfalls überall seine Superen hinterlassen und zu seinem Gedenken wird auch immer noch jedes Jahr die Kaisernacht gefeiert, außerdem gibt es einen großen Ball im Hotel Kvarner, den so genannten „Wiener Ball“.

In Opatija machte in der Kaiserzeit alles Urlaub, was Rang und Namen hatte: Natürlich auch Franz Joseph mit seiner Sissi.

Urlaub im Familienhotel bringt viele Vorteile aber einen Nachteil:

Wie eingangs erwähnt, sind wir viel gereist. Unsere erste Woche waren wir Glamping, also Glamour-Camping, in einem Mobilehome mit Jaccuzi Die zweite Urlaubswoche haben wir in einem Ferienhaus verbracht, die dritte Woche waren wir in einem Familienhotel via Hofer Reisen. Das Tolle daran? Endlich mal keine Selbstversorger sein, einfach zum Frühstück gehen und keine Teller in den Geschirrspüler räumen. Und dann gefiel uns natürlich auch noch die stundenweise Kinderbetreuung, die in unserem Hotel angeboten wurde. Kinderdisco und Co. muss ich als Highlights natürlich nicht erwähnen. Und besonders mochten wir es, dass wir nicht jedes Eis und jedes Getränk das die Kinder haben wollten extra zahlen mussten. Achja: Möglichkeit für Massage und günstige Pediküre muss ich nicht erst erwähnen (eine Stunde Massage kostet in etwa 40 Euro!). Aber einen Nachteil hat so ein klassisches Hotel schon: Es gibt keine Waschmaschine für mit Schokoeis verschmierte Kinder-Kleidung. Tja… Und was macht man in Frisch-Wäsche-Notfällen? Einfach zum benachbarten Campingplatz gehen, und dort die Wäsche waschen… 😉

Unser Familienzimmer im Hotel Mimosa in Rabac.

Alle Infos zum Hotel Mimosa auf einen Blick:

Das Familienhotel „Mimosa“ befindet sich im kroatischen Rabac in Istrien. Die „Einer schreit immer“-Wertung im Überblick:

Kinderbetreuung: Die Betreuer sind gut und engagiert, die Zeiten von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr.
Preis-Leistung: absolut top – genaue Preise und Buchungsbedingungen findest du HIER.
Lage: direkt am Meer, fast alle Zimmer haben Balkon mit Meerblick
Zimmer: Das Haus wurde 2014 renoviert, die Zimmer sind groß (25 Quadratmeter) und sauber. Wer den ganzen Tag am Strand verbringt, wird sehr glücklich mit der Wahl des Hotels sein.
Poollandschaft: gut – die Liegen sind kostenlos für Sonnenschirme muss man extra bezahlen
Kulinarik: große Auswahl und kindgerechte Gerichte, die Küche ist oberer Durchschnitt. Es ist keine Haubenküche, das darf man bei dem Preis aber auch nicht erwarten.

Alle Informationen sowie Preise: Hotel Mimosa Rabac

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Wer schreibt hier eigentlich?

Zwillingsmama, Kinderdompteurin, Geburtstagsveranstalterin, Chaosmanagerin und „Mädchen für eh alles“: Unter dem Netz-Pseudonym Anna Attersee schreibe ich hier über das turbulente Leben mit Kindern – schonungslos ehrlich, denn einer schreit hier bei uns immer… Im richtigen Leben bin ich Journalistin und arbeite im Bereich „Irgendwas mit Medien“. Mehr über mich und unsere Familie findest du HIER.

3 comments

  1. So schön <3 War das Meer echt so blau und klar wie auf dem Foto? Wahnsinn. Sieht mach einem tollen Urlaub aus.

    Alles Liebe,

    Birgit

  2. Toller Reisebericht. Mein Lieblingsort ist Porec. Porec hat eine schöne Altstadt mit sehr guten Restaurants und die besten Eislokale 😉 Werde aber das nächstemal auch mal nach Rabac reisen.

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Einst kaufte sich Anne ohne mit einer Wimper zu zucken Stilettos um 150 Euro. Dann wurde sie Mutter. Von Zwillingen. Eines ihrer Kinder schreit immer…

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