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Kaiserschnitt: Mehr als eine Narbe bleibt zurück…

Ich hatte zwei Kaiserschnitte – beide ungewollt. Und ich habe  darunter lange gelitten. Sowohl körperlich als auch psychisch. Psychisch sogar noch viel mehr. Heute möchte ich euch meine Geschichte erzählen, damit ihr wisst: Ihr seid nicht allein damit…

Zum 1. Mal schwanger…

In meiner ersten Schwangerschaft war ich top informiert – über alles: Ich wusste in welcher Schwangerschaftswoche und welchem Tag ich war (SSW 35+4), ich habe viele Baby- und Schwangerschaftsbücher gelesen und natürlich einen Geburtsvorbereitungskurs besucht. Vor lauter Freude über den Nachwuchs habe ich mich sogar auf die Geburt gefreut. Zwar mit etwas Ehrfurcht oder Angst gemischt, aber ich habe es kaum erwarten können. Und dann ging ich über den Termin. Einen Tag, Zwei, Drei…. Nach 10 Tagen tat sich noch immer nichts. Und das obwohl ich so ziemlich alles dafür getan hatte, dass es endlich natürlich losgeht: Von Heublumenbädern, Stiegen steigen, stimulierende Tees, natürlich auch Geschlechtsverkehr (uuuuh ja – wirklich!), ja sogar Nelkenöltampons. Nichts wirkte. Als es dann im Krankenaus hieß „Einleiten“, hatte ich dann nochmals einen Revers unterschrieben, dass ich nach Hause darf. Ich wollte eine Nacht darüber schlafen, hoffen und daheim auf den Start warten. Aber irgendwie hatten mich die Ärzte doch sehr verunsichert und ich ließ dann nach dieser einen Nacht einleiten. Ganze 4 Tage lang. 4 Tage Wehen, 4 Tage Überwachung, 4 Nächte kaum geschlafen aber mein Muttermund blieb verschlossen. Ja und irgendwann waren dann die Herztöne meines Sohnes schlecht und ich bekam einen Kaiserschnitt. In dem Moment war es mir sogar recht, weil ich einfach nur wollte, dass es endlich vorüber ist. Ich hatte keine Kräfte mehr.

Als der kleine Mann dann endlich da war und das auch noch gesund, war ich unglaublich glücklich. Doch die Schmerzen waren unglaublich. Jeder Gang zum WC dauerte eine Ewigkeit und anfangs ging das nur mit Hilfe der Krankenschwestern. Mein Gang glich einer alten, buckeligen Hexe. Ich dachte mir, ich könnte nie wieder aufrecht gehen. Doch das schlimmste war, dass ich meinen Sohn die ersten 3 Tage nicht Wickeln, Umziehen, Baden usw konnte, denn es war mir nicht möglich ihn aus dem Bett zu heben und fünf Schritte zum Wickeltisch zu tragen. Fragt mich nicht warum es mir so schlecht ging – vielleicht waren es die Strapazen vom Einleiten, sodass mein Körper schon vorher sehr geschwächt war.

Winzig kleine Füße die das Leben verändern
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Ein Jahr der Vorwürfe…

Nach 5 Tagen durften wir dann endlich nach Hause und die Schmerzen waren erträglich geworden. Körperlich ging es mir schon viel besser. Aber dann setzten die psychischen Schmerzen ein. Und die waren viel schlimmer. Und sie hielten über ein Jahr an.

Ich war total fertig wegen meines ungewollten Kaiserschnitts. Ich hatte mir die Geburt vorher genau ausgemalt. Und dann kam alles anders. Ich hatte das Gefühl versagt zu haben. Alle anderen Mütter um mich herum hatten ihr Kind natürlich bekommen. Ich nicht. Ich hatte es nicht geschafft. Ich war zu schwach. Ich war keine so gute Mutter…. Das waren meine Gedanken. Versagen und nicht stark genug dafür zu sein. Immer wieder kamen die Tränen gekommen wenn ich daran dachte. Ich hörte die Geschichten von anderen Müttern und ihren natürlichen Geburten und ich freute mich für sie. Ehrlich. Aber daheim fühlte ich mich schlecht und die Tränen flossen.

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Erneut schwanger…

Als mein Sohn seinen ersten Geburtstag hatte, wurde ich wieder schwanger. Diesmal sollte es ein Mädchen werden. Ich freute mich. Glitzer, Rosa, Puppen und Co. Die Schwangerschaft selber verlief (außer der Übelkeit und Müdigkeit) komplikationslos. Und sie lief ganz nebenbei mit. Ich wusste nicht in welcher Schwangerschaftswoche ich war, ja mittendrinnen wusste ich nicht einmal ob ich im 6. oder 7. Monat war. Aber eins stand fest: ich wollte es wieder natürlich probieren. Ich hatte nochmals eine Chance bekommen und die wollte ich nutzen. Aber mir war bewusst, dass die Chance einer natürlichen Geburt in meinem Fall geringer war als bei anderen Müttern.

Auch bei meiner Tochter ging ich über den errechneten Geburtstermin. Aber nach 5 Tagen ging es natürlich los. Ein gutes Zeichen dachte ich. Nach dem Aufstehen spürte ich ein leichtes Ziehen, Mittags schon Wehen, die am Nachmittag schon richtig stark waren. Da war klar: wir müssen unseren Sohn zu den Großeltern bringen. Um 19 Uhr sind wir dann mit Wehen im 2-3 Minuten Abstand ins Krankenhaus gefahren. Doch nach Kontrolle der Hebamme war der Muttermund noch zu. Bis Mitternacht hatte ich dann den gesamten Kreissaal niedergeschieen: starke Wehen, Übergeben, das volle Programm…  Aber der Muttermund blieb zu. Eine PDA sollte mich und den Muttermund entspannen und ich sollte mich dadurch etwas ausruhen können, denn ich war schon ziemlich fertig. Doch auch das half nichts: Der Muttermund blieb zu. Und dann kam plötzlich der Oberarzt ins Zimmer. Auf seinem Monitor hatte er die Herztöne unserer Tochter beobachtet und die waren plötzlich ganz schlecht. Also musste wieder ein Kaiserschnitt gemacht werden.

Ich hatte unglaublich Angst. Todesangst um genau zu sein. Am Weg zum OP befahl ich meinem Mann gut auf unseren Sohn und unsere Tochter zu achten, denn ich dachte ich komme da nicht mehr lebend raus. Auf dem OP-Tisch heulte und zitterte ich. Gott sei Dank waren die Hebamme und die Anästhesistin, die ich flüchtig kannte, an meiner Seite und beruhigten mich. Die Operation verlief ohne Komplikationen und mir wurde meine Tochter sofort auf die Haut gelegt. Das überwältigende Gefühl der Liebe ließ sofort alle Ängste vergessen.

Nach der zweiten Geburt…

Nach dem zweiten Kaiserschnitt ging es mir körperlich viel besser. Natürlich waren die ersten Versuche aufzustehen und zu gehen voller Schmerzen, aber es war kein Vergleich zu meiner ersten Geburt. Als mein Mann mit meinem Sohn das erste Mal ins Krankenhaus zu Besuch kam um die kleine Schwester kennenzulernen, blieb ich aber sicherheitshalber im Bett liegen, damit mein kleiner junger Mann nicht meine Schmerzen beim Gehen sehen konnte.

Und auch psychisch ging es mir besser. Natürlich hatte ich ein paar Tränen vergossen und war die ersten Monate betrübt, dass ich es wieder nicht „geschafft“ hatte. Aber ich wusste, dass ich alles gegeben hatte. Es funktionierte einfach nicht. Mein Muttermund war fest verschlossen. Die Herztöne meiner Tochter waren sehr schlecht und es war für alle das Beste. Meine Hebamme zur Nachbetreuung hat auch einiges dazu beigetragen, dass ich mit meinen Kaiserschnitten nun besser umgehen konnte bzw. kann.

 

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Ich bin eine gute Mutter – auch ohne natürliche Geburt

Wenn ich jetzt auf die letzten Monate und Jahre mit meinen Kindern zurückblicke, und mir meine zwei Rabauken anschaue, wie sie spielen, den Alltag bewältigen, selbstbewusst durchs Leben gehen, sich ständig weiterentwickeln und täglich Neues lernen, dann weiß ich, dass ich nichts falsch gemacht habe. Ich bin keine schlechte Mutter nur weil ich die Zwei nicht natürlich geboren habe. Liebe, Geborgenheit, Sicherheit und noch viele andere wichtige Werte machen eine gute Mutter aus. Nicht aber eine Geburt die nicht nach unseren Vorstellungen verlaufen ist.

Solltet auch ihr psychisch mit eurem ungewollten Kaiserschnitt kämpfen, dann schaut zu euren Kindern. Beobachtet sie und seid stolz. Denn durch eure Liebe sind sie das was sie sind: Kinder auf die man stolz sein kann. Nicht die Geburt macht das Muttersein aus, sondern eure Liebe und die Werte nach denen ihr eure Kinder erzieht. Eure Geduld, euer Geschichten lesen, euer Spielen, euer Trösten, euer Füttern, eure Pflege… all das macht eine gute Mutter aus.

Noch was: Scheut euch nicht psychische Hilfe anzunehmen. Ich hätte das damals machen sollen. Hab ich aber nicht…. Ich glaube mit professioneller Hilfe hätte ich nicht so lange darunter gelitten.

Liebe, Geborgenheit, Sicherheit und viel noch viel mehr machen eine gute Mutter aus
Liebe, Geborgenheit, Sicherheit und viel noch viel mehr machen eine gute Mutter aus

 

Lange habe ich überlegt, ob ich so einen persönlichen Artikel überhaupt schreiben soll. Aber wisst ihr was: das Schreiben hat mir gut getan. Es sind zwar viele Tränen geflossen, während ich das  getippt habe, aber es hatte etwas Befreiendes. Bei der Frage ob ich ihn nun auch veröffentlichen soll haben ich wieder lange überlegt und es einigen Müttern, die auch mit ihrer Kaiserschnitterfahrung kämpfen zum Lesen gegeben. Sie haben mich bestärkt den Artikel online zu stellen. Ich hoffe all jene, denen es ähnlich ergangen ist bzw gerade ähnlich geht, hilft er etwas – ihr seid nicht alleine und trotz Kaiserschnitt Supermütter. Vergesst das nicht!!!

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Kommentare unter diesem Beitrag. Es tut gut zu wissen, dass man mit dieser Erfahrung nicht allein ist.

Alles Liebe

Lisbeth

Lisbeth

Ich bin Lisbeth. Gemeinsam mit Anni schreibe ich auf „Einer schreit immer“ über meinen Mama-Alltag. Ich habe zwei Kinder,
die nicht mal zwei Jahre auseinander sind. Mein Sohn ist vier, die Minidame zwei. Wenn sich nicht alles gerade um die Kinder dreht, bastle ich gerne und mache meinem Namen als DIY-Queen alle Ehre.  Noch mehr DIY-Beiträge von mir findest du HIER.

 

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39 comments

  1. Liebe Lisbeth!

    Ich habe deinen Artikel verschlungen. Ich verstehe dich nur allzu gut. Mein Sohn wurde per Kaiserschnitt geboren – etwas, das ich während meiner ganzen Schwangerschaft naiver Weise eigentlich ausgeschlossen hatte. Ich wollte eine natürliche Geburt, ohne PDA, ohne Schmerzmittel. Daraus wurde dann ein Notkaiserschnitt mit Vollnarkose. Ich habe lange damit gekämpft, aber ein gesundes Kind entschädigt für alles. Nun bin ich wieder schwanger und hoffe auf eine natürliche Geburt. Doch wenn es nicht klappen sollte, dann ist es eben so. Mittlerweile habe ich mich mit dem Kaiserschnitt versöhnt. Es wäre nie meine erste Wahl, aber ich bin froh in einer Zeit zu leben, in der diese Maßnahme Leben retten kann.

    Ich habe übrigens einen sehr ähnlichen Blog-Artikel geschrieben. Es ist schon eine Weile her, doch gerade jetzt während meiner zweiten Schwangerschaft ist er doch wieder sehr aktuell für mich: http://www.ichmitkind.at/2016/01/kaiserschnitt-geburt-im-op.html

    Alles Liebe und Danke für deine ehrlichen Worte. Ich glaube, wir sind uns da sehr ähnlich. 🙂

    Liebe Grüße

    Christina

    • einerschreitimmer

      Liebe Christina!

      Danke für dein Kommentar! Wir sind uns wirklich ähnlich! Gott sei Dank sehe auch ich mittlerweile die Notwendigkeit der Kaiserschnitte! Was zählt sind gesunde und glückliche Kinder! Und wir sind natürlich Supermums – auch mit Narbe!!!

      Liebe Grüße Lisbeth

  2. liebe lisbeth,
    Ich kann das so gut nachvollziehen. Meine Zwillinge mussten bei 35+2 auf Grund einer Schwangerschaftsvergiftung geholt werden…
    Die Erstgeborene war fit und die Zweite hatte immer wieder AtemAussetzer,ich bin heute noch dem Kinderarzt dankbar,das er darauf bestanden hat,BEIDE Babys mir auf die brust zu legen, denn sonst hätte ich meine Babys nach der Geburt gar nicht spüren dürfen.
    Danach musste ich 12h warten,0um zu meinen Kindern zu dürfen 😐

    Die ersten Tage hab ich das psychisch gar nicht so mitbekommen,bis zu dem tag,als ich mit meinen Kindern die erste Nacht in einem Zimmer verbringen durfte . . da überrollten mich meine Hormone und ich war nicht in der Lage, mich nur im geringsten um Mäuse zu kümmern

    Bis heute gibt es tage,wo ich mir Vorwürfe mache,warum ich das nicht geschafft habe,warum mein Körper versagt hat und die Babys zu zeitig hat raus geschmissen!!!
    Warum ich mich nicht um sie kümmern konnte und keiner hat mich verstanden…

    Heute geht’s mir besser und die Vorwürfe sind nicht mehr so präsent aber die ersten Monate waren auf Grund der Geburt sehr belastend für mich

    LG Steffi

    • einerschreitimmer

      Liebe Steffi!

      Schön, dass es dir schon wieder besser geht! Mit Zwillingen, die dann noch zu bald kommen und man sich dann noch viel mehr Sorgen um die Gesundheit macht, ist das ja dann noch viel heftiger!
      Bei meinem Sohn war es übrigens leider so, dass er schon total angezogen war, als ich aus dem OP kam! Kein Hautkontakt… Das hat mich im Nachhinein total gestört und verärgert! Bei meiner Tochter habe ich dann darauf bestanden, dass sie sie mir noch im OP auf die Haut legen und auch nachdem ich dann in den Aufwachraum kam sie noch nackt zu mir ins Bett kam. Man hat halt beim Zweiten schon mehr Erfahrung und kann bestimmt sagen, was man will und was nicht! Beim Ersten ist einfach alles um mich herum passiert!

      Ich hoffe deine Vorwürfe sind bald ganz weg, denn ich bin mir sicher du bist eine Supermum!
      Liebe Grüße Lisbeth

  3. Ich wollte immer NUR einen Kaiserschnitt. Hätte niemals eine natürliche Geburt gewollt. Für mich ist eine moderne Geburt ein Kaiserschnitt. Für mein Gefühl einfach viel sicherer für beide und total zeitgemäß. Eine natürliche Geburt auf allen Vieren würgend und blutend und noch mehr aus allen Öffnungen vor meinem Mann und allen Leuten? Unvorstellbar für mich in der heutigen Zeit und alles andere als zu glorifizieren 😉

    Siehst Du so gehen die Meinungen auseinander.

    Höchsten Respekt zollend vor allen Mütter, die einen Kaiserschnitt planen oder hatten. Vor allen Müttern generell. Aber auch vor allen Vätern. Jeder wie er will. Aber ich finde Kaiserschnitt das Mittel der Wahl für die moderne Frau und ich würde NIEMALS natürlich gebären wollen in 2016. Kaiserschnitt ist übrigens in Schmerzen, Mut und Kräften gemessen nicht weniger heftig.

    Das ist doch toll! Du hattest eine zeitgemäße und moderne Geburt. Sei stolz auf Dich und Dein Geburtserlebnis. Die meisten Mütter, die natürlich und Kaiserschnitt hatten, empfanden Kaiserschnitt schmerzvoller! Und DU hast es geschafft!

    Ich schreibe Dir das so extrem und trotzdem ehrlich, weil ich merke, dass man sich da total verfahren kann. Damit die Waagschale wieder stimmt….

    • einerschreitimmer

      Hallo Nastie!

      Ja schau so sind wir alle unterschiedlich! Und das ist auch gut so! Für manche passt das eine und für manche das andere! Ich verurteile auch keine Mütter, die sich bewusst für einen Kaiserschnitt entschieden haben! Keinesfalls!
      Denn nicht die Geburt macht eine gute Mutter aus sondern danach die Liebe, Geborgenheit, das Vertrauen und Co.
      Für mich war es einfach sehr wichtig und eigentlich selbstverständlich, dass ich natürlich entbinde! Dass es dann anders kam hat mich damals aus der Bahn geworfen! Mittlerweile habe ich aber zu 99% mit dem Thema abgeschlossen und meine zwei Kinder lassen mir auch wenig Zeit über, dass ich darüber viel nachdenke 😉

      Liebe Grüße Lisbeth

  4. Da haben wir ja eine ganz ähnliche Geschichte, vor allem die erste Geburt… dabei haben mir immer alle gesagt so etwas haben sie noch nie gehört, das man so lange einleitet. Mir ging es auch ganz ähnlich wie dir, und ich hab auch kürzlich einen Artikel geschrieben, um mir alles von der Seele zu schreiben 🙂 Schön, dass es unseren Kindern jetzt so gut geht gell!! Alles Liebe, Ulli

  5. Da haben wir ja eine ganz ähnliche Geschichte, vor allem die erste Geburt… dabei haben mir immer alle gesagt so etwas haben sie noch nie gehört, das man so lange einleitet. Mir ging es auch ganz ähnlich wie dir, und ich hab auch kürzlich einen Artikel geschrieben (http://fitundgluecklich.net/2016/09/15/ein-kaiserschnitt-ist-nicht-weniger-geburt/), um mir alles von der Seele zu schreiben 🙂 Schön, dass es unseren Kindern jetzt so gut geht gell!! Alles Liebe, Ulli

  6. Liebe Lisbeth,

    Danke für deinen Artikel. Beim lesen musste ihn weinen, weil ich es genau so empfunden habe. Meine Motte ist nun ein Jahr und ich habe viele viele Tränen über den Kaiserschnitt vergossen. Auch wenn ich weiß, dass es die letzte und einzige Möglichkeit War, dass wir beide gesund und lebend aus der Geburt kommen hatte ich lange dass gefühl eine weniger gute und tapfere Mutter zu sein. Bescheuert, aber was soll man gegen seine Gefühle tun?! Viele in meinem Umfeld haben mich nicht verstanden – wie auch…sie hatten ja alle natürliche Geburten. Heute weiß ich, ich bin eine gute Mutter für mein Kind. Die Geburt ist der Startschuss. Bei uns mit einer sichtbaren Narbe am Bauch die lächelt.

    Liebe Grüße

    Caro

    • einerschreitimmer

      Liebe Caro!
      Danke für deine Antwort. Andere tätowieren den Namen wir haben die Narben. Die Narbe stört mich gar nicht. Die Narbe an der Seele war schlimmer. Ich versteh dich jedenfalls total gut und ich hoffe du empfindest dich jetzt als gute Mutter, denn das wirst du sicher sein.
      Alles Liebe Lisbeth

  7. Ich könnte fast meinen Namen unter deinen Blogpost schreiben. Auch ich hatte beim ersten Kind einen Notkaiserschnitt. Nach Blasensprung und acht Stunden Wehen musste ich in den OP, weil die Herztöne schlecht wurden. Im OP Saal sah man, dass die Endometriose auf meine Gebärmutter eingerissen war und 2Liter Blut im Bauch waren. Mein Sohn und ich standen beide nicht mehr besonders doll im Leben, haben’s aber zum Glück ohne bleibende Schäden überstanden.
    Bei meiner Tochter empfahlen mir alle Ärzte zu einem geplanten Kaiserschnitt, aber ich wollte unbedingt eine normale Geburt, oder es zumindest versuchen.
    Ich durfte es versuchen, aber nur mit fertiger Vorbereitung zum Kaiserschnitt.
    Meine Tochter nahm mir die Entscheidung ab, ihre Herztöne waren direkt nach eintreffen in der Klinik ziemlich bescheiden.
    Wir erlebten eine wunderschöne Kaisergeburt. Ich kann es jedem nur empfehlen, diese Variante des Kaiserschnitts zu wählen wenn man die Möglichkeit hat.
    Ich trauer zwar ab und an immer noch einer normalen Entbindung nach, aber ich habe zwei gesunde Kinder und das ist alles was zählt. 🙂

    • einerschreitimmer

      Liebe Anja!
      Gesunde und glückliche Kinder sind das wertvollste und das sollten wir uns immer wieder vor Augen führen! Du hast vollkommen recht! Es freut mich sehr, dass deine zweite Geburt schön war! Ich wünsch dir alles Liebe und viel wundervolle Momente mit deinen Kindern
      Liebe Grüße Lisbeth

  8. Hallo Lisbeth,
    auch ich hatte einen ungewollten Kaiserschnitt. Ich war mit Zwillingen schwanger und hatte eine Schwangerschaftsvergiftung, das sogenannte HELLP Syndrom.
    Ich durfte meine Kinder erst 36 Stunden nach der Geburt sehen. Und nachdem ich da auch erst zum ersten Mal aufstehen konnte, war es äußerst schwierig und schmerzhaft. Aber das war die „Bedingung“ der Schwestern. Nur wenn ich selbst zum Rollstuhl laufe, darf ich auf die Kinderstation. Ich hätte alles gemacht, denn ich war Mama geworden und wer weiß wieviele Menschen schon meine Babys gefüttert hatten… Ich dachte im ersten Moment, die Ärzte hätten vergessen, dass mich zuzunähen… Das war der schlimmste Schmerz, den ich jemals hatte.
    Ich habe viel verdrängt, einfach funktioniert… Aber das erste Jahr habe ich keinen Glückwunsch zur Geburt angenommen- schließlich war das ja nicht „mein“ Verdienst. Und ich habe viel geweint, wenn andere natürlich entbunden haben. Ich habe es auch jeder gegönnt, dennoch vermisse ich bis heute das Gefühl einer Wehe…
    Ich wäre gern nochmal schwanger, aber mein Mann und ich wollen kein Kind mehr… Da geht es mir nur um das Geburtserlebnis. Also ist das ausgeschlossen.
    Ich weiß mittlerweile, dass ich nicht „schuldig“ bin und bestimmt gibt es keinen Unterschied zu einer anderen Mama, aber das Gefühl, etwas „verpasst“ zu haben bleibt… Auch nach 4 1/2 Jahren.
    Dennoch ist mir bewusst, dass wir drei ohne den Kaiserschnitt nicht überlebt hätten und ich bin dankbar, dass wir das alles ohne Probleme oder Spätfolgen überstanden haben. Denn meine Kinder jeden Tag gesund und munter zu sehen ist das Beste am Mama sein!
    Und mittlerweile muss ich auch nicht mehr weinen, wenn ich meine Geschichte erzähle oder schreibe…
    Danke für deinen Artikel, es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine mit solchen Gedanken und Gefühlen ist!
    Liebe Grüße, Kati

    • einerschreitimmer

      Liebe Kati ich drück dich ganz fest! Danke für deine Antwort!
      Ich bin froh, dass ihr alle gesund seid & wünsch euch alles Liebe für die Zukunft
      Liebe Grüße Lisbeth

  9. Hallo, vielen Dank für deinen Artikel, schön zu lesen dass es doch vielen gleich geht. Meine Tochter wollte sich einfach nicht drehen. Und jedes Mal wenn ich an die Geburt denk ist mir zum heulen zu Mute.
    Den ersten Tag weiß ich so gut wie nichts mehr, es vergingen gefühlte Stunden bis ich die kleine auf die Brust bekommen hab, und ich hab viel geschlafen aufgrund der Schmerzmittel. Dann hat stillen nicht geklappt das verstärkte das schlechte Gefühl noch viel mehr. Am 3. Tag hab ich die kleine dann zum ersten Mal nackt gesehen und gewickelt. inzwischen ist die kleine 15 Monate alt und es beschäftigt mich noch immer. Aber es beruhigt mich dass es nicht nur mir so geht.
    LG Melanie

    • einerschreitimmer

      Liebe Melanie! Du bist nicht allein und ich verspreche dir, dass es besser wird! Probier auch mal alles niederzuschreiben! Nur für dich und vielleicht später mal für dein Kind! Mir hat das gut geholfen! Ich hab mir beim Schreiben einen Stein vom herzen geschrieben & dabei die letzten Tränen deshalb vergossen!
      Alles alles Liebe Lisbeth

  10. Hallo das ist ein schöner Artikel und ich bin beim lesen darin verschmolzen es war als würdest du meine Geschichte erklären nur mit kleinen Einzelheiten die bei mir anders waren das hier aufzuschreiben wäre zu lang jetzt. Es ist schön zu wissen das man nicht allein damit ist.Wenn ich meine Mäuse sehe bin ich stolz das sie da sind gesund und munter auch wenn die Erinnerung schmerzhaft ist.Ich werde damit wohl noch ne Weile zu tun haben und es nie so richtig verkraften. Ich Hans auf Papier geschrieben und das tat so gut. Liebe grüße Romy

    • einerschreitimmer

      Liebe Romy,
      Mir hat das Niederschreiben auch so gut getan! Ich hoffe dass auch bei dir die Zeit die Wunden heilt! Deine Mäuse lieben dich weil du so bist wie du Mist: ihre Mama! Und nicht wegen der Geburt!

      Fühl dich gedrückt von mir! Lisbeth

  11. Ich bin im 6. Monat schwanger und habe echt riesige Angst mein Baby nicht auf natürliche Weise gebähren zu können, sondern einen Kaiserschnitt machen zu müssen. Auch wenn man sowas in der Regel nicht vorhersehen oder vorhersagen kann, muss ich immer wieder darüber nachdenken, da ich generell ein Mensch bin der vor Operationen eine riesige Angst hat. Drückt mir also die Daumen und hofft, dass ich mein Baby natürlich zur Welt bringen kann.

    • einerschreitimmer

      Liebe Maria,
      Ich hab damals nie daran gedacht, dass ich das vielleicht nicht schaffen könnte! Dabei geht’s ja gar nicht ums schaffen! Als Mama gibt man immer sein bestes! Alles andere ist höhere Gewalt! Du wirst eine tolle Mama sein, egal wie die Geburt sein wird! Aber ich wünsch dir von Herzen eine schöne Geburt!
      Alles Liebe! Lisbeth

  12. Was mir total gut geholfen hat, auch wenn mein Sohn da auch schon weit über 1 Jahr alt war, war, dass mein Mann ihn mir einmal nackt und nass nach dem Duschen oder Baden auf die nackte Brust gelegt hat. Ich habe Rotz und Wasser geheult, weil mir diese Erfahrung, mein neu geborenes Baby nackt auf den Bauch gelegt zu bekommen, aufgrund des Notkaiserschnitts mit Vollnarkose einfach gefehlt hat.
    Bei mir hatte sich die Plazenta teilweise abgelöst und es bestand für uns beide Lebensgefahr. Ich habe auch sehr lange und immer mal wieder mit dem Kaiserschnitt gehadert. Dann habe ich den Arztbericht angefordert und da stand es: Akute Lebensgefahr für Mutter und Kind. Danach ging es dann langsam bergauf und mittlerweile bin ich nur noch dankbar für diese Operation

    • einerschreitimmer

      Liebe Anne!
      Das mit dem nackt auf die Haut legen, hab ich auch schon öfter gehört! Mein Sohn war damals schon angezogen als ich zugenäht wurde. Da ging mir das auch ab! Bei meiner Tochter bestand ich im OP noch darauf sie mir sofort rauf zu legen. Das war sehr schön!
      Aber wie du sagst: das wichtigste ist, dass ihr gesund seid! Ohne OP würden viele Geburten nicht so gut ausgehen.
      Ich wünsch dir alles Liebe. Lisbeth

  13. Hallo zusammen, auch ich habe mir eine natürliche Geburt gewünscht, weil ich bei allem „dabei“ sein wollte. Bei mir fing alles gut an, regelmäßige Wehen am frühen Morgen 3 Tage nach Termin, netter Empfang im Krankenhaus, und ich fühlte mich mental stark. Die Stunden vergingen. Es wurde Mittag, Nachmittag, Abend, schließlich Nacht. Immer regelmäßige Wehen alle 5 Minuten, ständig der Gang zum CTG alle 2 Stunden, ich ging viel spazieren, doch mein Muttermund öffnete sich nur langsam. Schließlich war es 22 Uhr. Meine Fruchtblase wurde punktiert, was die Wehen intensivierte, doch es fehlten noch 3 Zentimeter. Dann wurde mein Blut untersucht und auch bei mir wurde das HELLP-Syndrom diagnostiziert. Schließlich sagte man uns, dass wir uns gedanklich auf einen Kaiserschnitt unter Vollnarkose vorbereiten sollten. Schon da musste ich direkt weinen. Wir versuchten es noch weiter, aber es ging nicht voran und meine Werte wurden immer schlechter. Auch hatte ich schon lange keine Kraft mehr und hatte die Schmerzen satt. Ich wurde schließlich operiert und kam danach auf die Intensivstation. Als ich aus der Narkose aufwachte, war mein Kind nicht in meinem Bauch und auch nicht bei mir. Was habe ich geweint! Eine Schwester gab mir ein Polaroid, damit ich meine Kleine mal sehen konnte. Erst am nächsten Nachmittag konnte ich sie endlich in die Arme schließen. Die Schmerzen nach dem Kaiserschnitt waren fürchterlich, aber sie sind nun Vergangenheit und die Narbe ist gut verheilt. Das traurige Gefühl aber, nicht bei der Geburt bewusst dabeigewesen zu sein und mein Kind nicht die ersten Stunden seines Lebens gesehen zu haben, bleibt für immer.

    • einerschreitimmer

      Liebe Veronika!
      Danke für deine Nachricht. Ich stell mir das ganz furchtbar vor sein Kind so lange nicht zu sehen. Ich dass dein trauriges Gefühl bald nachlässt. Ich wünsche es dir von ganzem Herzen. Schau dir dein Kind an und sein stolz. Du hast es im Bauch getragen, du bist sein Anker, du bist sein Ein und Alles
      Alles Liebe
      Lisbeth

    • einerschreitimmer

      Hallo liebe Veronika,

      ich hoffe dir geht es schon besser! Denke daran, dass du ein gesundes Kind hast – das ist doch ein riesiges Geschenk.

      Fühl dich ganz fest umarmt und gedrückt!

  14. Grüß Euch!
    Bei mir ist es schon ziemlich lange her, ich war damls ziemlich jung, 21. Auch ich dachte an eine normale Geburt, und ich erinnere mich heute noch, wie mich die Hebamme und der Arzt immer wieder fragten, ob ich das Gefühll zu pressen hatte. Hatte ich nicht, obwohl der Wehenschreiber schon weit über hundert war. Ein Atemzug, Wehe! Nachdem mich mein Mann um halb fünf ins Krankenhaus brachte, mit alle fünf Minuten Wehen, ging um viertel nach elf nichts mehr. Wehenstop, rein ins Röntgen, Kopf ist nach hinten geneigt, beim Kind. Kaiserschnitt! Genau so wie Du es beschrieben hast, war ich nur traurig. Dann beim zweiten Kind, wieder der gleiche Anfang, aber die Devise lautet ja nicht, einmal Kaiserschnitt, immer Kaiserschnitt. Ich hatte beim zweiten mal eine „normale“ Geburt. Wieder keine Presswehen, ich beteuerte immer wieder, das ichs aufs KLo! muss, nach dem Einlauf. Aber die Hebamme war „klüger“, das sind Presswehen! Pressen! Fazit: Mit ach und krach, mit schneiden bis zum Kreuz, mit total geschwächtem Beckenboden, und für mindestens ein halbes Jahr kein Gespür beim Geschlechtserkehr. Mein einziger Gedanke damals, wenn das die Folgen einer normalen Geburt sind dann: Bitte Kaiserschnitt!

  15. Danke für den ermutigenden Artikel!!

    Ich habe gestern viele Tränen vergossen weil ich erfahren habe, dass ein KS notwendig wird. Unser Zwerg liegt in Beckenendlage, alle sanften und „härteren“ Wendungsversuche sind gescheitert und nach der Beckenvermessung ist das Risiko für eine normale Geburt zu groß. Dabei wollte ich immer alles so natürlich wie möglich: keine PDA und ggf. ambulant entbinden. Nun wird es das genaue Gegenteil und der geplante Termin schwebt wie ein Damoklesschwert über mir.

    Ich werde mir deinen Artikel wohl noch ein paar mal durchlesen um mir bewusst zu machen, dass ich dadurch keine schlechte Mutter sein werde. In meinem Kopf muss das aber erst noch ankommen…

  16. Hallo! Mit vielen Erinnerungen an meine Geburten habe ich eure Posts gelesen! Das Leben, die Geburten und das Schicksal sind halt nicht planbar und wir müssen es annehmen, so wie es kommt.
    Bei meinen ersten beiden Kindern hatte ich schlimme Geburtsverletzungen, die aber glücklicherweise fast sehr gut geheilt sind.
    Die dritte war dann ein Notkaiserschnitt unter Vollnarkose. In der Klinik hat man die Nabelschnur extra lang gelassen und dann ein paar Stunden später wurde mir ein „Baderitual“ angeboten: Die Kleine kam im Bett in eine kleine Wanne zwischen meine Beine, ich habe sie aus dem Wasser gehoben und mein Mann hat dann die Nabelschnur nochmal durchtrennt. Dann erst kam die U-Untersuchung. Man hat mich dort auch eingeladen, von der Klinik Hilfsangebote anzunehmen, auch gerne viel später, wenn das Thema bei mir Probleme bereiten sollte.
    Was soll ich sagen: sie ist jetzt sieben und topfit und ich habe es nicht gebraucht.
    Es kommen zwar immer mal nachdenkliche Momente, „was wäre wenn…?“, aber dann wäre sie wahrscheinlich schwerstbehindert oder tot…

  17. Liebe Lisbeth,
    Ich finde es beruhigend, dass es anderen Müttern so geht wie es mir momentan geht und dass es Mütter wie dich gibt die offen davon erzählen.
    Vor acht Wochen kam meine Tochter per Notkaiserschnitt auf die Welt. Es war bzw ist immer noch so unwirklich. Vielleicht weil der errechnete Termin morgen wäre.
    Alle sagen ich muss oder darf kein schlechtes Gewissen haben. Wir wären beide fast gestorben wenn sie sie nicht geholt hätten aber das Gefühl des Versagens ist im Moment ganz groß. Ich hatte nur eine Aufgabe. Neun Monate lang auf das kleine Wesen in meinem Bauch aufpassen und beschützen und ich habe es nicht geschafft. Zwei Monate zu früh wurde sie aus dem Bauch geholt und sofort in einen Kasten aus Plastik gelegt. Kein Kontakt zu Mama oder Papa. Gleich Zugänge und die Magensonde. Das war ihr Start ins Leben. Ich konnte sie erst am zweiten Tag sehen da ich selbst noch auf der Intensivstation lag. Im arm hatte ich sie erst nach sechs Tagen.
    Auch wenn wir mittlerweile beide Zuhause sind und es uns gut geht bleibt aber das Gefühl dass ich komplett versagt habe. Ich konnte nicht mehr. Und niemand versteht das. Alle sagen nur „sei froh dass es so ausgegangen ist. Alles andere ist egal.“
    Dein Artikel und die Kommentare hier helfen aber ein bisschen. Ich bin nicht allein damit und es wird wohl besser werden.
    Danke.
    Gruß
    Sandra

    • einerschreitimmer

      Ohhhh, fühl dich gedrückt! Du bist nicht allein. Und ich verspreche dir es wird besser.
      Rede jedenfalls ganz offen und viel mit deinen Liebsten darüber. Das tut immer gut!
      Alle Liebe, Lisbeth

  18. Hallo Lisbeth,

    Ja, dein Bericht ist echt toll und auch die anderen Kommentare hier. Ich bin froh das ich nicht alleine bin. Vor einem Jahr habe ich meinen Sohn per Notkaiserschnitt zur Welt gebracht. Ich war immer aus auf die natürliche Geburt ohne Schmerzmittel und sonstiges. Die Schwangerschaft war eigentlich auch Komplikationslos. Habe mir nie Gedanken über einen KS gemacht.
    Er ging 4Tage drüber mit dem haben wir uns gut angefreundet da wir: Mein Mann und ich auch drüber waren.
    Es hat in der Früh Begonnen dachte mir nichts dabei am, VM hatte ich CTG da hat auch keiner was gesagt ob ich was spüren würde od. so. Wir sind noch einkaufen gefahren um alles vorbereiten zu haben. Um 15:00 sagte ich: Ich glaube es ist so weit habe mir aber noch Zeit gelassen und habe ein Vollbad genommen. Um 19:00 habe ich gesagt: Jetzt gehen wir ins KH egal ob sie uns wieder heimschicken bin aber dann drinnen geblieben. Muttermund 2Fingerbreit offen dachte oh das kann noch lange dauern.Alerdings das CTG hat gepasst. Nach einer std. wieder CTG leider sind die Herztöne abgestürzt vom Kleinen da habe sie mir die erste Dosis Adrenalin gespritzt, hatte aber leider keine Wehen mehr und ich fragte mich was ich im KH eigentlich tue. Die Nacht war ich auf dauer Überwachung in den Frühen Morgenstunden bekam ich dann doch wieder Wehen aber es dauerte nicht lange und seine Herztöne stürzten wieder ab. Und so bekamen wir noch eine Dosis Adrenalin die war echt heftig und sie vermittelten mir das es jetzt besser wäre einen Kaiserschnitt zu machen.
    War am, Anfang für mich alles okay, besser so als er würde sterben.
    (Hatte am, Tag darauf noch zusätzlich eine Rückschlag da ich einen Nerv bei der Lunge eingeklemmt hatte und kaum Luft bekam, das heißt ich konnte noch einen Tag mein Kind weniger versorgen.)
    Aber im Nachhinein sind das Wunden die sind echt heftig. Für mich waren so Fragen: Wieso hat es mein Körper nicht geschafft, wieso konnte ich ihn 2std.nicht sehen. Fragen über Fragen die man zum Aufarbeiten hat.

    Bin aber dann zu einer tollen Gruppe gestoßen mit 30 Muttis und dort gibt es auch einige die per Notkaiserschnitt entbunden habe und bin froh das ich mich mit ihnen austauschen kann und die Erlebnisse gut verarbeiten kann.

    Noch dazu war er ein Schreibaby.

    Momentan geht es mir ganz gut weil, es meinem Kind auch gut geht und er echt ein Wifzack ist und möchte ständig gefordert werden und neue Dinge entdecken.

    So wächst man gut in die Mutterrolle und es bringt einen nichts mehr so schnell vom Weg ab wenn man so einen schweren Start hat.

    Lg Sabrina

    • einerschreitimmer

      Hallo liebe Sabrina!
      Danke für deine lieben Zeilen! Notkaiserschnitt in Vollnarkose ist noch mal eine ganz andere Liga! Hauptsache euch geht es heute gut! Es ist halt ein im wahrsten Sinne des Wortes ein „einschneidendes“ Erlebnis. Und das verdaut man eben nicht so leicht…
      VLG

  19. Hallo!
    Ich hab deinen Artikel gelesen und mich in Vielem wiedererkannt.
    Auch ich wurde bei ET+10 eingeleitet, 4 Tage lang tat sich nichts, bis die Herztöne meiner Tochter immer wieder abfielen und die Ärzte sich zu einem Notkaiserschnitt entschieden.
    Die Schmerzen waren höllisch und ich konnte die ersten Tage kaum aufstehen, bei ALLEM brauchte ich Hilfe.
    Wann immer ich meine Kleine auf den Arm nehmen wollte, musste ich eine Schwester rufen damit sie sie für mich aus dem Bettchen hebt.

    Anders als du hatte ich anfangs keine Probleme damit, dass meine Prinzessin per Kaiserschnitt geholt werden musste. Die Ärzte hatten ihre medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft und es hat nun mal nichts davon gewirkt. Wäre es nach mir gegangen hätte ich wohl gar nicht so lange zugewartet – wie sich später herausstellte war meine Intuition auch gar nicht so verkehrt.
    Mein Fruchtwasser war bereits dunkelgrün, stank und die Plazenta hatte sich abgelöst bzw. wurde quasi in Einzelteilen aus mir rausgefischt.
    All das gab mir persönlich die Gewissheit:
    Es war höchste Eisenbahn, es gab keine andere Option und auf natürlichem Weg hätte ich vermutlich kein gesundes Baby bekommen. Trotz Beratung im Spital und mehrwöchiger Besuche einer Stillberaterin konnte ich nie wirklich stillen, aber auch das hat für mich nie ein Problem dargestellt.
    Meiner Tochter und mir ging es den Umständen entsprechend gut – alles andere war für mich nebensächlich!

    Das große ABER kam bei mir schleichend nach meiner Entlassung. Ich kenne die Gefühle wie du sie beschreibst, jedoch in erster Linie deshalb, weil sie mir vorgehalten, eingeredet und auch vorgeworfen wurden.
    Man fragte mich ob ich mein Baby“richtig“ lieben würde oder ob das „anders“ wäre als bei „echten Müttern“.
    Man unterstellte mir ich könne ja gar keine Muttergefühle haben, weil man die nach einemKaiserschnitt halt nicht hat.
    Ich wurde gefrag wann ich denn das nächste Kind bekommen will, immerhin hatte ich ja nicht die Schmerzen einer Geburt und dementsprechend wär mir ein weiterer Kinderwunsch ja nicht „vergangen“.
    Das waren nur die Highlights dessen, was ich mir von, teilweise fast fremden, Leuten anhören durfte.
    Gerade als frisch gebackene Mama spielen die Hormone ja oft noch ein bisschen verrückt und man nimmt sich solche Dinge gleich doppelt zu Herzen.
    An manchen Tagen hatte ich wirklich richtig Angst eine schlechte Mama zu sein oder auch später zu versagen, nur weil sie Dinge halt anders gelaufen sind als „normal“.

    Mittlerweile ist viel Zeit vergangen – meine Prinzessin wird diese Woche 1 Jahr alt. 😀
    Ich bin für mich persönlich zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht besser oder schlechter bin als andere Mütter, nur weil ich einen Kaiserschnitt hatte.
    Betroffen und beschämt sollten nur diejenigen sein, die einer Mami wegen solcher Dinge Schuldgefühle einreden wollen…
    Wer weiß, was alles passiert wäre, wenn wir die Möglichkeit eines Kaiserschnitts nicht gehabt hätten. Wir haben unsere Zwerge und alles andere sollte keine Rolle spielen und schon gar nicht für Außenstehende einen so hohen Stellenwert haben!

  20. Ihr Lieben, ich habe unsere Mädels auch per ks bekommen – meinen Sohn hingegen vor 11 Jahren spontan. Ich habe mir auch schwere Vorwürfe wegen des Kaiserschnitts gemacht…
    Nach zwei mal drei Tagen einleiten und einem verschlossenen Muttermund (er war nur zwei Fingerbreit offen) wurde mir schlussendlich gesagt, dass meine Gebärmutter überdehnt sei und somit keine Wehen produzieren könne.
    Wir waren so stolz, dass ich spontan entbinden konnte da die Mädels bei dir richtig rum lagen..
    Bei einem Bauchumfang von 133 cm und ca 20 l Wasser in meinem Körper war ich am Rande des Wahnsinns und besprach mich mit meinem Mann.
    Unter Tränen haben wir uns für einen Kaiserschnitt entschieden.
    Ich habe sehr lange gebraucht um den Kaiserschnitt psychisch zu verdauen, physisch leide ich immer noch unter den Folgen der OP Punkt
    Schlussendlich haben wir hier zwei kerngesunde Mädels die uns ganz schön auf Trapp halten.

  21. Hallo Ihr Lieben,
    es berührt mich sehr, was ihr alle schreibt und welche Geburtserlenisse ihr hattet. Und ja, es kann keiner verstehen, wie man sich fühlt nach einem Kaiserschnitt. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sofort einen Stempel auf der Stirn verpasst bekommt. Die abwertenden Kommentare.
    Jeder hat da seine Meinung zu, ohne je einen Kaiserschnitt gehabt zu haben. Die meisten denken, der Kaiserschnitt wird nur gemacht damit sich ordentlich Geld verdienen lässt, zu leichtsinnig von seiten der Ärzte vorgegangen wird und Diagnosen nur vorgegeben werden um den Kaiserschnitt zu rechtfertigen. Zudem sei man frühr nicht so leichtfertig umgegangen, da haben Frauen noch richtig entbunden, oder es wird Zeit das du mal siehst, was Geburt wirklich bedeutet…. So die Kommentare und Rückmeldungen z.T. Aus meiner Familie oder auch von Bekannten oder Kollegen.

    Ich habe meine Tochter damals, um genau zu sein, vor 4 Jahren per Kaiserschnitt bekommen. Ich hatte während der letzten Schwangerschaftswochen einen Gestationsdiabetes entwickelt und stand dadurch unter enger Kontrolle. In den Sonographien und beim Doppler wurde dann die Diagnose gestellt, mein Kind sei zu groß, es rutscht nicht ins Becken … Kaiserschnitt. Ich habe von einem auf den anderen Tag ins Krankenhaus gemusst und so sehr mit mir gehadert, weil ich auch gerne natürlich entbinden wollte. Mein Mann war aber auch verunsichert und konnte meinen Wunsch nach natürlicher Geburt nicht nachvollziehen. Am Tag des Kaiserschnitt redeten alle nochmal mit mir, selbst die Hebamme sagte, es sei ein zu hohes Risiko für mich und das Kind natürlich zu entbinden. Also hab ich die OP dur ch führen lassen. Ich hatte das Gefühl während der Geburt, als sei es nicht wahr und das soll jetzt mein Kind sein? Das errechnrte Geburtsgewicht war schlussendlich ein 1kg weniger, als im Sono. Da kam in mir das Gefühl, das ich sie hätte doch natürlich bekommen können, hätte ich auf meinen Bauch gehört.
    Im Nachhinein war ich von allem so überrumpelt, dass ich lange Zeit gebraucht habe, den Kaiserschnitt zu verarbeiten und auch meine kleine Maus anzunehmen. Heute liebe ich sie über alles und ich finde, sie ist so bezaubernd und schön.

    Auch ich wurde ein 2. Mal schwanger und diesmal schwor ich mir, höre ich auf mein Bauchgefühl. Ich wollte es nochmal wissen, auch wenn mir klar war, es kann wieder auf einen Kaiserschnitt hinauslaufen.Alle Zeichen standen gut. Meine Frauenärztin unterstützte mich sehr. Diesmal ließen wir es darauf ankommen.
    Und ich habe freudig darauf gewartet, wann es endlich losgeht. Wieder die Ultraschallmessungen, von denen ich mich diesmal freispracht und das Kind nicht ins Becken rutschte. Ich spürte seit den 35 SsW bis zum Schluß Vorwahlen, wobei ich in ET+4 im Krankenhaus am CTG Wehen gemessen wurden und man mich verabschiedete … Heute Nacht sehen wir uns wieder. Ich war nun ganz gespannt … und wartete. Am nächsten Tag dann das volle Programm … Ich Treff mich mit ner Freundin … Ich habe dieses Ziehen, mir fällt das Laufen schwer, ich hab das Gefühl dauernd aufs Toi zu müssen … regelmäßige Kontraktionen … Für mich noch nicht dolle genug. Und als ich die Abstände messe, sind es schon 8 min. … Ich war unsicher und plötzlich war alles weg. Ich hatte am nächsten Tag einen Termin beim Frauenarzt … Dem hab ich das erzählt … Der gab der natürlichen Geburt noch 3 Tage Aufschub, der Termin für Kaiserschnitt war dann ET +9.
    Ich spürte innerlich, dass es nichts mehr wird, daso das die Wehen waren und mein Minimann auf die Welt wollte und nicht konnte. Diesmal habe ich mich mit dem Kaiserschnitt angefreundet und war dann froh, als die OP war und ich mein Baby im Arm halten konnte. Ich war so zufrieden und voller Liebe für den Kleinen. … Mir war in dem Moment egal, dass es ein Kaiserschnitt war. Mein Baby war gesund und ich auch, denn es hat sich herausgestellt, dass auch ich keine geburtsfähigen Wehen entwickeln konnte, weil meine Gebärmutterwand zu dünn war. Der Minimann war diesmal wirklich zu groß. Die Ärztin sagte, manchmal regelt es die Natur von allein und ich und Minimann haben Glück gehabt. Denn unter der Geburt hätte es für uns beide anders aussehen können.

    Von daher habe ich mich mit den Kaiserschnitt angefreundet. Meine Tochter fragt mich mitlerweile auch, ob mir die Geburt weh getan hat. Sie weiß wie sie und Minimann auf die Welt kamen. Und ich bin stolz, denn ich habe zwei wundervolle Kinder.

    Ich wünsche euch allen alles Gute für euren Weg mit euren Kindern. Sie lieben euch und es ist egal, es ist ihnen egal wie sie auf die Welt kamen. Sie lieben euch und brauchen euch und eure Liebe. Das ist das einzige was zählt. Lasst euch nicht verunsichern … Die Leute haben keine Ahnung!!!

    Viele liebe Grüße

  22. Liebe Lisbeth,
    danke für deinen Artikel! Vor allem die letzten Absätze haben mich zu Tränen gerührt: ja, sich sein Kind anzuschauen, lässt die Art der Geburt völlig in den Hintergrund rücken. Unsere Kleine kam vor knapp 6 Wochen per Kaiserschnitt zur Welt: nach 4 Tagen Wehen wurde eingeleitet und als wir dann tatsächlich sogar die 10cm Muttermund nach 7h geschafft hatten, kam es zum Geburtsstillstand für 5 Stunden, schließlich fielen die Herztöne der Kleinen ab und ich empfand den Kaiserschnitt zunächst als riesige Erleichterung und freute mich ungemein auf die Kleine. Die Enttäuschung, das Versagt-haben-Gefühl, die Schmerzen, die Unbeweglichkeit und sein Kind erst Tage nach der Geburt allein heben, wickeln und versorgen zu können, waren für mich der absolute Horror. Ich kam aus dem Weinen und dem Schwarzsehen erst nach ca. 14 Tagen wieder raus. Leider hatte ich auch starke Stillprobleme, weil keine Milch kam…aber nun stille ich nach einer riesigen Prozedur voll und erfreu mich jedes Mal über unsere kleine, gesunde Tochter, die wächst und gedeiht und versuche den Kaiserschnitt zu akzeptieren. Danke für deinen Artikel. Ich habe mich so sehe darin wiedererkannt. Alles Liebe für dich und deine Familie. Minka

  23. Bei einer Routineuntersuchung in der 38. Woche meinte die Ärztin, dass weder meine Zwillinge noch ich eine natürliche Geburt noch schaffen. Die beiden lagen exakt parallel, es gab keinen führenden Zwilling. Mein Körper war von den vielen vergeblichen Vorwehen total erschöpft, ich hab mich nur noch in Zeitlupe mit Krücken fortbewegt-ich konnte mein Körpergewicht schon nicht mehr tragen. Nach der Untersuchung wurde ich gleich dabehalten, und der KS war am nächsten Tag. Ich hatte die Kinder weder auf dem Bauch noch konnte ich mich gleich um sie kümmern- aber der Super-Papa hat alles gemanagt und sich im Familienzimmer um uns Drei gekümmert: Gefüttert, gewickelt, mir ins Bad geholfen, mir Schmerzmittel besorgt, alle getröstet, alle bekuschelt, Essen geholt, Besucherströme gemanagt- und ganz nebenbei beruflich alles am Laufen gehalten (Email, Skype…).

    Ich habe zum Glück keine schweren Gedanken, weil es statt „natürlich“ sehr medizinisch und wenig gefühlvoll abgelaufen ist- ohne den KS hätte ein Kind nicht überlebt. Und was das Kümmern angeht: Mein Mann und ich sind ein (Dream-)Team: Es war super, wie er alles gemacht hat, und es sind ja unsere gemeinsamen Kinder, da war es für mich völlig ok, dass er nach der Geburt derjenige war, der sie in Empfang genommen hat, beim Wiegen und der Erstversorgung dabeiwar und die ersten Tage uns alle komplett versorgt hat. Jetzt haben wir beide eine enge Bindung an die Kleinen…

    KS oder nicht: Das Wichtigste ist, dass die Kinder -beide!- überlebt haben und gesund sind. Bitte lasst Euch nicht einreden, dass nur eine natürliche Geburt zur „wahren Mutterschaft“ führt! Dann kommt der Nächste um die Ecke und meint, nur eine Hausgeburt sei „natürlich“ genug, der Dritte verlangt, dass man in einer Vollmondnacht in der Waldeshöhle entbindet, dazu Gänseblümchentee trinkt, einen toten Fuchs massiert und heilige Tannenzweige verbrennt, wegen Karma und so… Ihr habt nicht versagt: Ihr habt ein Kind in Euch heranwachsen lassen, und Leben geschenkt.

    Seid stolz auf Euch!

  24. Ein so toller Artikel. Ich habe bisher nur ein Kind aber bis zu deiner 2. Ss war es mir als hätte ich meine eigene Geschichte gelesen. Es erging mir wirklich ganz genau wie dir, ich musste auch eingeleitet werden 10 Tage nach et. Lag dann 2 Tage in den wehen, mumu öffnete sich nicht mehr als 3 cm, die herztöne wurden schlecht und ab in den op. Ich musste sehr weinen als ich deine Zeilen las, eben weil ich ganz genau so fühle wie du damals. Ich habe immer noch sehr damit zu kämpfen und empfinde neid, wut und trauer wenn ich im Fernsehen Leute sehe die ihre Kinder normal entbinden. Ich hoffe ich kann das auch bald hinter mir lassen, wie du. Vielen Dank für den tollen Text!

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