Wir testen den Luftreiniger DustMagnet von Blueair

Neuer smarter Mitbewohner: Wir testen den Luftreiniger DustMagnet von Blueair

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Wenn mir heute Nacht die gute Fee im Traum erscheint und ich mir etwas wünschen darf, rangiert der Traum von weniger Arbeit im Haushalt in den Top 10 meiner Wunschliste. Schließlich würde weniger Hausarbeit mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben bedeuten. Deshalb war ich vom Konzept eines Luftreinigers sofort angetan, der Luftreiniger DustMagnet 5440i von Blueair* wirbt mit dem Werbeslogan „Designed for a life with less cleaning“ – wenn das nicht äußerst verheißungsvoll klingt?!

Was ist der Luftreiniger DustMagnet 5440i?

Der DustMagnet ist ein Luftreiniger, der für saubere Luft sorgt. Er beseitigt mindestens 99,97 % der Luftschwebepartikel bis zu einer Größe von 0,1 Mikrometer. Das schafft er mithilfe der DustMagnet™-Technologie, die in Schweden entwickelt wurde und Staubpartikel auffängt, bevor diese sich auf Böden und Oberflächen absetzen können. Die Staubpartikel werden dabei laut Hersteller wie ein Magnet angezogen und dank eines starken Luftstorms in Kombination mit zwei positiv geladenen Vorfiltern in der Luft aufgefangen und entfernt. Dadurch soll sich das Staubsaugen und Abstauben im Haushalt deutlich minimieren. Ganz nebenbei soll er auch gegen Bakterien und Viren helfen und Allergene, Pollen, Schimmelpilze und Tierhaare entfernen. Die Aktivkohle in den beiden integrierten DustMagnet-Filter soll unangenehme Gerüche aus dem Haushalt und Rauch beseitigen.

Klingt gut, aber wird es der Luftreiniger auch mit unserem Haushalt aufnehmen können? Vier Kinder, zwei Katzen, einige Wollteppiche und offene Wohnräume auf 220m2 sind die Ausgangslage, ein sauberes Zuhause der Wunsch – challenge accepted!

Der erste Eindruck

Wir starten den Test mit dem DustMagnet mit einem Blick auf die Uhr, bevor wir mit dem Auspacken beginnen. Wird es schwer sein, ihn in Betrieb zu setzen? Der Werkzeugkasten meines Mannes steht bereit, doch Fehlanzeige – es sind nur noch die vier Füße anzuschrauben und das Verpackungsmaterial zu entfernen, mehr braucht es nicht, um den Luftreiniger in Betrieb zu nehmen. Auch optisch gefällt er mir von Anhang an, denn irgendwie hatte ich mit einem klobigen weißen Gerät, das viel Platz einnehmen wird gerechnet und nun steht mein neuer Hausfreund vor mir, ganz im skandinavischen Stil eines Möbelstücks designed. Er kann auch als Beistelltisch verwendet werden und nimmt mit seinen Abmessungen (65 cm x 29 cm x 29 cm) nicht viel Platz weg.

Die Bedienungsanleitung ist selbsterklärend und die dazugehörige App rasch installiert. Wir starten mit einem Kinderzimmer, das durchschnittlich jeden zweiten Tag gesaugt wird und messen mittels App zuerst die Luftqualität. Diese soll schließlich verbessert werden, deshalb starten wir den Luftreiniger und sind erstmal erstaunt, wie leise er ist. Auch bei maximaler Leistung empfinde ich die Geräusche nicht als störend (er bringt es im Betrieb auf 30 – 49 dB(A), leise Radiomusik oder Vogelgezwitscher verbuchen etwa 50 dB(A)). Wir verlassen den Raum und überprüfen 20 Minuten später, ob die Luft wirklich reiner wirkt. Und ja, ehrlich gesagt wirkt der gesamte Raum frischer. Anders, als nach dem normalen Lüften, aber definitiv frischer – gereinigt eben.

Vom tollen Ergebnis im ersten Raum überrascht, wollen wir es jetzt genau wissen und stellen den DustMagnet in unser Wohnzimmer, wo Wollteppich, Sofa und Kratzbaum für die zwei Stubentiger stehen. Nun verlassen wir nicht den Raum, sondern schalten den TV an. Das Geräusch des Luftreinigers stört uns dabei nicht. Auch hier fühlt sich die Luft bald frischer an. Wir sind positiv überrascht und beginnen, uns mit der App näher auseinander zu setzen.

Smarter Hausfreund

Schnell wird klar, dass der DustMagnet ein smarter Hausfreund ist. Mittels App kann er von überall aus gesteuert werden. Apropos App, die Welcome Home-Funktion in der App schaltet den DustMagnet automatisch bei Verlassen des Hauses in den Standby-Modus und schaltet sich beim Heimkommen wieder ein. Die 5stufige farbige Luftqualitätsanzeige zeigt in Echtzeit die Luftqualität des Raumes an. Auch auf den Filterwechsel wird automatisch hingewiesen. Kindersicherung, Nachtmodus-Zeitplan, die LED-Helligkeit und vieles mehr lässt sich über die Blueair-App oder ein Amazon Alexa-kompatibles Gerät steuern, ohne dass der Staubmagnet dabei zum Stromfresser wird, denn die Energieeffizienz kann sich sehen lassen.

Ein Segen für Allergiker

Mein Mann, der gegen Erle, Hasel und Birke stark allergisch ist, zeigt in den Räumen, wo der DustMagnet die Luft gereinigt hat, deutlich weniger Symptome. Sonst ist ein Lüften bei hoher Pollenbelastung oft schwierig, das Reinigen der Luft mittels Luftreiniger ist also eine ideale Ergänzung zu den Maßnahmen, die wir ohnehin treffen. In einer Stunde filtert er die Luft in Räumen mit einer Größe bis zu 33 Quadratmeter mit der von Experten  empfohlenen Rate von 4.8 Luftwechseln pro Stunde. 

Bye, bye Wollmäuse

Da wir einen Wochenendtrip planen, entscheiden wir uns für den Automatikmodus. Hier reguliert das Gerät selbst bei ansteigendem Verschmutzungsgrad automatisch die Lüftergeschwindigkeit und reduziert sie, sobald die Luft wieder sauber ist. Nach zwei Tagen fern von daheim sind es die fehlenden Wollmäuse, die ich in den Ecken diesmal partout nicht finden kann. Auch die Katzenhaare, die ein tägliches Saugen des Wohnzimmers erfordern, sind dank des Luftreinigers deutlich reduziert.

Unser Fazit

Der Luftreiniger kommt mit selbstbewusster Marketingbotschaft und verspricht neben besserer Luft auch weniger Hausarbeit – wir hatten ihn nun zwei Wochen in Betrieb und kommen zu dieser Beurteilung:

  • Die Luftqualität ist deutlich besser geworden – das zeigen die Messungen und der subjektive Eindruck aller Familienmitglieder, besonders aber meines von Allergien geplagten Mannes.
  • Durch sein durchdachtes Design fügt er sich perfekt in unser Wohnzimmer ein, die neu gewonnene Ablagefläche wird gerne genutzt.
  • Die Steuerung via App ist intuitiv, der Automatikmodus sehr praktisch (auch für Nicht-Technik-Freaks).
  • Auch der Staub ist wirklich weniger geworden, den Staubsauger kann ich dank meiner Kinder und der Katzen allerdings trotzdem täglich in Betrieb nehmen. Aber man merkt, dass sich auf Bilderrahmen und Regalen deutlich weniger Staub absetzt.
    Für uns ist der Luftreiniger ein smarter Hausfreund geworden, der auch nach diesem Test weiterhin in Betrieb sein wird. Klar ist, dass soviel Funktionalität und Design einen gewissen Preis hat – für den DustMagnet 5440i von Blueair sind aktuell 499 Euro zu berappen.

Wer schreibt hier eigentlich?

Vier Kinder, zwei Katzen, ein Mann: Das Leben in der Grazer Vorstadt ist für PR-Profi Barbara nie langweilig. Wenn sie nicht als Mama-Taxi ihre Kinder von A nach B kutschiert, plant sie Reisen und Wanderrouten. Sie liebt Bücher und findet manchmal sogar Zeit eines zu lesen. 

 
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3 comments

  1. A. Hochstädter

    Erst einmal Dank, für die Besprechung dieses Luftreinigers.
    Trotzdem: es stecken viele indirekte Werbe Botschaften, alle samt positiv verpackt.
    Nicht erwähnt, für welche Raumgröße (Kubikmeter) das gute Stück gedacht ist. Blueair ist hier allerdings einer der ganz wenigen
    und ehrlichen Hersteller, die nicht in „geeignet für 100m²“ Kategorien denkt.
    Nicht erwähnt werden die wichtigen Filter, wie lange sie nutzbar sind und was die Ersatzfilter kosten.

    Den Luftreiniger als Ablage nutzen und sogar ein Glas abstellen? Viel Spaß, wenn die Flüssigkeit (versehentlich) oben in den Ventilator läuft.

    Das gute Stück geht durchaus als Design Objekt durch. Auffallen tut allerdings auch das Plaste & Elaste, kurz der Kunststoff.
    Auf den Bildern kann ich mich nicht entschließen, ob er nicht etwas zu viel nach „Plastikbomber“ ausschaut.

    Zum Luftreiniger selbst: Ein Luftreiniger ist kein Staubsauger, er ist sozusagen für die kleinen Dinge gedacht, die man in der Luft nicht sieht. Wie weit er (gut) funktioniert, hängt ein Stück weit ab von der Luftzirkulation im / vom Raum. Und dies unterschätzen die meisten Leute.
    Auch sollte man bedenken, dass Räume, sogenannte „tote Ecken“ aufweisen. Da steht dann quasi die Luft. Selbst eine Aufstellung,
    mittig im Raum bringt nicht immer die optimale Lösung.
    Am Besten wäre, man schafft sich mehrere Luftreiniger an und beobachtet vorher seine eigenen Räume.

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