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Das Thema Beikost bei Zwillingen

Sonntagsfrage: Zwillinge und die Beikost – wie geht das?

Liebe Mit-Mütter, Super-Mütter und Raben-Mütter!

Heute widmen wir uns dem Thema Beikost: Meine Frühchen haben relativ spät (mit zirka sieben oder acht Monaten) mit der Beikost begeonnen, sie hatten vorher einfach kein Interesse daran. Wir haben dann schrittweise mit Pastinake begonnen (macht keine Flecken) und uns dann hochgearbeitet. Anfangs kochte ich alle Breie selber….

 

…bis ich schließlich herausfand, dass die Kinder Gläschen viel lieber essen. So bestellten wir dann enorme Mengen an Gläschen über das Internet, damit wir nicht alles schleppen mussten.

Wie war das bei euch? Habt ihr die Zwillinge gleichzeitig gefüttert oder nacheinander? Übereinander oder untereinander? Hat jemand von euch Baby Led Weaning probiert? Und wer hat so richtig schöne Fleckenfotos für mich? Ich freue mich über Antworten direkt bei den Kommentaren zur Frage aller Fragen:  „Zwillinge und die Beikost – wie geht das?“

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15 comments

  1. Wir habe durch die Frühgeburtlichkeit auch mit ca. 6Monaten begonnen. Laut Kinderarzt hätten wir schon mit korrigierten 6 Wochen beginnen sollen.
    Bis aus Ausnahmen koche ich selbst (Spaghetti lieben sie aus dem Glas). Jeden Tag, mit der bösen Mikrowelle und einer Microkanne von Tupper. 8 Min und das Essen ist fertig.
    BLW… ich putze eh schon wie blöde… morgens und nachmittags gibt es Brot und Obst zum selbstpicken. Auch mal Nudeln, Kartoffeln und Gemüse in Stücken.
    Es wird aber zu oft, zu gerne durch dem Raum gepfeffert.

  2. Na bitte – nur für dich quasi… 😉

  3. Ich fange diesmal mit meinem persönlichen Fazit an, dass sich (wie passend) aus einem Gespräch mit einer Freundin ergab: Am Ende ist der Beginn egal 😉 und immer darauf achten, ob die Babys schon so weit sind.

    Wir begannen mit ca. 4,5 – 5 Monaten mit Pastinake und arbeiteten uns, wie schon von Anni geschrieben, nach oben. Selbstgekochten Brei wollten sie nicht, darum musste ich das irgendwann auch lassen. Am Anfang hasste die Tochter Obstbrei, herrlich, was sie für Gesichter gemacht hat … und wehe es war ein Bröckerl drinnen … dann wurde gewürgt und Grimasen geschnitten. Irgendwann ist aber alles egal. Bitte weder sich selbst noch den Kindern einen Streß machen, wenn sie nicht wollen. Immer wieder anbieten, wenn es auch nur ein Löffel ist, fertig. Allerdings würde ich nicht bei allem größten Hunger zuerst mit dem Brei beginnen, weil die Kleinen noch nicht verstehen, dass das Essen nicht so schnell reinrinnt wie mit dem Flascherl. Sprich, ich habe immer in der Mitte zwischen 2 Trink-Mahlzeiten gefüttert. Da war der Hunger noch nicht so groß, so dass sie ausgeflippt sind, weil es zu langsam ging und gleichzeit war der Hunger so groß, dass sie schon was essen wollten. Irgendwann ging es immer rasanter und die Menge wurde immer mehr .. unglaublich, was die vertilgen können.
    Wir haben aber, als sie etwas älter wurden, ihnen auch immer wieder Essen von uns angeboten. Fleisch, Reis, Nudeln, Gemüse in kleinen Stücken, auf einem Teller jeweils schön garniert, so dass sie immer mehr von dem genommen haben und mit der Zeit die Gläser auch wieder weniger wurden. Mittlerweile essen sie fast alles und natürlich hat jeder so seine Vorlieben.

    Aus dem Gespräch mit einer Freundin, die da mehr Probleme hatte, das Fazit, dass sie zog: Nicht Beikost-Beginn mit Abstillen zusammenlegen, das bei ihr auch noch mit Flascherl-Beginn einher ging. Die Kleine war von Beikost – Löffel, Abstillen und plötzlich Flascherl-Saugen – etwas irritiert und verwirrt, so dass es längere Zeit sehr mühsam mit dem Füttern war.

    • Nachtrag – Ich füttere immer abwechselnd – einmal links – einmal rechts 😉 … aber auch das ist bald Geschichte. Der Sohn isst mittlerweile lieber selbst mit dem Löffel.

  4. Blw bei Zwillingen klappt sehr gut. Unsere Minis sind 7,5 Monate alt (Keine Frühchen). Als sie die beikostreif erreicht haben gings los. Erst wollte nur einer essen, eine Woche später überholte der andere & futterte als gäbe es kein Morgen 😀 Auch jetzt ähnelt sich ihr Essverhalten in keinster Weise. Einer kaut ganz gemütlich vor sich hin und träumt sich seine Welt 🙂 Rabauke 2 schnappt sich alles was er kriegen kann und probiert ganz neugierig.
    Klar landet nicht immer viel im Magen und dementsprechend oft muss man Stillen/Flaschen geben (auch nachts!), in einer anstrengenden Zeit (wir wollten so gerne schlafen) probierte ich Milchreis aus dem Glas…. Toll! Alles landete in meinem Gesicht -.- die Konsistenz fanden sie anscheinend eklig.
    Im Großen und Ganzen finde ich es einfach und entspannt: gemeinsames Essen ohne füttern 🙂 es macht zwar Dreck aber unsere Lösung ist der Hund;)
    Ich kann es nur empfehlen. Stressfreie Alternative zu Brei

  5. Der Versuchung, selbst zu kochen, bin ich nie erlegen, also fast nie, und das Opfer war der erste Sohn, so dass die Zwillinge ohne Umwege kommerzielle Beikost erhielten. Wir begannen – wie zu damaligen Zeiten üblich – mit sechs Monaten, gerechnet ab dem errechneten Geburtsdatum, und setzten sie zu diesem Zweck in die Maxi Cosys. Maxe bekam immer zwei Löffel, Sohni einen, Maxe zwei, Sohni einen, bis Maxe zufrieden rülpste und Sohni in Ruhe zu Ende essen konnte. Maxe war noch nie besonders geduldig. Die Maxi Cosys, das Wohnzimmer und mich selbst haben wir jedes Mal mit Malerplanen und Regenmänteln abgedeckt und anschließend den Gartenschlauch bemüht. Inzwischen sind sie fünf Jahre alt und essen weitgehend selbstständig.

  6. Meine Mädels habe ich 7 Monate voll gestillt und dann blw gemacht. Fand ich persönlich stressfreier, als die Breifütterung gleichzeitig.

  7. Stefanie Ochotta

    Anfangs hab ich meine Mädels nacheinander gefüttert, inzwischen (15 Monate) muss ich sagen, dass es deutlich stressfreier ist sie zusammen zu füttern. Ich bin sogar der Meinung, dass es einfacher ist, als ein Kind zu füttern. Mein Sohn hatte damals oft keine Lust zu essen, hat nur rumgespielt und rumgesaut und rumgezickt. Bei zweien kommt früher oder später der Futterneid auf. Wenn die erste keine Lust zum Essen hat, wird halt Nr. 2 gefüttert – nach spätestens 5-6 Löffeln wird dann von Nr. 1 lautstark Essen gefordert und man ist am Ende fast genauso schnell fertig wie mit nur einem. Wir haben übrigens keine Pastinake gefüttert – mein Sohn fand sie damals schlichtweg zum k… und meine Töchter haben mich beim einmaligen Versuch auch nur empört angesehen. Ach ja, ich gehöre auch zu den furchtbar kochfaulen Mamis, die ihren Kindern deshalb die Vielfalt der Gläschenkost einverleiben. Sie gedeihen übrigens prima. Inzwischen essen sie 2 mal täglich selber ihr Butterbrot.

  8. So genau weiß ich das alles nicht mehr. Hier hat der Verdrängungsmodus sein Werk getan. Wir haben wohl mit fünf, sechs Monaten damit begonnen, unsere Wäsche auf immer und ewig zu verschmutzen. Karotte, Tomate, Brokkoli, etc.
    Den Brei kauften wir tonnenweise in Gläschen und letztendlich lief alles darauf hinaus, dass wir die letzten verschenkten (die Gläschen ;-), weil wir keinen Brei mehr sehen konnten. Und ja, die Wände mussten neu gestrichen werden.
    Unsere Jungs sind nun drei, unsere Wände sind sauber, die Kleidung auch. So schön. Eventuell hängt das aber auch mit den verbotenen Wasserspielen im Haus zusammen, die unsere Kinder täglich veranstalten.

    Ich habe noch ein paar schöne Tipps zum Thema auf meinem Blog zusammengefasst 😉
    http://www.bleibcoolmami.com/2015/03/auf-milchentzug.html

    Liebe Grüße
    Paula

  9. Ganz ehrlich, wer Zwillinge zu versorgen hat, ist sicher keine Raben-Mutter, wenn er bzw. sie nicht selber kocht! 🙂 Außerdem gibt es mittlerweile tolle Alternativen zu den Fertiggläschen. Zum Beispiel Babyviduals (Bio-Markt oder Online-Shop) oder frohkost (Online-Shop und ich glaube auch in ausgewählten Supermärkten).

  10. cool, meine “grossen jungs” (6 und 3,5) heissen ben und elias, die zwillinge frieda und lina =)

  11. also wir haben mit ca. 7 monaten mit beikost angefangen. und zwar hab ich selbst gekocht, und aber auch gekauft, wie es eben am besten gepasst hat.
    am anfang hab ich die beiden in die wippen gelegt und ein grosses altes spannbetttuch mit zwei schlitzen versehen, das hab ich dann als „komplettschutz“ über die beiden wippen incl. twins gezogen =) nur noch die köpfe schauten raus. darüber noch nen latz und los gings. das war super, weil es war einfach alles aussenrum geschützt =) . hatte ich so in einem zwillings-buch gesehen =) falls wer interesse an dem loch-spannbetttuch hat – ich habs noch im keller =)

    dann irgendwann haben wir sie in ihre hochstühle gesetzt zum füttern – obwohl sie noch nicht frei sitzen konnten, für die kurze zeit des fütterns war das echt ok.

    • lol. davon haette ich gern mal ein photo, auch als bastelanleitung 🙂

      • vielen dank fuer diesen blogeintrag! genau das habe ich gesucht, denn:

        wir kaempfen gerade mit der breikosteinfuehrung. unsere maedels, 5 wochen zu frueh, habe ich mit 5. monaten das erste mal selbstgekochten karottenbrei angeboten. nacheinander sassen sie auf meinem schoss, nahmen gierig den loeffel und bruellten nach zwei davon los, so sehr, dass sie sich kaum mehr beruhigten. so bruellte eine weiter, waehrend ich, schweiss gebadet, die naechste auf dem schoss zum bruellen brachte. das machte ich drei tage in folge, bis ich streikte. ich versuchte es daraufhin in der wippe, beide gleichzeitig, denn das probkem war auch, dass ich sie auf dem schoss nicht richtig anschauen konnte. in der wippe hat’s dann 5 loeffel gebraucht, bis sie wie am spiess untroestlich bruellten. von den fuenf loeffeln blieb auch kaum ein halber drin. seltsam war, dass sie immer wieder das schnaebelchen aufmachten, um dann in geschrei zu verfallen. ich war bedient und wusste mir keinen rat. offenbar waren sie noch nicht so weit. sie koennen gerade aufrecht sitzen mit unserer hilfe, greifen geht solala, zungenstreckreflex ist aber weg, wie’s aussieht. meine hebamme mahnte zur entspannung, ich solle eine woche warten. tat ich: gleiche prozedur. dann brachte mir meine hebamme (brenda, ohne Dich waere ich verloren, immer) buecher zur breifreien beikost (also baby led weahning). zunaechst fand ich das ganze irgendwie absurd, nachdem ich mich diszipliniert in die komplizierten regeln der breikosteinfuehrung eingearbeitet hatte: aber nachdem meine maedels solche probleme mit dem brei zu machen schienen, machte das alles immer mehr sinn. und der webeslogan von blw ist schliesslich: stressfrei. na dann. ich habe den kindern also erst einmal karottensticks in die hand gedrueckt. die sofort friehlich im mund verschwanden und ausgibig belutscht wurden. es folgte: nudel, zuchini, paprika, kartoffel, zitronenhuehnchen-baellchen, brot mit und ohne butter, apfel, banane, aprikose, melone, gurke, couscous … wir machen das seit etwa zwei wochen und die kinder sind meist mit begeisterung dabei. gegessn wird im grunde noch nichts, aber die neugierde und der spass ist ihnen leicht anzusehen. sie lutschen, schlecken, knabbern. das meiste kommt nach einer weile (manchmal einer bedenklich langen) wieder heras, manchmal findet man aber auch ein stueck paprika in der milchkotze nach einer stunde. ob dies die richtige methode ist fuer unsere kinder das essen zu lernen, weiss ich noch nicht. wir wollen das noch eine weile so weitermachen, bis sie allein im hochstuhl sitzen koennen (sie sind jetzt 5 monate und 12 tage) ohne sich krampfhaft festzuhalten und die haende frei haben zum greifen. dann probieren wir es zusaetzlich zum fingerfood mit brei. schliesslich habe ich den ganzen gefrierschrank vorgekocht … es bleibt spannend.

        ueber mehr erfahrung zum baby led weahning an dieser stelle wuerde ich mich sehr freuen.

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