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Kinderfahrrad kaufen: Was muss man beachten?

Werbung/Gewinnspiel

Der Frühling ist die perfekte Zeit um Rad fahren zu lernen. Deshalb versteckt der Osterhase auch jedes Jahr unzählige Fahrräder für die lieben Kinder. Diese werden dann in der Zeit vor Ostern auch in diversen Werbeprospekten angepriesen – oft sogar mit Altersangaben.

Nun ist man dazu verleitet, einfach ein Kinderfahrrad zu kaufen, das einigermaßen passt und vor allem gefällt. Dem möchte ich aber widersprechen. Kinderfahrräder sind auf den ersten Blick vielleicht alle einigermaßen gleich. Wenn man jedoch ein paar Details betrachtet, dann erkennt man die großen qualitativen Unterschiede. Anhand des woom 3 möchte ich euch hier demonstrieren, worauf man achten sollte.

Woom Bike - die richtige Größe ist beim Kinderfahrrad entscheidend
Woom Bike – die richtige Größe ist beim Kinderfahrrad entscheidend

Auf die richtige Größe kommt es an….

Eines möchte ich aber schon vorwegnehmen: Das erste Kinderfahrrad muss von der Größe passen – gerade wenn es darum geht das Radfahren zu erlernen. Das Kind soll mit den Ballen bequem den Boden erreichen, wenn es sitzt. Das gibt dem Kind die nötige Sicherheit, wenn es sich zum ersten Mal raufsetzt und auch bei den ersten Bremsmanövern, die erfahrungsgemäß mit den Beinen am Boden gemacht werden. Wenn das Fahrrad zu groß ist, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn sich das Kind nicht traut oder keine Lust hat, Rad fahren zu lernen.

Als wir noch Kinder waren, hat so ziemlich jeder seine ersten Runden am Fahrrad mit Stützrädern gedreht. Heutzutage herrscht unter Experten die Erkenntnis vor, dass diese Helferlein eher kontraproduktiv sind. Viel besser ist es, wenn Kinder vor den ersten Fahrradversuchen schon kleine Experten am Laufrad sind. Hiermit trainieren sie die Balance und brauchen dann gar keine Stützräder. (Auch von Woom gibt es super Laufräder.)

Drei entscheidende Merkmale für den Kauf von Kinderfahrrädern

Aber kommen wir noch mal zurück zur Größe – diese steht in engem Zusammenhang mit der Geometrie. Hier ist das woom 3 ganz exzellent für kleine Anfänger. Der tiefe Einstieg erleichtert das Auf- und Absteigen. Der tiefe Schwerpunkt hilft beim Halten einer sicheren Balance.

Ein weiterer wichtiger Faktor beim Kinderfahrrad ist das Gewicht. Das Fahrrad sollte schön leicht sein – Anfängerfahrräder gibt es ab ca. 5kg Gewicht. Auch als Anfänger muss man mal einen Hügel hochfahren und das geht einfacher, wenn das Fahrrad nicht so schwer ist.

Das Kinderfahrrad von Woom: leicht zu heben und leichtes Bremsen
Das Kinderfahrrad von Woom: leicht zu heben und leichtes Bremsen

 

Bei den Bremssystemen gibt es auch ganz massive Unterschiede. Rücktrittbremsen sollte man wenn möglich meiden – bei den ersten Versuchen am Fahrrad passiert es schon mal, dass die Pedale unabsichtlich in die falsche Richtung wandern. Dann machen die Kinder eine Vollbremsung ohne damit zu rechnen. Qualitativ hochwertige Kinderfahrräder wie das woom 3 haben Bremshebel sowohl für vorne als auch für hinten – und diese Bremshebel sind auch kindgerecht. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Bremshebel so leichtgängig sind, dass auch ein Kleinkind sie betätigen kann. Ein nettes Detail auf unserem Testfahrrad sind die unterschiedlichen Farben an Vorder- und Hinterradbremse. So kann sich das Kind leichter merken, anfangs nur mit der grünen zu bremsen, um auch sicher nur hinten zu bremsen.

 

Woom 3 Automatix – Nun ist der Sohnemann so schnell, dass ich fast nicht mehr nach komme

Das woom 3 automatix – wir testen das Kinderfahrrad

Unser Testfahrrad ist ein woom 3 automatix – hierbei handelt es sich um eine automatische Gangschaltung mit 2 Gängen. Eine richtige Gangschaltung würde Kinder im Kindergartenalter nur überfordern. So regelt die Nabe geschwindigkeitsabhängig ganz allein, ob es gerade „leicht“ gehen muss oder doch „schnell“. Das funktioniert in der Praxis recht gut – vor allem bergauf sind so leichtere Übersetzungen als bei den meisten anderen Kinderfahrrädern möglich.

Der Lenkeinschlagsbegrenzer

 

Ein weiteres Detail, das uns am woom besonders gefällt, ist der Lenkeinschlagsbegrenzer. Dieser kleine „Gummiring“ stellt sicher, dass die Kinder den Lenker nicht überdrehen.

Das woom 3 automatix ist ein ganz tolles Kinderfahrrad. Allerdings gibt es auch hier Kritikpunkte. Wir hätten gern einen Kettenschutz, damit die Kinderbeine und Hosen vor Kettenfett geschützt werden.

 

Fazit

Kinderfahrrad ist nicht gleich Kinderfahrrad. Es gibt ganz gravierende Qualitätsunterschiede, die man unbedingt beachten soll. Man will dem Kind ja üblicherweise nicht einfach ein Fahrrad schenken, sondern man will ja die „Freude am Radfahren“ schenken. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass qualitativ hochwertige Kinderfahrräder auch ihren Preis haben – mit ca. 300 Euro sollte man schon rechnen. Der Wiederverkaufswert dieser Fahrräder ist in der Regel aber auch sehr hoch.

 

Woom bietet in diesem Zusammenhang das sogenannte upcycling Programm: Wenn das Fahrrad nicht mehr passt gibt man es zurück, bestellt die nächste Größe und man erhält 40% des Kaufpreises für das kleinere zurück.

 

 

Über den Autor

Jürgen – Vater von zwei Kindern & Ehemann von Lisbeth – ist selbst begeisterter Radfahrer. Er hat schon zigtausend Kilometer auf Fahrrädern verbracht – einige davon bei Ironman Wettkämpfen und Radrennen. Mittlerweile bevorzugt er jedoch schon gemütliche Radtouren mit der Familie.

 

 

 

 

Kinderfahrrad Kaufen - Darauf sollte man achten

 

 

 

7 comments

  1. Wir haben auch ein Woom 3 für unseren Sohn gekauft letztes Jahr, da der Vorgänger zu klein geworden war und auch eigentlich viel zu schwer war. Das Fahrrad jetzt ist viel leichter und das radeln geht viel besser. Der Preis hat es in sich. Und trotzdem würde ich das Rad dringend weiterempfehlen!
    Ich würde gern für unsere kleinen Jungs auch Laufräder von Woom kaufen. Jedoch ist das dann sehr viel Geld, dafür dass noch ein Jahr damit gefahren wird.
    Mal gucken was der Osterhase bringt…
    Lg

    • einerschreitimmer

      Ja das stimmt, die Räder sind teurer als die vom „Supermarkt“ aber die Qualität ist um so viel besser. Und der Wiederverkaufswert ist auch höher. Ich war anfangs von einem teuren Rad nicht so überzeugt – mein Mann schon – und mittlerweile würde ich aber kein anderes kaufen. Und das schreibe ich jetzt nicht wegen der Werbung sondern weil das wirklich meine Meinung ist.
      Lass den Osterhasen schön von mir grüßen 😉
      LG Lisbeth

  2. Der Artikel scheint ja wohl eher Werbung für das Woom zu sein. Allein schon der Hinweis auf den Rücktritt… so wichtig ist das nicht am Lenker zwei Bremsen für vorne und hinten zu haben. Wenn das Fahrrad einen Rücktritt hat gewöhnen sich die Kleinen von Anfang an daran.

    • einerschreitimmer

      Hallo Puky-Papa
      Ja der Artikel ist auch Werbung für Woom. Aber wir sind von den Rädern auch 100% ehrlich überzeugt. Mit oder ohne Werbung. Ich sehe keinen Vorteil, dass die die Kinder an einen Rücktritt gewöhnen – unsere Erwachsenenfahrräder haben ja meist auch keinen. Und auf der Eurobike-Messe in Friedrichshafen konnte man auch sehen, dass der Trend bei Kinderfahrrädern weg von Rücktritten geht. Ich find es gut, dass es Anbieter mit und ohne gibt – so kann ja jeder entscheiden, was er selber bevorzugt.
      LG Lisbeth

    • Einfachdreifachzucker

      Wenn ich mich mal einmischen darf:

      Wir sind durch den fehlenden Rücktritt erst auf die Firma Woom gekommen, weil unsere Tochter mit diesem einfach nicht klar kam und dadurch auch jegliche Fahrversuche mit dem alten Rad verweigerte.

      Habe ich auch in den Artikelbewertungen wohlwollend angemerkt, dass dies einer der Kaufgründe für uns war. Betonung liegt auf Kauf, denn wir haben unsere 2 anderen Kinder aus vollster Überzeugung von der Qualität für viel Geld ebenfalls mit diesen Rädern ausgestattet ; -)

      Ich kann diesen Erfahrungsbericht als zahlender Kunde zu 100% unterschreiben.

      Liebe Grüße

      • einerschreitimmer

        Liebe Einfachdteifachzucker!

        Danke für dein Kommentar! Ich glaub das gleich, dass der Rücktritt ein Kind verwirren kann! Klar zählt man für qualitativ hochwertige Räder auch seinen Preis (ist ja bei Autos das gleiche) aber der Wiederverkaufswert ist auch dementsprechend hoch! Das darf nicht vergessen werden!
        Unser erstes Rad mit dem der Junior das Fahren gelernt hat (mit 3 könnte er fahren) haben wir auch aus vollster Überzeugung teuer gekauft!
        Liebe Grüße Lisbeth

  3. Auf der Suche nach einem leichten Kinderrad OHNE Rücktritt hab ich vor 3 Jahren woom entdeckt! Wir sind immer noch begeistert, Preis ist obsolet weil es sich super verkaufen lässt! Heuer bringt der Osterhase das woom 5 supra und wir freuen uns alle drauf!

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