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Handygarage der Kinderfreunde: Weniger Handy mehr Familienzeit #mehrfamilienzeit

Eine Garage für das Handy: Weniger Smartphone, mehr Familie

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Mit den Neujahrsvorsätzen ist das so eine Sache: Meist sind sie dafür da um nach einigen Wochen schon wieder gebrochen zu werden. Diesmal setze ich aber alles daran, dass ich unser Vorhaben langfristig umsetze. Denn ich nehme mir vor weniger Zeit am Handy und mehr aktive Zeit mit der Familie zu verbringen. Die kinderfreundliche Handygarage der Kinderfreunde Oberösterreich soll dabei helfen.

Wie viel Familien-Zeit ist genug?

Qualitative Zeit mit der Familie ist kostbar und rar. Zwischen Arbeit, Kindergarten (bald Schule), Fußball, Schwimmkurs, Haushalt und Co kommen gemeinsame Stunden leider oft zu kurz.

Je kleiner die Kinder sind, desto mehr brauchen sie uns. Wenn sie älter werden, wird die Familienzeit automatisch weniger: Freunde, Lernen oder im eigenen Zimmer abhängen reduziert das Bedürfnis nach Zeit mit den Eltern. Doch noch sind meine Kinder klein und deshalb möchte ich die Zeit mit ihnen bewusst nutzen: Es geht dabei nicht darum, die freien Stunden für die Familie zu erhöhen, sondern primär darum, diese Zeit besser zu nutzen: aktiv und qualitativ.

Tipps für qualitative Familienzeit habe ich euch bereits hier schon gegeben.
Schaut euch die Liste mal an:
Es ist gar nicht schwer #mehrFamilienzeit in den Alltag zu integrieren.

Handygarage der Kinderfreunde: Weniger Handy mehr Familienzeit #mehrfamilienzeit

Was bedeutet qualitative Familienzeit?

Für mich ganz klar gemeinsame Aktivitäten mit der vollen Aufmerksamkeit auf die Familie. Das heißt Handy ausschalten, denn mit jedem Klingeln ist die Aufmerksamkeit schnell von der Familie wieder weg. Aktive Familienzeit bedeutet bewusst auf die Smartphones zu verzichten und vermittelt den Kindern das Gefühl „Jetzt bist DU wichtig und nicht die Welt da draußen“.

Weniger Handyzeit – Mehr Familienzeit

Überlegt doch selbst mal:

  • Müssen wirklich am Spielplatz die Mails gecheckt werden?
  • Muss während des Gesellschaftsspiels unbedingt der Freundin geantwortet werden?

Es ist wichtig, dass Menschen, mit denen man sich im Augenblick beschäftigt, immer Vorrang haben vor einem Piepston aus der Außenwelt“ meint auch Ruth Karner (Familienberaterin) im Interview mit den Kinderfreunden.

Wir Eltern sind Vorbild – auch bei der Smartphone Nutzung. Haben wir ständig unser Handy in der Hand, ist der Handykonsum unserer Kinder später wahrscheinlich auch relativ hoch. Außerdem haben wir Eltern dann auch in der Zukunft kein glaubwürdiges Argument gegen eine erhöhte Handynutzung unserer Kinder.

Deshalb: Seid Vorbild, greift nicht bei jedem Pieps zum Handy und schaltet auch mal bewusst die Smartphones aus. Folgendes kann euch dabei helfen:

Erste Hilfe gegen den ständigen Griff zum Smartphone

  • Definiert klare handyfreie Zonen. Bei uns ist das Beispielsweise der Esstisch: Sitzen alle am Tisch zum Essen, darf kein Handy griffbereit liegen.
  • Besonders gelungen und sinnvoll finde ich die Handygarage der Kinderfreunde Oberösterreich: Ist Familienzeit angesagt, kommt das Handy im Flugzeugmodus in das kleine Garagenhäuschen und wird uns nicht mehr stören.

Handygarage der Kinderfreunde: Weniger Handy mehr Familienzeit #mehrfamilienzeit

Handygarage der Kinderfreunde oder zum Selbermachen

Die Handygarage der Kinderfreunde ist in allen Eltern-Kind-Zentren, den Kinderbetreuungseinrichtungen und den Kinderfreundebüros erhältlich.

Für alle Leserinnen aus Deutschland: Einen Handygarage könnt ihr auch ganz leicht selber basteln. Sucht euch dafür eine kleine Schachtel, in die die Handys von Mama und Papa reinpassen. Beklebt und bemalt die Schachtel, wie sie euch gefällt und stellt sie im Wohnzimmer auf.

 

Wie handhabt ihr das mit der Smartphone Nutzung vor euren Kindern? Habt ihr auch handfreie Zonen?
Und was macht ihr gerne in der #mehrfamilienzeit?

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Ich freue mich auf eure Kommentare

Alles Liebe, Lisbeth

 

Lisbeth

Wer schreibt hier eigentlich?

Lisbeth. DIY-Queen, Mama von Zweien, Bubenmama und Mädlsmama, Kreativkopf, Dekoverrückte, Naturliebhaberin, Fahrradliebende, Skihaserl, Naturmädl und Sandkastenfreundin. DIY-Beiträge von mir findest du HIER.  

 

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Einst kaufte sich Anne ohne mit einer Wimper zu zucken Stilettos um 150 Euro. Dann wurde sie Mutter. Von Zwillingen. Eines ihrer Kinder schreit immer...

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