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Der Spielkeller von Birgit auch bekannt als "Muttis Nähkästchen".

#Homestory: Zu Gast im Kinderzimmer von „Muttis Nähkästchen“

Birgit ist die Henne im Korb. Sie betreibt den Mamablog „Muttis Nähkästchen“ und plaudert dort aus dem selbigen über ihr Leben mit einem Mann und zwei Jungs. Besonders liegt ihr das Thema „Autismus“ am Herzen. Birgit wohnt im Salzburger Land und zeigt uns heute ihr Kinderzimmer. Birgit schreibt:

Unser Haus ist bunt. Bunt und fröhlich. Pudrige Töne, makelloses Weiß und Instagram-fähige Schaubereiche werdet ihr bei uns vergeblich suchen. Aufgeräumt ist das Haus nur rund 20 Minuten pro Woche. Dann haben die Jungs die „Werkseinstellung“ wiederhergestellt und die Anwendung „Putzfrau“ aus dem Cache gelöscht … Tja, Sisyphos lässt grüßen.

 

Wir bewohnen eine Doppelhaushälfte mit drei Geschoßen plus Keller. Weil wir alle Schlafräume und das Badezimmer in einem Geschoß haben wollten, sind die beiden Kinderzimmer sehr, sehr klein. Neun Quadratmeter, um genau zu sein. Ein Bett passt rein, ein Schrank, ein Tisch – und damit hat sich’s auch schon wieder. Großartige Spielfläche bleibt da nicht. Jeder kleine Mann hat ein eigenes Zimmer – und das ist in unserem Fall auch gut so. Jedes Kind hat ein Stockbett. Die Möglichkeit des gegenseitigen Besuchens besteht also – wird aber nicht genutzt.

Die beiden Kinderzimmer sind klein, aber OHO!
Die beiden Kinderzimmer sind klein, aber OHO!

Stauraum ist das Gebot der Stunde. Darum haben wir das IKEA Bett-KURA gehackt. Wir haben es so umgebaut, dass es groooooße Laden für vieeeeeeeel Krimskrams hat.

Ein IKEA-Hack mit viel Stauraum!
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Ganz wichtig aus meiner Sicht sind die verdunkelnden Vorhänge. An Tagen, an denen es lange hell ist, gelingt damit die Schlafenszeit deutlich besser. Und die Jungs kommen morgens leichter aus den Federn. Und in die Schule.

Beide Jungs haben ein Stockbett.
Beide Jungs haben ein Stockbett.

Wer jetzt herzzerreißendes Mitleid aufgrund der beengten Wohnsituation meiner Jungs verspürt, möge mir einen Stock höher folgen:

Der Spiele-Dachboden.
Der Spiele-Dachboden.

Spielraum im Dachgeschoß

Was ein Glück, dass wir auch ein voll ausgebautes Gästezimmer samt Bad im Dachgeschoß haben! Da kann man allerhand Couchsurfer unterbringen: ganze Familien-Clans – einmal sogar inklusive Oma – waren da schon zu Gast. Oder wahlweise auch viel Chaos. Im Ernst: Dieser Raum ist Goldes wert. Da werden gefühlte 10.000 verschiedene Autos ein- und ausgeparkt, ausgeklügelte Zugsysteme entworfen oder ganze Häuserfassaden für Stop-Motion-Drehs aufgebaut. Und das Beste daran: die Bauwerke können stehen bleiben bis in alle Ewigkeit! Naja, bis die Gesundheitspolizei (also known as Mutti herself) schreit: „Hier muss mal wieder gesaugt werden!“ Jedenfalls ist bei Durchquerung des Raumes höchste Vorsicht und Zehenspitzengefühl angesagt.

Keller: leer statt Leichen

Jaaa, und dann ist da noch der Keller. Bis auf meine geliebte Infrarot-Kabine ist der ziemlich leer. (Gott sei Dank, vor einem Jahr noch hätten wir da unten im großen Stil Leichen vergraben können – aber das ist eine andere Geschichte …) Was soll ich sagen? Leer ist gut. Denn da werden kurzerhand Bierbänke zu Tischtennistischen umfunktioniert. Oder die Fläche für Zimmerfußball genutzt. Herrlich!

Der Spielkeller von Birgit auch bekannt als "Muttis Nähkästchen".
Der Spielkeller von Birgit auch bekannt als „Muttis Nähkästchen“.

Und weil wir so viele verschiedene Räumlichkeiten zur Verfügung haben, bleibt unser Wohnzimmer immer fein aufgeräumt und spielzeugfrei. Pru-ha-ha! Das glaubt mir keiner! Müsst ich auch nicht, denn es wäre zu schön um wahr zu sein … Aber ich gebe nicht auf. Nein, ich nicht! Denn Mutti ist kreativ. Ich weiß mir zu helfen – zum Beispiel nehmen mir Familien-Piktogramme so manches erzieherisches Bla-bla ab. Darum gibt es bei uns seit kurzem ein Parkverbot für Schmutzwäsche am Badezimmerboden oder ein Parallelparkgebot für Schuhe. Und klar: Parksünder bekommen einen Strafzettel!

Mehr von Birgit? Dann schaut doch vorbei auf dem Blog, auf Facebook oder auf Instagram.




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1 Kommentar

  1. Halli hallo,

    so einen Spielkeller hätte ich als Kind auch gern gehabt :o)

    Klasse Eindrücke und einige schöne Inspirationen. Das Bett auf dem zweiten Bild find ich auch klasse. Da schläft man bestimmt gut!

    Das Kinderzimmer auf dem letzten Bild sieht ungefähr so aufgeräumt wie bei uns 🙂

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