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Sonntagsfrage: Welche Erstausstattung hattet ihr bei den Zwillingen?

Liebe Mit-Mütter, Super-Mütter und Raben-Mütter!

Lange ist es her, aber es gibt sie noch: Die Sonntagsfrage. Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema: SHOOOOOPPPING! Es gibt ja viel Sinnvolles aber auch viel Sinnloses, das im Laufe eines hormongesteuerten Einkaufs im Wagen landet. Was braucht also eine Zwillingsmama unbedingt? Worauf kann sie verzichten?  Neben dem perfekten Zwillingskinderwagen, waren für mich rückblickend betrachtet folgende Dinge lebensnotwendig:

 

  1. Der Vaporisator für die Mirkowelle. Ein geniales Ding! Schnell, platzsparend und absolut unverzichtbar. Viel schneller als ein normaler Vaporisator hat er alle lebensnotwendigen Dinge wie Schnuller und Fläschchen im Handumdrehen sterilisiert. Würde ich sofort wieder kaufen!
  2. Die elektrische Baby-Wippe: Weil ja bekanntlich immer eines der Kinder schreit, hilft es, das jeweils brüllende Kind in der Wippe zu beruhigen.
  3. Das Tragetuch: Mit einem umgeschnallten Kind, kann man das andere Kind inzwischen bespaßen. Oder füttern. Oder was auch immer…
  4. White Noise: Das Rauschen bewirkt wahren Wunder! Keine Ahnung warum, aber es wirkt…
  5. Sitze für die Babybadewanne: Diese kleinen Kinder ganz schön schlüpfrig wenn sie nass sind! Der Badewannen-Einsatz macht die Pflege der Kinder viel einfacher. KAUFEN!

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Völlig sinnlos hingegen waren:

  1. Sonnenschirme, die man an den Kinderwagen anschrauben kann – so ein Doppelkinderwagen ist schon groß genug, mit zusätzlichen Sonnenschirmen kommt man nirgendwo mehr durch. Außerdem kann man die Dinger nicht gut positionieren, d.h. die Kinder haben trotzdem Sonne im Gesicht.
  2. Babyspielzeug: Man kauft viel davon, es ist aber völlig sinnlos. Ein Teil reicht im Endeffekt.
  3. Betthimmel – schaut süß aus, braucht aber kein Mensch…

So liebe Zwillingsmamas: Jetzt seid ihr dran! Was habt ihr gekauft? Und wie viel Geld kostet eigentlich so eine Erstausstattung für Zwillinge? Was war für euch unverzichtbar? Welchen Gegenstand könnt ihr auch anderen werdenden Zwillingsmüttern empfehlen? Ich freue mich auf eure Antworten direkt unten bei den Kommentaren! Ich werde aus den (hoffentlich) zahlreichen Antworten einen Blog-Post verfassen, der anderen Zwillingsmuttis beim Einkaufen sinnvoll helfen kann.

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Hier gehts zum Ratgeber:

 

40 comments

  1. Ganz praktisch fand ich meine zwei Babywippen. Damit konnte ich gut parallel füttern: zwischen die Wippen auf den Boden setzen und rechts und links eine Flasche halten.
    Außerdem konnten die Kinder darin sicher „abgelegt“ werden.
    Mit zunehmender Mobilität der Kinder lernten wir die Gitterzäune zu schätzen, die man beliebig lange und mit kindersicherer Türe um z.B. Ofen oder ähnlich gefährliche Wohnungsgegenstände bauen kann. Ein kindersicheres „Gelände“ im Wohnzimmer damit abzutrennen mag vielleicht lustig klingen, erleichtert aber so manches.

    • einerschreitimmer

      Oh ja – Babywippe ist essentiell! Das sehe ich auch so…

    • Auf jeden Fall die Wippen! Haben wir genauso gemacht mit dem Füttern, auch noch als sie schon Brei bekommen haben und noch nicht allein im Hochstuhl sitzen konnten. Sind perfekt!

  2. Guten Morgen,
    wirklich unverzichtbar war bei uns die Federwiege, die hat uns gut durchs erste halbe Jahr gebracht 🙂

    • einerschreitimmer

      Was ist das, was bringt das??

    • Oh ja, wir hatten auch eine Federwiege. Sie war super und so waren immer beide glücklich. Einer auf dem Arm und der andere in der Wiege. Natürlich immer abwechselnd.
      Wippen zum füttern fand ich hingegen total überflüssig. Dafür hab ich den Maxi Cosi genommen. Und abgelegt wurden halt immer auf dem Teppich. Eine wichtige Erkenntnis war auf jeden Fall, dass Kinder die ersten 1-2 Jahre überhaupt gar kein Spielzeug benötigen. Dinge des Alltags finden Sie am interessantesten und das ziemlich lange.

  3. Wir hatten auch die babywippen von baby Björn seit Anfang an, die sind immer noch sehr praktisch. Auch das laufgitter wurde rege genutzt. Dann haben wir ziemlich früh Hochstuhle von PEG perego geholt. So konnten sie bei der „Küchenarbeit“ immer ein Auge auf die Mama haben und dort gleichzeitig gefüttert werden!
    Himmel und Tragetuch war bei uns leider ein fehlkauf, würde ich nie wieder anschaffen.

  4. Unsere Twins sind 5 1/2 Monate
    Die Nonomo Zwillingswiege im Schlafzimmer und inzwischen zwei Nonomowiegen im Wohnzimmer (hat der große Bruder auch was von) retten uns täglich

    Dann noch
    Ewan das Traumschaf – durch Zufall entdeckt – wirkt echte Wunder

    2x Newborn Sitz mit Trip Trap
    2x Baby Born Wippe oder wie die heißt
    Und viele kleine Dinge….

  5. Bin gerade mittendrin. Meine Mäuse sind letzte Woche zwei Monate alt geworden. Das wichtigste hier im Haushalt ist der Laufstall. Da wir noch zwei Katzen haben wollte ich die zwei Mäuse nicht einfach nur auf ne Decke auf dem Boden legen. Also liegen sie im Laufstall im Wohnzimmer. Dann hab ich sie tagsüber im Blick und die Katzen können sie nicht überrennen wollten sie mal wieder ihre fünf Minuten haben

  6. Ohja, die Wippe! Während ich eins gestillt habe, konnte ich mit dem Fuß die Wippe bewegen und das andere mehr oder weniger gut besänftigen.
    Und die Manduca/Tragetuch! Eins auf den Rücken geschnallt, das andere im Einkaufswagen oder auf dem Arm.
    Und viele, viele Schnuller! Ohne hätt´ ich´s leider nicht geschafft.

  7. Meine sind jetzt 5 1/2 Monate und gerettet hat uns die lolaloo. Die kann man an den Kinderwagen, Bett und Laufstall befestigen und schuckelt die Beiden fleißig. Wir haben sie immer dabei.

  8. Meine Jungs sind jetzt 1 Monat alt.

    Für mich unglaublich wichtig ist der Wasserkocher mit Warmhaltefunktion (Flaschenkinder).
    Genauso geht hier nichts mehr ohne elektrische Schaukel und unsere Fräulein Hübsch.
    Pucksäcke sind oft die letzte Rettung nach stundenlangen Schreikrämpfen.

  9. Hallo ihr Lieben, ich habe nun mittlerweile schon recht große Zwillinige. Sie sind nun sieben Jahre alt.
    Was unverzichtbar war, war das Laufgitter, die Wipper und die Schnuller.

    Für mich überflüssig war eine Babybadewanne. Man soll sie ja eh nicht so oft Baden. Also hat mein Mann sich einmal in der Woche mit den Mäusen in die Badewanne gesetzt. Und zur Not habe ich sie einfach im Waschbecken gebadet, da passen Sie so klein ja gut rein.

    Auch der Sterilisator war für mich unnütz, man bekommt alles genauso gut im Geschirrspüler gereinigt.

    Was aber auf jeden Fall immer und überall dabei sein musste, waren Feuchttücher.

  10. Die Babywippe sollte ich mir anscheinend auch langsam zulegen. 🙂

    Wirklich essentiell finde ich eine ausreichend große Menge an Spucktüchern, vor allem bei Fladchenkindern. Bei jeder Flasche muss eins als Sabberlatz herhalten plus die welche im Bett, Laufstall, Kinderwagen etc die Unterlagen schützen. Ich brauche am tag 12-15 Stück. Wer also nicht jeden Tag waschen will ….

    Außerdem sollte man darauf achten dass die Wickeltasche wirklich groß ist. Man kann sich gar nicht vorstellen was man alles so mitschleppt bei Zweien. 2 mal Windeln, die auch nicht ewig bei Größe 1 bleiben 😉 Wickelunterlage, Spucktücher, Feuchttücher, Wechselsachen für beide, Ersatzoberteil für Mama, evtl. Fläschchen, Pulver und 1-2 Thermosflaschen, und dann noch meistens den persönlichen Kram wie Schlüssel, Portmonee und Handy, da alle Mamas die ich kenne bei so einer großen Wickeltasche nicht auch noch eine Handtasche mitschleppen.

    • einerschreitimmer

      So eine richtige Wickeltasche hatte ich eigentlich nie – ich hab das immer in irgendeine Extra-Handtasche gestopft, oder in eine Stofftasche…. Das mit den Feuchttüchern und Spucktüchern kann ich absolut unterschreiben: BEIDES UNVERZICHTBAR!

    • Ohja die Spucktücher, eignen sich auch prima zum kuscheln oder als Sonnenschutz.
      Eine Wickeltasche hatte ich nie.
      Hatte immer einen Rucksack dabei.

  11. Wippen (auch wenn die noch so verrufen sind): die babys sind ja nur kurz zum füttern drin.
    Federwiege, Vaporisator, Schneeanzüge mit laangem Reißverschluss.
    Gekostet hat unsere Erstausstattung nicht viel. Wir haben so gut wie nichts neues gekauft (außer Fläschchen und so). Möbel, Kinderwagen, Klamotten , das Angebot 2nd Hand ist riesig.

  12. Was für ein wundervolles Thema! Ich glaube, wir haben zwar schon fast alles, was essenziell ist , aber bei ein paar Dingen brauche ich dringend noch eine Entscheidungshilfe!
    1. Flaschen: Avent, Nuk oder Mam? Welche sind gerade für wirklich kleine Mäuse die beste Wahl oder tun sie sich alle nichts?
    2. Baden: Eimer, Wanne oder Sitze? Auch hier fühle ich mich totoal überfragt und würde mich riesig über Anregungen freuen 🙂
    3. Tragehilfe: Hier werde ich wohl mal eine Trageberatung zu Rate ziehen. Die Auswahl ist sooo riesiog, dass ich gar nicht wüsste, worauf ich achten müsste.
    Eine Zwillingsnonomo steht hier im Übrigen auch auf unserer Werden-Wir-Noch-Besorgen-Liste, da ich schon sooo viel Gutes darüber gehört habe! Und Wippen (Baby Björn) warten hier schon auf ihren Einsatz (hoffentlich erst im Januar).
    Ich freue mich schon auf die nächsten Posts hier 🙂
    Liebe Grüße

    • Hallo

      Zu deinen Fragen

      Flaschen haben wir Lansinoh Weithals Flaschen. War Tipp von Stillberaterin in der Hiffnung das Stillen klappt. Unabhängig davon sind sie praktisch
      Die Kinder kannten diese Art von der Klinik ohne die Flaschen hätten unsere Mäuse zu Hause nicht getrunken

      Baden
      Wir hatten noch ne Wanne vom Großen – je 2x genutzt
      Besser & günstiger: ersten Male Waschbecken
      Später antirutschunterlage in Badewanne, minimal füllen & Kind/Kinder rein – muss man nicht halten

      Tragen
      Zwillinge tragen ist fast unmöglich & wenn dann nur wenn sie winzig sind
      Hatte tragesack für Twins – NIE genutzt
      Besser: Tragetuch oder von Babytuch die Trageschläuche (preis ist gleich)
      Ohne groß binden ist auch Tragesack von Hoppidiz super, ist ähnlich wie Tuch & passt sich an

      Zwillingsnonomo echt ein muss
      Am besten in sämtlichen Räumen Deckenhacken zum Umhängen anbringen
      Ist sehr Platzsparend und hat uns oft gerettet
      Da ich Rückenprobleme habe, erleichtert es mir viel
      Im Wohnzimmer haben wir 2x kinderschauckel von Nonomo – für nicjerchen hilfreich und geht bis 30kg, kann der große Bruder auch nutzen

      Hoffe, konnte etwas helfen

      • Zwillinge zu tragen ist überhaupt kein Problem. Man muss sich trauen und konstant dran bleiben, dann wachsen die Muskeln mit den Kindern mit. Am besten macht ihr eine Trageberatung vor der Geburt und wenn die Kids da sind kommt die TB nochmals zum helfen. Kann man sich super zur Geburt schenken lassen 🙂

        Alles Gute für euch!

      • Danke Dir 🙂 Unsere Waschbecken haben leider keinen wirklichen Stöpsel und sind sehr klein, daher fällt diese Option leider weg. Wegen Tragen wollten wir uns nach Einzeltragen umschauen, damit wir, wenn wir zu zweit sind, jeder einen Krümel tragen können (oder ich einen, wenn derjenige gerade etwas mehr Nähe braucht). Ich werde auf jeden Fall berichten, wofür wir uns letztendlich entscheiden werden! Liebe Grüße!

  13. Für uns unverzichtbar sind auch die Wiegen, wobei ich zum Beruhigen den Spaziergang mit Kinderwagen immer den Wiegen vorziehen würde.

    Was wir auch als sehr sinnvoll halten, ist ein Cool Twister. Der kühlt das Wasser aus der Thermoskanne ab, wenn man unterwegs mal Füttern muss.

    • Eine Flasche mit kaltem Wasser hab ich immer dabei. Nach 2-3 Flaschen kennt man das Verhältnis heiß/kalt genau.

      @Kuntabunt: zum Thema Fläschchen. ..auf jeden Fall Weithals, weil das Einfüllen sehr viel leichter geht. Ansonsten hat wohl jedes Baby seine eigenen Vorlieben, was die Saugerform betrifft. Meine Kleine trinkt nur mit Nuk und mein Kleiner mit Avent. Hab von jeder Firma noch was da, falls du gerne welche zum testen hättest.

  14. Meine sind jetzt neun Monate alt. Im ersten halben Jahr unverzichtbar (neben Kinderwagen und Maxi Cosis): großer, schneller Vaporisator. Meiner ist von Nuk, ich bin sehr zufrieden. Gutes Stillkissen. Zwei Wippen. Bunte, bewegliche Dinge zum Aufhängen, damit sie im Liegen was zu gucken haben- es muss gar nicht unbedingt ein teures Mobile sein. Eine CD mit Kinderliedern und Fingerspielen, kannte nämlich vorher kaum welche. Bei mir war der Betthimmel ebenfalls überflüssig, und den ( zum Glück geliehenen) Stubenwagen konnten wir nach vier Wochen vergessen, zu klein.

  15. Zwillingsnonomo (so eine Art Hängematte/Federwiege) war und ist super, wenn auch teuer! Was noch bei uns hoch in Kurs stand: Pucktücher für eine der beiden Mädels, Cool Twister für die ersten Wochen mit Flasche, Schnuller & Schnullerketten, Babyphone mit Sternenlichtprojektor und Musik.
    Nicht gebraucht haben wir Babywanne für Hochstuhl, Babybadewanne, extra Windeleimer, Krabbeldecke, Heizstrahler, Stubenwagen.

  16. Meine Jungs sind jetzt 11 Wochen. Völliger Fehlkauf war der Cool Twister.

    Die besten käufe waren, Heizstrahler, Laufgitter (Mietze Katze würde wohl sonst auf den Babys liegen), Babywippe, Mobile (auch wenn ich diese Melodie inzwischen Hasse), die Rainforest Decke von Fisher Price, Pucktücher. So kann Mama auch mal etwas im Haushalt machen.

  17. Also die Nonomo bringt uns leider kaum was und auch die Babywippen, ob elektrisch oder nicht, sind uns keine Hilfe. Ich würd gerad die Federwiege nicht von Anfang an kaufen wegen der Kosten, sondern erstmal testen- entweder bei Freunden ausleihen, so man sojemanden hat, oder direkt bei der Firma. Was ich wirklich niemals anders gemacht hätte sind die Calma-Sauger von Medela. Die haben bei unseren Mäusen so super funktioniert und Kaumuskulatur aufgebaut, dass ich nach drei Monaten ganz entspannt auf Vollstillen übergehen konnte, ganz ohne Saugverwirrung. Und was wir ohne Ende brauchen sind Waschlappen. Das hätte ich nie geglaubt, aber jeden Abend, ggf. auch mal morgens pro Kind einen frischen, dann will man nicht alle Tage waschen, und schon ist man ganz schnell bei wenigstens sechs, sieben Stück, die man vorrätig haben muss.
    Was noch? Eine Yogamatte oder sowas, auf der die Kleinen, wenn noch nicht mobil, liegen können in Küche und/oder Bad auf den Fliesen. Und ein Spielebogen, an dem Dinge hängen können und die Babys drunter. Das gibt einem schon mal 20 Minuten Erholungszeit- in einem gewissen Alter jedenfalls. Jetzt fängt unser einer Bub gerad an mit Krabbeln, da ist sowas natürlich uninteressant. Jetzt müssen wir erstmal abwarten, was wir nun als lebensnotwendig betrachten. Und ab Beginn der Breizeit machen sich mehr als zwei Babylöffel und Lätzchen auch ganz hervorragend o.O Worauf man im Vorfeld so alles nicht kommt…

  18. Also, wenn ich das so lese, hatten wir ziemlich unkomplizierte Kinder im ersten Jahr. Keine elektrische Wippe, kein Tragetuch, keine Schaukel. Das ging wunderbar ohne. Dafür haben wir ziemlich schnell einen Trockner gekauft, um die Wäsche in den Griff zu bekommen. Feuchttücher habe ich im ersten Jahr nur unterwegs benutzt. Ansonsten Waschlappen. Und davon braucht man tatsächlich reichlich! Allerdings hat meine Hebamme mir damals schon den Tipp gegeben, diese blau-weiß-karierten Abwaschlappen im 10er Pack zu nehmen. Ich hab sie mir immer geviertelt und nutze sie noch heute (natürlich inzwischen nachgekauft) – inzwischen sind meine Jungs 5 Jahre alt. Ansonsten hatten wir einen Laufstall zum Ablegen tagsüber. Und wir hatten einen Badewanneaufsatz vererbt bekommen. Diesen Sitz für die Wanne habe ich nie kapiert…
    Aber eigentlich braucht man nicht viel. Manches ergibt sich auch, z.B. ob zum Pucken eine Decke reicht (war bei uns so). Und man kann sich das alles auch noch nach der Geburt anschaffen. Erstmal abwarten, wäre mein Tipp.

  19. Also – die Wippen wurden schon zahlreich erwähnt – haben die Baby Björn – das war auch echt die beste Investition.

    Ansonsten – Wasserkocher – Vaporisator (aber nicht doppelt)- ganz am Anfang noch so ein Zwillingsbett/Laufstall in einem (aber da waren sie echt nur in der Anfangszeit drinnen, also das hätte ich mir eher sparen können – haben aber auch keine Haustiere). Was ich zuviel hatte, war Kleidung in den Größen 50 – 62 (da hatte ich Berge, einiges davon ungetragen).

    Was wir (noch) doppelt haben, sind 2 „Wickelstationen“, damit ich nicht ständig durch die Gegend rennen muss (das bedeutet natürlich 2 Wickeltische und Auflagen).
    Elektronische Wippe hatten wir auch – half dem Bauchweh-Kandidaten in der Kolikenzeit auch etwas.
    Federwiege und Tragetuch/Trage hatte ich keines, ha gelogen – ich hatte etwas zum Tragen, aber das kam bei den beiden nicht gut an 😀 – somit 3x probiert und dann weiterverkauft.

    Was wir immer doppelt haben – gewisse Spielsachen – jetzt mit über 2 geht es schon langsam, da hat jeder seine eigenen Vorlieben und Interessen, aber als sie kleiner waren, war der Teufel los, wenn Besucher für beide unterschiedliche Sachen mitbrachte.

    Absoluter Renner war der Dschungel-Spielbogen – zunächst hatten wir einen, als sie zu zweit nicht mehr darunter passten, kam ein zweiter hinzu.

    Über die Wickeltasche lässt sich streiten, muss ehrlich sagen, ich habe mir eine gekauft, viel zu teuer, als Wickeltasche nie benutzt, dafür jetzt als Weekender perfekt und schön.

    Unnötig war dieser Windeltwister, den ich als Geschenk bekam, Nachfüllungen zu teuer, wäre ständig voll bei Zwillingen gewesen, ich schmeiße die Stinkbomben lieber gleich in den Müll als sie irgendwo zu horten.

    Was mir am Anfang total half, weil die erste Zeit doch sehr stressig ist, war so eine Baby-App, wo man eintragen konnte, wann jemand wieviel getrunken hat, so sah ich auf dem ersten Blick immer, ob sie auf ihre Menge kamen.

    Zusammenfassend waren für mich die Wippen und die App und das „Dschungelcamp“ das hilfreichste, aber wie schon von euch beschrieben, ist für jeden etwas anderes hilfreich und sinnvoll.

    Vielleicht solltest du noch eine Umfrage einbauen, liebe Anni ! Ich denke, die Wippe ist bis jetzt an erster Stelle 😉

    Liebe Grüße

  20. Vieles ist schon genannt worden, aber hier trotzdem noch mal unsere Helfer für den Alltag mit den Zwillingen:
    – Eine Wiege oder ein Beistellbett fürs Ehebett sind unnötig, wir hatten zwei gleiche Kinderbetten gekauft und davon eines ins Elternschlafzimmer gestellt, wo am Anfang beide zusammen drin gekuschelt haben. Anfangs nebeneinander, später dann „Fuß-an-Fuß“. Übrigens ein Tipp von unserer Hebamme – wenn das Bett noch so groß ist für die beiden, einfach ein Stillkissen mit rein legen. So haben es die Kleinen kuschliger und durch die Konsistenz des Kissens können die beiden auch nicht Ersticken oder ähnliches. Als die beiden dann größer wurden, haben wir das Kinderbett zum anderen ins Kinderzimmer hineingestellt, so, dass die beiden sich immer ansehen konnten.
    – Zwei Wippen sind super, zum gleichzeitigen Füttern und wenn die beiden am Geschehen teilnehmen möchten, aber noch nicht allein sitzen können. Übrigens unbedingt empfehlenswert – die Mahlzeiten bei beiden gleichzeitig geben spart ungemein Zeit!
    – Zwei Tragehilfen (Baby Björn) – super zum Beruhigen und wenn es mal ein kleiner Spaziergang sein soll, ohne den großen Wagen nutzen zu wollen. Haben mein Mann und ich uns geteilt, jeder Zwilling hatte eine Farbe, damit wir die Größe nicht ständig ändern mussten.
    – Laufgitter mit verstellbarem Boden als Tagesbett. Am Anfang hatten wir auf Anraten unserer Hebamme zwei Stillkissen zu jeweils einem umgedrehten „U“ geformt und in jedes Kissen ein Kind gelegt. War super als Tagesbett und durch die Stillkissen hatten es die beiden immer kuschlig warm.
    – Mindestens 4 Kirschkernkissen. Gerade als die Mäuse noch klein waren, haben wir ständig Kirschkernkissen unter ihre Füße gelegt – waren Winterkinder. Ist ein Tipp unserer Hebamme gewesen – mit warmen Füßen sind die beiden wesentlich zufriedener gewesen und haben besser geschlafen. Gingen überall mit – tagsüber, nachts in Bett und auch in den Kinderwagen. Die zwei anderen Kirschkernkissen sind für den Bauch, wenn mal Bauchweh ist.
    – „Oball“ – seit Monaten das Lieblingsspielzeug unserer Kleinen. Hilft ihnen super beim Greifen lernen, kann abgeschnullt werden, am Kinderwagen oder MaxiCosi befestigt werden und ist vor allem abwaschbar.
    – Den Rest, vor allem Kleidung und Spielzeug teilen sich unsere beiden Kleinen, da braucht man vieles nicht doppelt.
    – Ansonsten kann ich einen Tagesrucksack als Wickeltasche / Handtasche empfehlen, so hat man beide Hände frei und es rutscht kein Gurt von der Schulter, wenn man sich mal bückt. Passt im Idealfall auch unten in den Kinderwagen, kann ggf. Einkäufe mit aufnehmen etc. Ist für uns perfekt.
    – Einen Wäschetrockner kann ich auch nur empfehlen. Haben lange gezögert, wegen Strom- und Wasserverbrauch, aber der Wäscheberg ist einfach riesig…
    Viel Spaß allen werdenden und neuen Zwillingsmamas – es ist das Tollste auf der Welt!

    • Weil es das zweite Mal ist, dass der Baby Björn genannt wird- Finger weg davon! Da hängen die Babys einfach nur drin, die Spreiz-Anhock-Haltung ist nicht existent in dem Ding, was echt nicht gut für Hüfte und Rücken ist. Geht vielleicht mal für kurze Zeiten (so 10 Minuten oder so), aber zum längeren Tragen gibts wesentlich bessere und genauso unkomplizierte Tragesysteme. Das gesamte Gewicht vom Baby drückt auf einen Punkt zwischen den Beinen (auf dem Steg vom Baby Björn), während in einem vernünftigen System das Gewicht über den gesamten Po und optimalerweise die Oberschenkel verteilt wird. Abgesehen davon sind Systeme mit Hüftgurt für den Tragenden (z.B. Bondolino, Manduca) wesentlich angenehmer…vergleichbar mit einem Trekkingrucksack, da will man die Last auch nicht nur auf den Schultern, sondern auch auf dem Becken verteilt haben. Und zur Info: ich wiederhole nicht einfach irgendwelche Meinungen aus dem Internet, ich hab einen Baby Björn und einen Bondolino…und noch Tragetücher…und sprech aus Erfahrung.

  21. Ich hatte weder eine elektrische Wiege noch Tragetüchter oder sowas.
    Für den Anfang am Wichtigsten war für mich eindeutig viele viele Spucktücher, weil ich zwei Speikinder hatte. Zum Glück hat sich das nach einer Weile gegeben. Auf den Vaprisator hätte ich auch nicht verzichten mögen. Ohne Wasserkocher, viele Waschlappen und Wäschetrockner ging bei uns gar nichts, wobei der Wäschetrockner auch jetzt, mit 18 Monate alten Zwiliingen, nicht weniger im Einsatz ist. Feuchttücher sind auch eine tolle Erfindung und da wir das Kinderzimmer im Obergeschoss haben, hat mein Mann unten im Hauswirtschaftsraum noch eine zweite Wickelstation gebaut. Diese wird mittlerweile auch als Rückenschonende „Ablage“ zum Schuhe und Jacke anziehen genutzt. Und meinen Zwillingskinderwagen, der ist auch heute noch so gut wie jeden Tag im Einsatz, weil meine Mäuse immer in unterschiedliche Richtungen wollen.
    Ich habe mir eine große Wickeltasche gekauft, die als Rucksack getragen werden kann. Tolle Erfindung!
    Überflüssig war der Zwillingsbuggy, das ist nämlich irgendein Billigteil. Lässt sich nicht gut schieben, Anschnallgurte sind reichlig eng. Nur gut, dass ich das Ding auf dem Flohmarkt gekauft habe. Hätte ich da viel Geld für bezahlt, würde ich mich wirklich ärgern. So liegt das Teil im Kofferraum und wird im Notfall mal benutzt.

  22. Ich kann mich da Anke anschließen. Ich brauchte auch vor allem viele viele Spucktücher. Ich habe aber im Gegensatz zu Anke, mit extra ein neues Tragetuch gekauft. Weil bei mir wäre es ohne Tragtuch überhaupt nicht gegangen. Hab mir ein Tuch gekauft das mann nicht binden muss um alles schnell handhaben zu können. Sind echt praktisch die Dinger: http://haengemattenshop.com/carrybaby-petrol.html Ich kannte solche Tücher auch vorher gar nicht. Wie gesagt, ohne Tragetuch wär bei mir nichts gegangen. Gerade bei unseren Zwillingen war es völlig unenbehrlich!!!

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