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25 Fakten über Zwillinge, die du noch nicht kanntest…

1) Häufiger Linkshänder
Etwa 22 Prozent aller Zwillinge sind Links-Händer, während bei Einzelgeburten nur zehn Prozent Links-Händer sind.

2) Eineiige Zwillinge haben unterschiedliche Fingerabdrücke
Je früher sich ein befruchtetes Ei in zwei Embryonen spaltet, umso unterschidelicher entwickeln sich die Fingerabdrücke. Bei einer späten Trennung können sich die Abdrücke zwar sehr ähneln, Computer finden die Unterschiede aber schnell heraus.

3) Es gibt Spiegelzwillinge
25 Prozent aller eineiigen Zwillinge liegen gegenüber voneinander, während sie sich entwickeln, man nennt sie so genannte Spiegelzwillinge. Das heißt, dass sie ein exaktes Abbild des anderen sind. Der eine könnte Rechts- und der andere Linkshänder sein, sie könnten Muttermale an der gleichen Stelle haben, nur eben spiegelverkehrt. Das gilt sogar für Haarwirbel.

4) Zwillinge kommen früher zur Welt
Statistisch gesehen erblicken Zwillinge schon in der 38. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt. Eine aktuelle Umfrage dazu gibt es HIER.

5) Zwillingen sind anstrengend

Als Mutter von Zwillingen hast du Nerven aus Stahl. Spätestens dann, wenn beide Kinder gleilchzeitig brüllen, ist Diplomatie gefragt. Die Kinder können sich da nämlich richtig aufschaukeln. Das Gute daran? Zwillingsmütter sind Meisterinnen des Multitasking und der Projektplanung. Sie können nach den ersten drei Jahren als Mutter jeden Manager-Job annehmen.


6) So viele Zwillinge…

Der Cirque du Soleil beschäftigt die meisten Zwillingspaare, mit Ausnahme des „Twins Restaurant“ in New York. Dort können nur Kellner arbeiten, die eineiiger Zwillinge sind.


7) Kinder haben eigenartige Krankheiten

Irgendwann bekommen alle Kinder Hüftschnupfen. Oder Brechdruchfall. Oder aber die „Hand-Fuss-Mund-Krankheit“. Das ist quasi die Maul- und Klauenseuche bei Kindern. Keine Sorge: Diese Krankheit geht ohne Folgen vorbei. Dennoch gilt: Kinder ansich haben eigenartige Krankheiten von denen man noch nie etwas gehört hat. Und im Fall von Zwillingen: Natürlich werden beide Kinder krank.


8) Zwillinge beginnen im Mutterleib miteinander zu spielen

Mit 18 Wochen berühren sie sich gegenseitig öfters als sich selbst. Dabei sind sie aber sehr vorsichtig: Bei den empfindlichen Augenpartien gaben sie besonders Acht. Später ist man dann froh, wenn die Zwillinge zumindest hin und wieder nicht streiten, sich schlagen oder Spielzeug wegnehmen.


9) Du wirst ein Lieblingskind haben

Ja, du wirst ein Kind bevorzugen. Sei ehrlich zu dir selbst und finde Kriterien, die beide Kinder abwechselnd erfüllen können. Kind 1 hat heute durchgeschlafen, aber Kind 2 brav gegessen und nicht so gepatzt. Also 1:1 – jetzt heißt es nach abwarten, welches braver zu Bett geht, dann kann man abends Punkte zusammen zählen.


10) Kinder sind laut – unglaublich laut…

Ein Dreijähriger kann lauter schreien als 200 Erwachsene, die sich in einem voll besetzten Restaurant in normaler Lautstärke unterhalten. Das kannst du nun glauben oder aber versuchen mit deinen Kindern essen zu gehen. Das liegt ganz an dir…


11) Gaaaanz viele Fragen…

Ein Vierjähriger stellt statistisch gesehen 437 Fragen pro Tag. Wie sehr bei dieser Untersuchung differenziert wurde, ist leider nicht bekannt, aber erfahrungsgemäß sind 90 Prozent der Fragen „Waruuum?“

12) Geschwisterkinder haben oft eine Geheimsprache
Da wird gemeinsam gebrabbelt, getuschelt und gelacht. Am Anfang des Sprechenlernens klingt das Plappern zugegebenermaßen wie Koreanisch, die mit chineschischem Akzent. Keinen Stress deswegen – Mütter müssen sich keine Sorgen machen.

13) In Asien werden weltweit die wenigsten Zwillinge geboren

Ein Vergleich der Geburten mehreiiger Zwillinge hat ergeben, dass sie am häufigsten in Afrika vorkommen, weniger häufig in Europa und am seltensten in Asien.


14) Im Jahr 2009 hat die Amerikanerin Nadya Sulemann Achtlinge zur Welt gebracht
Es waren sechs Jungs und zwei Mädchen. Nadya wurde dann als „Octomum“ bekannt. Sie steht mit der Achtlingsgeburt im Guinessbuch der Rekorede.


15) Die Wahrscheinlichkeit für Zwillinge steigt mit dem Alter der Mutter
Je älter eine Frau ist, desto mehr Eisprung auslösende Hormone produziert ihr Körper. Es ist also möglich, dass die Eierstöcke gleich mehrere Eizellen auf einmal freigeben. Das ist besonders im Alter zwischen 34 und 39 Jahren verstörkt zu beobachten.

mamablog einerschreitimmer

„Einer schreit immer“ präsentiert im Blog alles Wissenswerte rund um Zwilllinge. Willst du Infos über die Zwillingsschwangerschaft? Die findest du im Ratgeber „Schwanger mit Zwillingen“

16) Hormonbehandlungen
Etwa ein Viertel aller Frauen, die eine Hormonbehandlung in Anspruch nehmen, erwarten Zwillinge.

17) Jeweils ein Drittel
Etwa ein Drittel aller Zwillinge sind eineiig und damit gleichgeschlechtlich. Ein Drittel ist zweieiig und gleichgeschlechtlich und etwa ein Drittel ist zweieiig und gegengeschlechtlich. Auf Grund der steigenden Zahl der Hormonbehandlungen schätzen Experten, dass die Zahl zugunsten von zweieiigen Zwillingen verschieben wird.

18) Eineiige Zwillinge riechen beinahe gleich
Trainierte Hunde können den Unterschied aber trotzdem erschnüffeln.


19) Das Volk der Yoruba hat die meisten Zwillinge
Bei den Yoruba, einer Bevölkerungsgruppe aus dem Westen Afrikas, liegt die Zwillingshäufigkeit bei rund 20 Prozent.

20) Das Spiegelbild
Eineiige Zwillinge halten ihr eigenes Spiegelbild erst für ihr Geschwisterchen. Erst später bemerken sie, dass sie sich gerade selbst im Spiegel sehen.

21) Zwillingsmütter leben länger
Klar – wir haben einfach keine Zeit um krank zu werden. Eine” Studie im Wissenschaftsjournal “Proceedings of the Royal Society untersuchte die weibliche Bevölkerung im US-Bundesstaat Utah um 1800. Das Ergebnis: Frauen, die Zwillinge zur Welt gebracht hatten, lebten länger. “Zwillinge könnten eine evolutionäre Anpassung sein.

Gesunde Mütter ergreifen hier vielleicht die Chance, ihre Gene gleich doppelt weiterzugeben”, schreibt die Wissenschaftsjournalistin Stephanie Pappas auf dem US-Online-Portal As ”LiveScience”

 22) Vier mal so hoch
Wenn es bereits Zwillinge in der Familie gibt, besonders auf der mütterlichen Seite, dann ist die Wahrscheinlichkeit für die Empfängnis von Zwillingen vier mal so hoch.

23) 66 Prozent
Zwei Drittel aller Zwillinge sind zweieiig und entwickeln sich, wenn sich von den Eierstöcken aus zwei Eizellen auf den Weg zur Gebärmutter machen. Dort werden sie dann befruchtet.

24) Eineiige Zwillinge sind im Mutterleib robuster
Wer mit eineiigen Zwillingen schwanger ist, wird vermutlich auch zwei Kinder zur Welt bringen. Denn eineiige Zwillinge haben im Mutterleib höhere Überlebenschancen. Bei zweieiigen Zwillingen kann es in der Gebärmutter eher zur Konkurrenz um Platz und Nährstoffe kommen. Vor allem dann, wenn einer der beiden Embryos dominanter und gesünder ist. Eineiige Zwillinge haben die gleichen genetischen Voraussetzungen, daher kommt es weniger zum Konkurrenzkampf.

25) Die Wahrscheinlichkeit
Die Wahrscheinlichkeit für Zwillinge liegt bei 1:85. Die Wahrscheinlichkeit Drillinge zur Welt zu bringen liegt bei 1:825. Diese Zahlen beziehen sich allerdings auf spontan auftretende Mehrlingsschwangerschaften.

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25 Fakten über Zwillinge, die du noch nicht kanntest…

8 comments

  1. Toller Blogpost! Dass es ein Restaurant gibt, das tatsächlich nur eineiige Zwillinge beschäftigt, ist ja spannend 🙂 Man lernt nie aus! Und die Geheimsprache bei meinen Zwillingen nimmt gerade erste Formen an. Es ist so lustig 🙂

  2. Mir graut immer vor dem Moment wenn sie sich gemeinsam vor jemanden aufbauen und abwechseln ihre Fragen abfeuern. Der arme Mensch hat nicht mal die Möglichkeit zum Luft holen dazwischen. Lieblingsscenarios: im Tram oder an der Kasse im Supermarkt.
    Fähigkeit 11: Frau lernt schielen, denn sie laufen ja in verschiedene Richtungen…

  3. Also das mit den vielen Fragen wird mit 6 nicht besser, das betrifft bei uns alle 3 Kinder! Und das mit dem Lieblingskind kann ich nicht unterschreiben: Ich könnte mal den einen zerwuzeln und am nächsten Tag ist es die andere. Vielleicht liegt es daran, dass unsere Zwillinge super verschieden sind und es mir oft eher vorkommt, als wären es einfach drei Geschwister.

  4. Das mit dem Lieblingskind kann ich auch nicht unterschreiben. Mal komme ich mit dem einen leichter klar, mal mit dem anderen. Mal entdecke ich in dem einen Züge von mir, mal in dem anderen. Das hat aber mit liebhaben nichts zu tun.

  5. Schöne Liste 🙂 Es kommt mir sehr bekannt vor! Besonders Punkt 11 befolgen meine Mädels zur Zeit sehr ausgiebig…
    Liebe Grüße
    Jessica

  6. Das mit dem Lieblingskind kann ich – nach nunmehr drei Jahren mit eineiigen Zwillingsmädels, nicht unterschreiben.

    Was mich allerdings extrem wundert, ist der Fakt, dass eineiige Zwillinge im Mutterleib robuster sein sollen. 20 % der Zwillinge, die sich eine Plazenta teilen müssen, leiden meines Wissens nach an FFTS fetofetalem Transfusionssyndrom. Wobei genau das, das Problem ist – einer nimmt dem anderen die Nährstoffe weg.

    Ehrlich gesagt musste ich fast jede Woche zum Ultraschall in meiner Schwangerschaft, obwohl alles gut gelaufen ist- Gott sei Dank!!!
    Teilen sich die Zwillinge zudem auch noch eine Fruchtblase, gibt es oft das Problem, dass sich die Nabelschnur ungünstig um einen der Zwillinge schlingt, nicht?

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