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Unsere liebsten Kinderbücher von Christine Nöstlinger

Die besten 11 Bücher von Christine Nöstlinger

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Jedes Kinderzimmer dieses Landes hat etwas gemeinsam: Irgendwo findet sich ganz bestimmt eines der 100 Bücher, die Christine Nöstlinger in ihren 81 Lebensjahren geschrieben hat. Egal ob "Gretchen, mein Mädchen", "Die feuerrote Frderike"* oder "Die Geschichten vom Franz". Dank Christine Nöstlingers Büchern haben viele Kinder genussvoll zu lesen begonnen. Österreichs erfolgreichste Kinderbuchautorin war auch gesellschaftlich und politisch engagiert. Und sie war ihrer Zeit voraus: Da gab es keine Geschichten nur für Jungs oder Mädchen. Nein, DIE NÖSTLINGER schrieb einfach für Kinder. Und so wird sie uns auch in Erinnerung bleiben. Heute zeigen wir euch unsere liebsten Bücher.

  • Guter Drache und Böser Drache (von 3 bis 6 Jahren)

Der Inhalt: Florian hat zwei Drachen, einen guten und einen bösen. Nur er kann sie sehen, sonst keiner! Zusammen sind die drei unschlagbar. Guter Drache und Böser Drache sind immer für Florian da. Als es in den Urlaub gehen soll, gibt es eine Überraschung: Die Drachen haben Angst vor dem Meer! Zum Glück hat Florians Mutter eine gute Idee: Drachenschwimmflügel müssen her! Wo man die bestellt? Im Internet natürlich! Und so ausgerüstet, mit Spaß und unsichtbaren Schwimmflügeln, macht Florian seinen Drachen Mut, etwas Neues auszuprobieren.

Warum wir es lieben: Endlich auch mal ein tolles Bilderbuch von Christine Nöstlinger. Es war das erste Buch, das unsere Kinder von Christine Nöstlinger hatten. Sie erzählt auf ihre unverkennbare Art die Geschichte von ganz viel Mut. 

 

Guter Drache und böser Drache

  • Die Sache mit dem Gruselwusel (ab 5 bis 7 Jahren)

Der Inhalt: Joschis Schwester Mizzi ist so mutig, wie Joschi gerne wäre – leider ein frommer Wunsch. Und obwohl Joschi Mizzi sehr bewundert, beschließt er doch, sie eines Nachts mit einem selbst gebastelten Gespenst zu erschrecken. Der Plan geht aufgrund eines missglückten Zaubers gründlich in die Hosen: Am Ende steht Joschi mit einem „lebendigen“ Baby-Gespenst da, das er vor der Welt verstecken und zudem unterhalten, mit Spinnweben füttern und beschützen muss!
Zum Glück hat die schlaue Mizzi, die Joschi und seinem greinenden Baby-Gruselwusel bald auf die Schliche kommt, eine gute Idee – ein Mutter-Gruselwusel muss her. Dass Mizzi auf diese Weise endlich das Fürchten lernt, kann sie ja nicht ahnen!

Warum wir es lieben:  Der Gruselwusel ist eine gruselige  und humorvolle Geschichte in der Themen vorkommen wie der Umgang mit Wut, Angst, Geschwisterstreit und das Vertragen. Die Kinder sind hellauf begeistert von dem kleinen Gespenst. Umso besser, dass es im Buch auch eine Bastelanleitung für den kleinen Gruselwusel gibt.

 

Die Sache mit dem Gruselwusel

  • Geschichten vom Franz (ab 6 Jahren) 

Der Inhalt: Der Franz ist ein Junge und er ist sechs Jahre alt. Aber weil er blonde Ringellocken, einen Herzkirschenmund und rosarote Plusterbacken hat, wird er mindestens dreimal am Tag für ein Mädchen gehalten. Das ist dem Franz sehr lästig. Die Leute lassen sich so schwer vom Gegenteil überzeugen, besonders der Berger-Neffe. Der will absolut nicht glauben, dass der Franz ein Junge ist – bis der Franz einen ungewöhnlichen, aber wirkungsvollen Einfall hat…. 

Warum wir es lieben: Der Franz erinnert uns einfach an unsere Kinderheit. Er war Pflichtlektüre in jedem Kinderzimmer. In neunzehn Bänden werden Ereignisse im Leben von Franz Fröstl geschildert, der zu Beginn noch den Kindergarten besucht und im letzten Band neun Jahre alt ist und in die 2. Klasse Volksschule geht. Der erste Band der Reihe sind die „Geschichten vom Franz“. 

  • Konrad und das Kind aus der Konservenbüchse (ab 7 Jahren)

Der Inhalt: Berti Bartolotti ist eine alleinstehende, äußerst unkonventionell lebende Frau in den besten Jahren. Mit Kindern hat sie nichts im Sinn, ihr genügt ihr Teilzeitlebensgefährte, ein spießiger Apotheker. Eines Tages bekommt sie ein ungewöhnliches Paket geliefert: eine Riesenkonservenbüchse aus der ein siebenjähriges Kind steigt, ein Junge, der zur Frau Bartolotti überraschend und artig „Guten Tag, liebe Mutter!“ sagt. Konrad, das Kind aus der Konservenbüchse, erweist sich zunächst als ein richtiger Musterknabe. Er ist höflich und artig. Als sich herausstellt, dass das Paket eine Fehllieferung war, mögen sich Konrad und Frau Bartolotti aber schon sehr gerne…

Warum wir es lieben:  Das Buch ist sehr witzig und zeigt, wie Konrad vom wohlerzogenen Jungen zum Lausebengel wird. Es zieht die Verwandlung also von hinten auf. Für Lesemuffel, egal ob Mädchen oder Buben, eine tolle Geschichte.

  • Mini und Mauz (ab 7 Jahren)

Der Inhalt:  Mini will ein Haustier. Aber Mini ist mit dieser Meinung ziemlich alleine in der Familie. Nach der Schule macht die MINI daher immer einen Umweg, um Frau Huber und ihre Katze Mauz zu besuchen. Als Frau Huber ins Krankenhaus muss, soll Mauz ins Tierheim. „Niemals!“, beschließt MINI und nimmt die Katze mit nach Hause.  Als aber die Mauz alleinstehend wird, weil ihr Frauchen stirbt, nimmt Mini die Katze kurzerhand mit und erntet Protest ihrer Familie. Erst nachdem Mini ein paar Tage bei der Großmutter bleibt, werden die Eltern weich…

Warum wir es lieben: Perfekt für ErstleserInnen und Erstleser und ein wunderbares Buch um Volksschülern über den Sommer das Lesen schmackhaft zu machen.

  • Die Feuerrote Friederike (ab 8 Jahren) 

Der Inhalt: Kinder können sehr gemein sein, das lernt die kleine Friederike sehr früh. Sie ist ein Mädchen mit feuerroten Haaren, Sommersprossen und außerdem ist sie ziemlich dick. Sie lebt zusammen mit Annatante und einer sprechenden Katze mit feuerrotem Fell in einem kleinen Häuschen. Auf Grund ihres Aussehens ist sie für die Leute ein leichtes Opfer. Ständig wird sie ausgelacht und gehänselt. Wenn die Kinder sie sehen, rufen sie: „Da kommt die feuerrote Friederike! Feuer, Feuer, auf der ihrem Kopf brennt´s!“ Die einzigen, die zu Friederike halten, sind ihre Tante, die Katze und der Briefträger. Plötzlich findet Friederike ein Buch. Und dieses Buch wird ganz bald ihr Leben verändern…

Warum wir es lieben: Nöstlingers Erstlingswerk aus dem Jahre 1970 ist längst zu einem Klassiker in der Kinderliteratur geworden. Sie schrieb es in einer Zeit, in der es den Begriff Mobbing noch gar nicht gab. Sehr wohl gab es aber auch schon in dieser Zeit Gewalt und Ausgrenzung unter Kindern. Man könnte dieses Werk also als Urtext zum Thema Mobbing unter Kindern bezeichnen.

  • Wir pfeifen auf den Gurkenkönig (ab 9 Jahren)

Der Inhalt: Im Keller der Familie Hogelmann sitzt eines Tages ein seltsames Geschöpf und bittet um politisches Asyl. Es ist eine Mischung aus Gurke und Kürbis, trägt weiße Handschuhe und hat rot lackierte Zehennägel. Dieses Geschöpf behauptet in seltsam gebrochenen Sätzen, es sei König Kumi-Ori der Zweite, der von seinen Untertanen verjagt worden ist. Bald merkt die Familie, dass Kumi-Ori ein widerlicher kleiner Tyrann ist, der den ganzen Tag bedient werden will. Bald wollen die Hogelmanns den Gurkenkönig wieder los werden. Aber plötzlich entdeckt Sohn Wolfgang, dass Kumi-Oris Volk tatsächlich existiert..

Warum wir es lieben: Diese absurde Geschichte erzählt Christine Nöstlinger mit so viel Einfallsreichtum und ihrem typischen Witz, dass sie Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Spaß macht. Klug, witzig, spannend, fantasievoll und dennoch realitätnah für Kinder (und Erwachsene) geschrieben. Ein Muss für jeden, der gute Literatur zu schätzen weiß und seinen Kindern eine niveauvolle Lektüre vorlegen möchte. TIPP: Nicht die Taschenbuchausgabe kaufen, dort fehlen die genialen Bilder!

  • Das große Nöstlinger Lesebuch: Geschichten für Kinder (von 8 bis 10 Jahren)

Der Inhalt: Das Lesebuch von Christine Nöstlinger versammelt die schönsten Geschichten der berühmten Autorin, in dem Kenner und Kinder ihre Lieblingsgeschichten wieder finden werden.

Warum wir es lieben: Das Buch beinhaltet wunderbare Geschichten zum Vorlesen – ganz im Nöstlinger Stil. Mehr Grund zum lieben braucht es nicht.

 

Das große Nöstlinger Lesebuch

  • Susis geheimes Tagebuch/Pauls geheimes Tagebuch (ab 7 Jahren)

Der Inhalt: Keiner weiß vom anderen, dass Susi und Paul je ein geheimes Tagebuch führen. Die Geschichte von Susis und Pauls Freundschaft hat natürlich zwei Seiten, die von vorne gelesen in Susis, von hinten gelesen in Pauls Tagebuch aufgeschrieben sind.

Warum wir es lieben: Das Buch war in der Kindheit mein absolutes Lieblingsbuch, an dessen Inhalt ich mich sogar heute noch erinnern kann. Eine Geschichte wird in zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Erst liest man die eine und dann die andere, oder man liest mal da und mal da. 

 

Susis geheimes Tagebuch, Pauls geheimes Tagebuch

  • Am Montag ist alles ganz anders (von 10 bis 12 Jahren)

Der Inhalt: Wie kommt man zu einer Punkfrisur? So bunt und grell, dass manche Leute vor sich hinmurmeln: »Oh Gott, diese Jugend von heute …« Kathi hat Glück. Kathi hat nämliche Läuse. Da müssen die langen Haare weg. Und Kathis Großmutter ist Friseuse. Die macht genau die Frisur, die sich Kathi wünscht. Was die beiden sonst noch unternehmen und warum am Montag alles ganz anders ist, steht in diesem vergnüglichen Buch.

Warum wir es lieben: Weil wir uns alle eine moderne und ausgeflippte Oma, wie in dem Buch, wünschen würden. 


 Am Montag ist alles ganz anders

  • Maikäfer flieg (ab 12 bis 15 Jahren) 

Der Inhalt: Die Geschichte, so steht es im Klappentext des Buches, ist eine Pulverlandgeschichte. Und sie ist wirklich passiert.
Die Protagonistin erlebt zunächst in Wien, dann in einer Villa vor Wien das Ende des zweiten Weltkrieges und die ersten Wochen der russischen Besatzung. Sie ist acht Jahre alt, die Ich-Erzählerin in dem Roman, und bekommt, soweit ich mich nicht verlesen habe, im ganzen Buch keinen Namen. Die Protagonistin versteht und erlebt den Krieg aus ihrem kindlichen, aber in seiner Einfachheit recht klugen Blickwinkel. Sie sieht Bomben auf Wien fallen, sie hört ihre Großmutter auf Hitler schimpfen und hat Angst davor, dass die Großmutter abgeholt wird. 

Warum wir es lieben: „Maikäfer flieg!“ ist ein autobiographischer Roman über die Erfahrungen eines Kindes während des Krieges und der Besatzung. Eine Pulverlandgeschichte, die wirklich passiert ist. Sie handelt von sehr verschiedenen Menschen, aber auch von Trümmerbergen, in der Hauptsache aber von der Freundschaft, die ein neunjähriges Mädchen mit einem russischen Koch verbindet. Cohn, der Soldatenkoch aus Leningrad, wird zum Symbol der Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit.

* Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Die Inhalte dieses Blogs sind kostenlos. Sie sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Manchmal bauen wir Amazon-Affiliate-Links in unsere Artikel ein. Wenn du über diese Links ein Produkt erwirbst, zahlt du nicht mehr, aber „Einer schreit immer“ erhält eine kleine Kommission von Amazon. Du hilfst uns dabei, die Produktion von Inhalten, die Grafik sowie das Webhosting des Blogs zu finanzieren. Danke! Natürlich bekommst du die Produkte auch beim lokalen Händler deines Vertrauens.

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6 comments

  1. Die Geschichten vom Franz find ich klasse! Richtig klasse Klassiker.

  2. Ihr habt „Rosa Riedl, Schutzgespenst“ und “ Nagle einen Pudding an die Wand“ vergessen. Die sind auch so herrlich!

    • einerschreitimmer

      Und die Mimi Geschichten, und und und. Die Nöstlinger hatte so viele tolle Bücher, dass 11 gar nicht reichen! ;-)

  3. Toll, da sind wirklich noch ein paar Bücher dabei, die ich noch nicht kannte – ich selbst habe Christine Nöstlinger erst als „junge Jugendliche“ entdeckt und dann die passenden Bücher gelesen…. DAnke!

  4. Wie toll. Ich habe früher als Kind immer die „Wetti und Babs“-Reihe gelesen

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About einerschreitimmer

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