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Aus dem Leben

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Einst kaufte sich Anneliese Attersee* ohne mit einer Wimper zu zucken Stilettos um 150 Euro, oder sündhaft teure Handtaschen. 2013 wurde sie Mutter. Von Zwillingen. Seither verlässt sie unabsichtlich mit angekotzten T-Shirts das Haus, ist Expertin im Synchronstillen und kämpft täglich gegen volle Windeln und riesige Wäscheberge. Schlaflose Nächte mit drei Männern in einem Bett hat sie sich früher immer anders vorgestellt. Manchmal sehnt sie sich nach Rotwein-Hirschragout und Guido Maria Kretschmer.

Anni liebt ihre Kinder – nennen wir die beiden einfach Micky und Maus. Weil sie die Kinder ganz ohne Gebrauchsanleitung bekommen hat, muss sie ständig improvisieren. Anni ist chaotisch und lernt jeden Tag etwas Neues:  Zum Beispiel, dass Kinder Katzenfutter essen, wenn sie es nur erreichen können. Oder, dass ein Zwillingskinderwagen schlank macht. Und dass sich ihr Schamgefühl seit der Geburt ihrer Kinder drastisch verändert hat. Ihre Ekelgrenze ist mittlerweile so niedrig, dass sie ohne weiteres Dschungelkönigin werden könnte.

Insgeheim wünscht sie sich zur Mutter des Jahres gewählt zu werden, die Chancen dafür stehen aber leider schlecht. Warum? Weil ihr immer wieder der Alltag frech ins Gesicht lacht und ihre Pläne böse quert – vor allem beim Einkaufen mit zwei Kindern…

Anni hat den besten Ehemann der Welt geheiratet, der diesen Blog betreut. Der Titel des Blogs ist in Annelieses Familie Programm:  „Einer schreit immer“ – auch wenn es nur sie selbst ist…. (Meistens auch sehr kurz und im Keller, damit man es nicht so laut hört…)

Was andere hinter Annis Rücken über sie sagen? Das liest du HIER
Zahlen und Fakten über das Blog, sowie einen Blick hinter die Kulissen gibt es HIER

 

Dieser Blog ist KEIN Erziehungsratgeber. Er dient der in erster Linie als Selbsttherapie und soll unterhaltend die persönliche Sicht der Autorin widerspiegeln.


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*Anne heißt ganz anders, will ihren Kindern die Karriere als Staatsanwalt oder Bundespräsident aber nicht versauen. Daher bloggt sie unter einem Pseudonym. Mehr Infos: einerschreitimmer@gmx.at

15 comments

  1. Liebe Anni,

    ich habe dich für den Liebster Award nominiert!
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du mitmachst.

    Mehr dazu erfährst du hier: http://lilliundluke.de/nominiert-fuer-den-liebster-award/

    Herzliche Grüße
    Lilli & Luke

  2. Oh das freut mich aber! Klick dich durch – ich versuche witzig zu sein. Manchmal gelingt es mir auch… 😉

  3. Ich habe Dich zum Frage-/Antwortspiel nominiert! 🙂

  4. zweimalupsidedown

    DANKE für Euer Werk! ENDLICH eine Seite, die mir nicht die absolute Apokalypse prophezeit! Ich befinde mich im selben Boot und habe gefühlt das erste Mal über die Dinge lachen können, die uns bevorstehen werden. Sonst habe ich mich immer mit Schokolade und einer großen Pommes mit Mayo unter der Bettdecke versteckt.
    Wie wunderbar!

    • Ach wie nett von dir! In welcher SSW bist du denn? Es wird fordernd, aber machbar! Schokolade und Pommes solltest du dir weiter gönnen – deine Kinder brauchen das vermutlich – sonst hättest du nicht den Appetit darauf! 😉 GLG

  5. Liebe Anni,
    Ich habe dich für den Liebster Award nominiert http://gluckeundso.de/der-liebster-award-ich-nominiere/

    Hoffe du machst mit. Liebe Grüsse
    Dani

  6. Ha ha, das ist doch mal voll aus dem Leben gegriffen. Bin zufällig über die Seite gestolpert und habe aus Interesse gleich ein bisschen quergelesen. Im Thema bin ich nicht mehr so ganz, da meine Zwillinge inzwischen 19 Jahre zählen… Ja, die Zeit vergeht schnell. Blöder Spruch, den ich auch nicht glauben konnte als mir mit zwei Babys die Nächte um die Ohren geschlagen habe. Ich konnte übrigens auch in allen Lebenslagen schlafen, das war eine sehr nützliche Fähigkeit.
    Ein wenig Einblick in das Leben mit Zwillingen, jenseits der oftmals distanzierten Ratgeberbücher und Zeitschriften tut Zwillingseltern ganz gut, finde ich.

    Viele Grüße, Anja

    • Danke für die aufmunternden Worte, liebe ANja… Und wann genau ist es besser geworden? NA? Sag mal und mach uns doch allen MUT!

      • Das ist schon so lange her….Also ich denke, alle Kinder sind unterschiedlich. Bei meinen wurde es nach einem halben Jahr mit extremem Schlafmangel besser. So um die drei Jahre herum begannen die Jungs miteinander zu spielen und das recht ausdauernd. Sie konnten sich als zweieiige Zwillis sehr gut miteinander beschäftigen. Dann war es einfacher als bei einem Einling, da immer jemand zum Spielen da war. Als kleine Kinder haben sich meine beiden (meistens) gut verstanden, um die 10 Jahre herum haben sie sich dann voneinander entfernt und zunehmend auseinanderentwickelt.

        Kurz gesagt: Das Leben kleiner Kinder verläuft in Phasen und jede ist anders. Und es wird besser!

        Und noch immer genieße ich es, dass ich nachts nicht mehr aufstehen muss….

  1. Pingback: Meine Kinder haben einen neuen Vater…. | Einer schreit immer

  2. Pingback: Zwillinge – Ein Meisterwerk für Mutter, Vater, Kind und Kind. Ein Beitrag zur Blogparade. | zwillingswunder

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