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Zwillinge: Eine Gebrauchsanleitung ODER: So überlebst du die ersten 12 Wochen als Zwillingsmama

„Die Hormone fahren Achterbahn. Und eigentlich habe ich noch nie zuvor ein Kind richtig gewickelt. Mit Sicherheit habe ich nie einem Kind den Po massiert, damit es endlich kacken kann. Und jetzt bekomme ich plötzlich gleich zwei Stück nach Hause. Ganz ohne Gebrauchsanleitung oder Handbuch.“

So ähnlich waren meine Gedanken als wir  zu Hause ankamen. Dazu kam noch eine schmerzende Kaiserschnittnarbe und ein Schreibaby. Meine  ganz persönlichen Tipps für die ersten drei Monate als Zwillingsmama hier kurz zusammengefasst:

 

1) Alles halb so schlimm
Es sind Kinder. Wenn du etwas falsch machst, dann brüllen sie. Einer schreit sowieso immer. Du kannst eigentlich nichts falsch machen, denn deine Aufgabe ist es zu wickeln, zu füttern und zu kuscheln. Diese Jobs  sind leicht zu erfüllen. Kinder aufzuziehen ist keine Wissenschaft. Man lernt es mit der Zeit, aber nicht durch Bücher und Ratgeber. Mit anderen Worten: Learning by doing!

2) Nicht fallen lassen
Wie in Punkt 1 beschrieben, kannst du eigentlich nichts falsch machen. Außer eines der Kinder flutscht dir durch die Finger – das ist in jedem Fall zu vermeiden. Bade also die Kinder anfangs nicht alleine, denn es sind wirklich schlüpfrige kleine Scheißerchen.

3) Meide frisch gebackene Einlingsmütter
Sie sind entweder entspannt und unterfordert oder völlig hysterisch und absolute Übermütter.  Manche Einlingsmütter backen Stillkekse und bieten sie in der Spielgruppe an. Andere wiederum wärmen ihren Kindern den Schnuller vor, damit dieser im Babymund nicht so kalt ist. Diese Geschichten möchtest du nicht hören. So richtig versteht dich nur eine einzige Person: Eine andere Zwillingsmama. Halte also Kontakt zu anderen Zwillingsmüttern, es tut der Seele gut! Suche in Foren oder auf Facebook nach Leidensgenossinnen. Es gibt einen Satz, den Zwillingsmütter immer wieder gerne bemühen: „Ein Kind ist kein Kind.“


4) Sei lieb zu Papa
Du wirst zwar in den nächsten 12 Monaten keinen Sex mit deinem Partner haben, sei aber trotzdem nett zu ihm. Gib ihm zumindest hin und wieder ein Bussi. Egal was die Hormone sagen. Ja, Männer brauchen für alles länger. Sie sind ungeschickter als wir, ein bisschen tollpatschig aber eben auch stolze Väter! Je früher du sie zu gewissen Tätigkeiten einteilst, desto einfacher hast du es später. Außerdem holen sie dir nachts Himbeerschokolade von der Tankstelle. Und sie massieren müde Beine. Lasse dein Hormonchaos also nicht an deinem Liebsten aus, ohne ihn müsstest du jetzt auch noch selber den Geschirrspüler einräumen!

 

5) Du kannst nie genug Feuchttücher zu Hause haben
Damit kannst nicht nur deine Kinder vom Scheitel bis zur Sohle reinigen, sondern auch die Wickelauflage, deine Hände und manchmal auch den Fußboden. Im Notfall sogar das ganze Haus. Das Feuchttuch ist das Schweizer Messer der Zwillingsmutter: Es kann einfach alles!

6) Mache viele Fotos
Die Zeit kommt nie wieder. Ich habe relativ wenige Fotos am Anfang gemacht, weil ich mit allem überfordert war. Ich finde das im Nachhinein sehr schade. Knipse beim Stillen, beim Schlafen, beim Kacken – du freust dich später sehr darüber. Es ist unglaublich, wie klein die wirklich waren. Auch ein Neugeborenen Fotoshooting ist zu empfehlen. Unglaublich süße Bilder!

7) Gehe spazieren
Egal wie mies es dir geht, pack dich zusammen und geh spazieren. Trage vorher noch ein bisschen Makeup auf – alle werden glauben dass du Superwoman bist! Das entlohnt dich wirklich für alles. Deine Mitmenschen werden völlig verzückt sagen: „Mein Gott – sind das Zwillinge?“ Anfangs freust du dich unglaublich über Aussagen von Fremden. In einem halben Jahr wird es dir auf die Nerven gehen.

8) Eine gute Hebamme
Kümmere dich rechtzeitig um eine Hebamme, die Erfahrung mit Zwillingen hat. Schwangerschaft, Geburt und auch die erste Zeit zu Hause unterscheiden sich stark von der mit nur einem Kind.

9) Besuche nur nach Absprache
Alle wollen deine Babys sehen. Alle sind neugierig. Aber du musst jetzt erst mal mit deiner kleinen Familie selbst zurecht kommen. Ihr müsst euch kennenlernen. Gesten deuten. Ausgiebig kuscheln. Alles ist neu. Mache dir Besuche also vorher aus und schau, dass nicht zu viele Leute auf einmal da sind. Die Kinder irritiert das. Vorsicht vor alten Erbtanten und gebrechlichen Verwandten: Die erwarten Kaffee und Kuchen – den sollen sie sich selber mitbringen, denn du hast keine Zeit dafür.

10) Neues Türschild!
Klebe ein Schild mit „Bitte klopfen“ neben deinen Klingelknopf. So können dir Besucher oder Postboten die Kinder nicht aufwecken.

 

11) Bei Stillkindern
Sorge dafür, dass Kühlschrank und Naschlade prall gefüllt sind. Als Stillmama hast du nämlich ordentlich Hunger, Zeit zum Einkaufen hast du nicht. Vielleicht kannst du auch in der Schwangerschaft noch vorkochen, das erspart dir Stress. Suche dir einen Lieferservice des Vertrauens dem du auch mit nuckelndem Kind am Busen die Türe öffnen kannst.

12) Bei Flaschenkindern
Wenn ihr feste Fütterungszeiten habt, lohnt sich die Anschaffung von zwei Fläschchenwärmern mit Zeitschaltuhren. Besonders nachts muss man dann nur noch das Pulver – am besten schon am Vorabend abgemessen – ins richtig temperierte Wasser geben. Das spart Nerven und damit auch Nachtschlaf. Kauf dir einen Vaporisator für die Mikrowelle – der spart Zeit und Nerven. Ruckzuck sind alle Fläschchen sauber!

13) Ein luftdichter Windelkübel macht dir das Leben leichter
Mein Gott – Kinder können wirklich haarsträubende Häufchen produzieren. Keine Ahnung woher das alles kommt! Ein Windeleimer der keine Gerüche nach außen lässt ist ein guter Freund. Generell gibt es einiges, das für das Kinderzimmer unverzichtbar ist.

14) Führe Buch und nimm dir Hilfe
Trage ein, welchem Kind du Vitamin D oder Eisentropfen gegeben hast, und wann welches Kind getrunken hat. Irgendwann kommt man nämlich durcheinander. Die verschwommene Erinnerung liegt am permanenten Schlafmangel. Die Übergabe an helfende Hände ist dadurch auch leichter. Generell solltest du Familie und Freunde einspannen wie es dir am besten tut.

 

15) Geschenke und geplante Spaziergänge
Wenn dir deine Freunde und deine Familie auf die Schulter klopfen und sagen: „Ich helfe dir, du kannst mich jederzeit anrufen!“, dann mache dir gleich einen Termin aus. Es reden zwar alle viel von Hilfe, zwei Kinder traut sich im Endeffekt aber niemand zu. Das heißt, dass du von diesen netten Schulterklopfern zwar nette Worte, aber keine Taten haben wirst. Außer du machst dir gleich vorweg ein Spazier-Date aus. Hilfe ist besser als jedes gekaufte Geschenk.

16)  Verabschiede dich von einem straffen Bauch
Dich haben in den letzten Wochen viele Menschen in verschiedensten und sehr unvorteilhafen Positionen nackt gesehen. Was dein Körper geleistet hat ist unglaublich, dementsprechend sieht er auch aus. Irgendwann hast du wieder Zeit für Training oder Solarium, momentan nicht. Sei stolz auf dich und deinen Körper und stehe dazu. Wenn du frustriert bist, dann schau dir deine Brüste an – die sind momentan straff und prall!

17) Gönne dir etwas
Lass die Kinder mal bei Papa und gehe zum Friseur. Oder zur Pediküre. Oder zur Massage. Du hast es dir verdient!

18) Zwillinge synchronisieren
Wie genau man Zwillinge synchronisieren kann, ist eine nicht in drei Sätzen erklärt. Dazu werde ich noch ein Interview führen um Tipps dazu zu bekommen. Wichtig ist jedenfalls, dass man es macht! Auch ein Ritual am Abend ist eine feine Sache und erleichtert das Einschlafen.

 19) Versuche nicht perfekt zu sein
Ich habe die Kinder anfangs stets gleich angezogen. Weil es einfach zuckersüß aussieht. Das Problem: Sie kotzen und kacken. Das heißt deine Kleinen werden bald nicht mehr wie aus dem Ei gepellt aussehen – erspare dir also den Stress. Richtig hübsch musst du sie nur zur Ausfahrt mit dem Zwillingswagen machen (siehe Punkt 6).

20) Du weißt es am besten
Lasse dich nicht verunsichern! Du weißt, was für deine Kinder gut ist. Wir Mütter haben da genug Intuition, auch wenn man das am Anfang nicht gleich glaubt. Vergiss also alle Listen und Ratschläge – auch diese hier – all das kann nur ein Denkanstoß sein. Du wirst eine fabelhafte Mutter sein! Bei kleinen Wehwehchen oder Krankheiten helfen dir Arzt und Hebamme, auf beide kannst du dich verlassen.

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Diese Zwillingsblogs haben sich der Blogparade „Überlebenstipps für Zwillingseltern in den ersten 12 Wochen angeschlossen“:

  • „Milchstau, Quark und Schlafentzug. Oder: Bilanz einer Überlebenden“. Karolin blickt zurück auf die Zeit, als ihre Kids noch klein waren. Zu finden unter: www.dachbuben.com
  • Melli von Wunschkind² hat ebenfalls ihre Erfahrungen niedergeschrieben. Titel: „Überlebenstipps für die erste Zeit zu Hause nach der Geburt von Zwillingen“
  • „Wie packen Mama und Papa die ersten Wochen mit uns?“ Zwillingsbloggeirn Kerstin von Chaos² gibt Tipps.
  • Conny, die Frau die aus dem Kreißsaal twitterte, hat auch Zwillingstipps.
  • 1plus1ist4 hat sich ebenfalls der Parade angeschlossen. Auch Blogprinzessin ist eine erfahrene Zwillingsmama. Wie man Zwillinge synchronisieren kann, das weiß Claire von Zweieiig.
  • Und natürlich Sven von Zwillingswelten hat auch bei der Blogparade mitgemacht. BleibCOOLMami erzählt von ihren ersten Wochen als Zwillingsmama: Zwillinge ohne Beipackzettel.

 

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MEHR ZUM THEMA: 

Checkliste für den Kauf des Zwillingskinderwagens

Hebammeninterview: Elf Fragen zur Zwillingsschwangerschaft

 

40 comments

  1. Egal was die Bücher und die Umgebung sagt, synchronisieren fand ich total wichtig und genau, die Einlingsmütter haben gar keine Ahnung was das heißt. Man bekommt sonst überhaupt keine Ruhe mehr, wenn die beiden jeweils einen anderen Fütterungs- und Schlaf-Rhythmus haben. In der ersten Zeit war das Füttern (vor allem wenn ich mit beiden alleine war) anstrengend, weil ich nicht stillte und zuerst dem einen das Flaschi geben musste, während der andere schon in der Wippe rotierte. Nachdem sie älter waren und in der Wippe gefüttert werden konnten, habe ich sie parallel darin gefüttert. Erleichterte mein Leben ungemein.

    Zu Listen führen, anfangs ja, dann habe ich aber die App Baby Connect entdeckt. Die ist für meine Zwecke als Zwillingsmama ideal. Konnte die Windeln eintragen, die Flasche und die Menge, wieviel sie getrunken haben etc etc. Half mir auch sehr.

    Was für die Nacht ideal war, ist das Aufteilen gewesen, so haben wir jeweils einen Zwilling in der Nacht betreut und so hatte jeder doch eine Chance etwas zu schlafen.

    Wenn mir noch was einfällt, schreib ich wieder, jetzt ist wieder Fütterungszeit 😉

  2. Aha! Hatte ich gar nicht mitgekriegt. Höm. Ich sehe, ob ich mich noch an irgendetwas aus meinem reichhaltigen Erfahrungsschatz erinnere. 😉

  3. Hallo,

    bin zwar keine Zwillingsmutti, habe mir im Krankenhaus am Entlassungstag auch gedacht „Die können mir doch nicht einfach so diesen kleinen Wurm mit nach Hause geben…“
    Ich bewundere aber mittlerweile jeden, der Zwillinge hat und nicht kurz vor der Klapse steht.
    In diesem Sinne…Mach weiter so.

    LG
    Daniela

  4. HI REGINA! Respekt! Freue mich über Austausch mit dir!!

  5. RESPEKT, liebe Regina! Wie hast du das alles auf die Reihe bekommen? Und wie schaffst du das heute noch?? GLG

  6. Hallo,

    ich habe auch mitgemacht bei der Blogparade. Hier ist mein Beitrag dazu: http://www.zweieiig.de/2014/09/blogparade-uberlebenstipps-fuer-zwillingseltern.html

    Liebe Grüße aus Köln
    Claire

  7. Hallo Zwillis-Mums!
    Der Blog ist super, ich habe echt gelacht!(I follow ^^)
    Ich sage ja sehr liebevoll „Zwillingsfluch“ bei einigen Situationen! Schaut auf meinem Blog vorbei, ich würde mich sehr freuen! Wir sitzen alle mehr oder weniger im selben Boot, nur der Kurs ist manchmal bisschen anders. Und JA ich unterschriebe vieles was du an Tipps gibst…Das Wichtigste ist höre auf dein Mutterherz, Man ist nun Mutter und muss lernen diese neue Stimme in einem wahr zu nehmen.
    http://lebenhochzwei.wordpress.com/

  8. Sarah von Nimm 2

    Post ist online :)!

  9. Hat dies auf Novemberkinder rebloggt und kommentierte:
    Ach, hätte ich das mal vor einem Jahr gelesen, ich hätte vieles besser verstanden. Ich hatte leider nur keine Zeit dazu.

  10. Hallo zusammen!
    Immer toll von Euch zu lesen 🙂 Da ist immer ein Lacher dabei der einen dass Herz leichter macht – Speziell wenns mal nicht so läuft 😉
    Ich hab im November 2014 zwar noch nicht geloggt und hab daher auch keinen entsprechenden Beitrag… In meinem Blog schreib ich einfach alles nieder was mir mein Leben mit den Zwillingen leichter gemacht hat 😉 Liebe Grüße Alexandra

  11. Hallo an alle Gleichgesinnten
    Ich habe in meiner Schwangerschaft auch sehr viel in Blogs gestöbert und versucht mich auf ein Leben mit Zwillingen vorzubereiten und einen Einblick zu bekommen was mich erwarten wird. Ich bin sicher dass jede Frau unsicher ist bzw. Ängste hat. Die hatte ich auch. Ich habe bereits eine 8-jährige Tochter und die Familienplanung war abgeschlossen…eigentlich deswegen war die Nachricht ein mächtiger Schreck. Man war ja so verwöhnt mit so einem großen selbstständigen Kind. Und dann wieder von vorn anfangen?! Habe anfangs viel geweint und wollte mich doch eigentlich freuen weil die kleinen Wesen die in mir wuchsen es einfach verdienten willkommen und geliebt zu sein. Ich habe mich ganz mies gefühlt weil ich das tief in mir nicht empfinden konnte. Aber irgendwann entwickelte sich das allmählich und die Vorfreude auf die Mäuse war riesig. Schwanger war ich allerdings überhaupt nicht gern. Bin nur schwer damit klar gekommen wie sich der Körper verändert und man (mit 1,30m Bauchumfang) angestarrt wird wie ein Alien. Die letzten Wochen konnte ich kaum laufen…jeder Schritt tat weh und meine Schuhe passten mir auch nicht mehr. (Tun sie aber auch jetzt 5 Monate nach der Geburt noch nicht…meine FÄ meinte das wird wohl so bleiben )
    Angst hatte ich nun nur noch vor der Geburt. Ich habe mich für einen Kaiserschnitt entschieden und würde es immer wieder so tun. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Da meine Sohn die Nabelschnur mehrfach um den Hals gewickelt hatte war ich für meine Entscheidung dankbar. Am Tag der Geburt war jegliche Angst wie weggeblasen und ich freute mich einfach es endlich geschafft zu haben und meine Babys im Arm zu halten. Ich hatte ein Einzelzimmer und mein Freund blieb während meines kompletten Aufenthalts bei mir. Wir haben die Tage im Krankenhaus unglaublich genossen. Es war eine sehr intensive Zeit auch für uns als Paar. Nun sind unsere Zwillinge (Junge & Mädchen ) 5 Monate und ich muss sagen es gab bisher nicht einen einzigen Tag an dem ich gestresst, überfordert oder todmüde war. Ich genieße jede Sekunde. Es brauchte natürlich ein bisschen bis wir uns in unseren Alltag gefuchst hatten aber nun läuft es prima. Was sehr hilfreich ist um sich als Eltern Freiräume zu schaffen… ALLES ZEITGLEICH MACHEN . Egal ob Stillen, Fläschchen oder nun Brei…wenn sie den gleichen Rhythmus haben ist man doppelt so schnell fertig. Das geht natürlich nicht von heut auf morgen. Wenn eines der Babys früh deutlich ehr wach und natürlich hungrig war dann habe ich dem „Langschläfer“ über den Tag verteilt immer etwas früher als die 4 Stunden gegeben und nach der 3. oder 4. Mahlzeit…je nachdem wie groß der Abstand war…hatte ich sie wieder synchron. Somit sind auch die Schlafphasen ziemlich gleich. Abends immer das gleiche Ritual…waschen, Fläschchen, kuscheln, WACH ins Bett legen. Und es zahlt sich aus. Sie schlafen seit der 8. Woche mittlerweile 10 Stunden durch. Ich habe auch sehr zeitig angefangen sie nach der Mittagsmahlzeit in ihr Bett zu legen. Auch wenn sie nicht immer gleich geschlafen haben aber nun wissen sie genau MITTAG BETT SCHLAFEN. Die Geduld wird jetzt mit 2-3 Stunden Mittagsschlaf belohnt. Da sie quasi dann ausgeschlafen sind, sind sie den restlichen Tag total entspannt und ausgeglichen und wir spielen, singen und albern ganz viel rum. Ich konnte mir nie vorstellen mehr als ein Kind zu haben und heute finde ich es unbeschreiblich schön so eine große Rasselbande zu haben. Nichts gibt mir mehr als mit meinen Kindern zu lachen. Das klingt jetzt vielleicht alles sehr nach Märchenbuch …ich bin mir auch durchaus bewusst dass nicht immer alles rosig ist und es definitiv stressige Zeiten gibt (habe ja wie schon gesagt eine Tochter) aber es gehört für mich einfach zum Leben dazu und auch wenn es abgedroschen klingt…MAN BEKOMMT SOO VIEL ZURÜCK

  12. Ich hab den Text grad zum ersten mal gelesen und find ihn Spitze! Ich hab viel gelacht! Meine 2 Jungs werden jetzt im März schon 4 und wir haben das „Gröbste“ hinter uns.

    • einerschreitimmer

      SPOILER! Hast du noch nicht! 😉 Aber danke für deine lieben Zeilen! Wir freuen uns, wenn du wieder vorbeiklickst! 🙂

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