Rezept am Donnerstag: Hühnerkeulen auf arabische Art

Comments 2 Standard
Hühnerkeulen auf arabische Art

Ich kann keine Nudeln mehr sehen! Auch Hack bzw. Faschiertes hängt mir aus den Ohren raus. Darum war ich auf der Suche nach neuen und schnellen Rezepten. Für euch dieses Mal probiert: Hühnerkeulen auf arabische Art.  Eines vorweg: Das Schwierigste an dem Rezept ist das Schnippeln der Zutaten – prinzipiell kocht sich das Gericht von selbst….

Schwierigkeitsgrad 0 Punkte, Geschmack 100 Punkte! Prädikat: #yammi #nomnom

Zutaten: 

6 Hühnerkeulen
3 Zwiebeln
8 bis 10 kleine Kartoffeln
2 fische Tomaten
3 EL grüne Oliven
3 EL Olivenöl
gemahlenen Kümmel
eine Prise scharfes Currypulver oder Chili
Steinsalz
etwas Pfeffer
Zitronensaft
250 ml Gemüsesuppe
massenhaft frischer Koriander

Beilage:

Reis oder Couscous
(im äußersten Kinder-Trotzanfall-Ausnahmezustand auch Nudeln)

Continue reading

Parade der Peinlichkeiten: Ein Schwank aus dem Kreißsaal (2KindChaos)

Comment 1 Standard

„Einer schreit immer“ sammelt also Geschichten wie peinlich es mit Kindern zugeht. Interessant – und dass sie dabei gleich an mich denkt, sowieso. Denn peinlich ist mein zweiter Vorname, zumindest wenn es um die Denke anderer geht. Ich bin die Mutter, die immer angeglotzt wird, entweder weil tätowiert oder weil brüllende Kinder im Schlepptau. Oder weil Smartphone in der Hand oder weil Kinder mit Schokolade und Eis (im Supermarkt) bestochen werden. Ist mir alles gar nicht so peinlich, da seh ich drüber hinweg. Aber ganz ganz kurz bevor ich Mutter wurde, da war mir doch mal etwas sehr peinlich, und das erzähl ich euch jetzt!

Es war einmal, im Krankenhaus…

Ich war mit meiner ersten Tochter schwanger, hochschwanger, und ich hatte einfach keinen Plan von diesem ganzen Ekelzeugs. Also klar hab ich alle Bücher gelesen die ich finden konnte, aber trotzdem war ich etwas irritiert von dem, was mein Körper da anstellte. Dass da zum Beispiel immer Flüssigkeit aus dem Busen austritt, wenn es wärmer wird. (Und man plötzlich ein paar unschöne Flecken auf dem Shirt hat. Zum Glück trag ich ja meistens schwarz, ne… nur dass da die Milch immer so schön drauf verkrustet.)

Weiterlesen…

Von Karotten-Apfel-Kunstwerken und dem fiesen Brotdosen-Käse-Wahnsinn

Comments 2 Standard
Brotdosenkunst

Ich war bisher wirklich neidisch auf manche Mütter. Vor allem auf die, die es schaffen ihren Kindern zum Frühstück kleine Kunstwerke aus unglaublich gesunden Lebensmitteln zu zaubern, die dann selbst vom hartnäckigsten Gemüseverweigerer mit Genuss verschmaust werden. Schaut man sich die Fotos auf manchen Blogs und Mutti-Seiten an, bekommt man den Eindruck die Damen hätten sich auf ihre Mutterschaft mit einem Bildhauerkurs oder einem Studium der bildenden Künste vorbereitet. Man sieht niedliche Mäuschen aus Vollkornbrot mit Radieschen-Nasen und Gurken-Öhrchen, die eher einen Platz im Louvre als auf dem Frühstückstisch verdient hätten. Oder gleich Schloss Neuschwanstein, liebevoll geschnitzt aus einem Block Käse aus der Milch von glücklichen Kühen, die beim Melken klassische Musik hören.

Weiterlesen…

Interview: Wie man Zwillinge und Drillinge groß zieht, ohne auf der Strecke zu bleiben

Leave a comment Standard
Leben mit Drillingen

Diese Frau ist entspannt wie ein tibetischer Zen-Buddhist: Elian ist Drillingsmama und Psychologin. Auf die Frage, ob sie mir Fotos mit mehr Chaos schicken kann, antwortet sie nur kurz: „Also Chaos haben wir wenig. Ich mag das nicht so und außerdem würde ich sonst hier untergehen.“ Na gut – also keine Chaos-Fotos, dafür aber viele praktische Tipps. Denn die  Schweizerin hat nicht nur Drillinge sondern betreibt außerdem die Seite „Mehrlingsmanagement“ und bietet dort Vorbereitungskurse und Beratungen für Zwillings- und Drillingseltern an.

Starten wir mal ganz am Anfang: Was waren deine ersten Gedanken, als du erfahren hast, dass es Drillinge werden?

Mein erster Gedanke war „Das kann nicht sein. Das kann nicht stimmen.“ Mein Erstaunen hat den Hintergrund, dass eine Freundin von mir bereits Drillinge hat, und ich dachte mir, „das kann gar nicht sein, so einen grossen Zufall kann es gar nicht geben.“ Der anfängliche Schock hat sich dann alsbald in Schwangerschaftsübelkeit verwandelt (die ja bei Mehrlingsschwangeren anfangs häufiger und stärker vorkommt), und ich brauchte einige Tage, bis ich wieder klar denken konnte. Ich habe dann sofort angefangen zu organisieren und zu planen – das ist meine Art, etwas zu bewältigen. Je mehr ich das Gefühl hatte, das Ganze irgendwie zu überblicken, umso mehr kam die Freude, und ich konnte meine Schwangerschaft genießen.

Weiterlesen…

#daslebenderanderen: Lieblingstweets aus KW 20

Leave a comment Standard
Das Leben der Anderen

Montag. Twitterlieblinge-Tag.

Weiterlesen…

Meine Zwillingsschwangerschaft: Mariellas langer Weg zu den Zwillingen

Comments 2 Standard
In welcher Schwangerschaftswoche wurde das Geschlecht eurer Zwillinge festgestellt?
image

Zwillingsmama Mariella im Interview: „Meine Zwillingsschwangerschaft“.

Eines Vorab: Mariella hatte keine schöne Schwangerschaft – trotzdem sind alle fit und munter. Zart besaitete Schwangere und Leserinnen sollten an dieser Stelle mit dem Lesen aufhören (oder diese Interview klicken)…

Denn – hier geht es im Interview auch um drei Fehlgeburten und die große Angst um die Kinder.

Stell dich doch bitte ein bisschen vor!
Mein Name ist Mariella, ich bin 29 Jahre, wohne in Baden bei wien, habe zwei Hunde mit denen ich sehr viel unternehme. Bin gerade mit meinem freund auf Haussuche. Ich arbeite in einer Baufirma in der Kalkulation davor war ich selbst auf Baustellen und habe alles koordiniert. Freunde sind mir sehr wichtig. Ich wollte schon seitdem ich 18 bin ein Kind haben. Wenn Zeit da ist trainiere ich unsere Hunde.

In welcher SSW hast du von deiner Schwangerschaft erfahren?
Dazu muss ich ein bisschen in der Vergangenheit ausholen: Anfang 2014 wurde eine Hüft- Op durchgeführt (durch mein Alter leider nur eine „Sanierung“). Nach 3 Monaten Krankstand erfuhr ich, dass ich schwanger war (schon lange ersehnt). 3 Wochen später der Schock – eine „komplette Molenschwangerschaft“ – ab zur Curettage. Jeden Monat bei der Kontrolle die Konfrontation mit der Molenschwangerschaft – ein Horror! Dann noch, trotz Verbotes in nächster Zeit schwanger zu werden, leider einen natürlichen Abgang miterlebt – Unzählige Blutabnahmen zur Kontrolle, und endlich dann Ende Jänner 2015 die ersehnte „Erlaubnis“ für einen weiteren Anlauf einer Schwangerschaft.

Weiterlesen…