Kommt, wir gründen einen Mütter-Club!

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Alles Liebe zum Muttertag! Wir gratulieren von Herzen allen Müttern dieser Welt, in allen Formen, Farben und mit Ecken und Kanten. Lasst uns zusammen feiern – wäre das nicht ein Fest? Wie wäre es, wenn wir ab heute alle Gegensätze vergessen und uns auf das besinnen, was uns verbindet?

Komm mit, wir gründen einen Mütter-Club und du bist auch dabei!

Frischlingsmamis sind eingeladen, genau wie Profi-Erziehungsberechtigte. Es gibt keine gut gemeinten Ratschläge, es sei denn jemand fragt danach. Und Fragen ist ok, denn es gibt keine dummen Fragen, kein Augenrollen über Unwissenheit oder Unsicherheiten. Das erste Kind ist gruselig, das wissen wir alle und wir erinnern uns vielleicht wie fremd und geheimnisvoll dieser kleine Außerirdische war, den wir voller Stolz an unserer Brust getragen haben. Wir hören einander zu, ohne Wertung, ohne Besserwisserei. 

Wir klatschen zusammen Applaus, wenn ein Kind seine ersten Schrittchen macht, auch wenn wir es bei unseren eigenen Kindern schon gesehen haben, wenn der Zauber der ersten Male langsam verblasst. Im Mütter-Club freuen wir uns und belächeln keine augenscheinliche Naivität, sondern erinnern uns, wie beeindruckt wir waren über dieses winzige Mysterium, das WIR zur Welt gebracht haben.

Komm herüber, wir stoßen an!

Ein Hoch auf uns, wir stoßen an mit Champagner, Wasser oder Apfelsaft, denn was in den Gläsern ist spielt keine Rolle. Gemütlich sitzen wir am Tisch und snacken selbstgebackenen Kuchen mit Fertigpizza und veganem Latte Macchiato, jemand bringt handgerollte Salzstangen ohne Zimt und ich kenne die Nummer der Pommesbude auswendig. Wir lassen es uns gut gehen, jede auf ihre eigene Weise.

Für die Kinder gibt es Chips und Brause und Dinkelkekse, Schokolade und zuckerfreie Linsenbratlinge. Wir tauschen und probieren, wir lernen dazu und Neues kennen, bilden uns eine Meinung und die ist ok, egal wie sie ausfällt. Geschmäcker sind verschieden und so unterschiedlich sind wir Mütter auch. 

 Erzähl mir was von dir!

Setz dich zu mir und erzähl mir von deinem Leben. Ich möchte alles wissen über deine Welt, von Job und Carearbeit, von Terminkalendern und freien Abenden mit deinem Liebsten. Teile deinen Mental Load mit mir, vielleicht wird er dann zum Mental Light. Dafür erzähle ich dir von Wocheneinkäufen und Mamataxis, von Staubsaugrobotern und Elternzeit.

Wir möchten alle teilhaben an deinen Erfolgen, dich loben und feiern und immer wenn es nötig ist deine Hand halten und hinter dir stehen, wenn das Leben es gerade nicht gut mit dir meint. Wir lachen mit dir und wir weinen mit dir, auch wenn wir deine Emotion nicht verstehen oder selbst durchleben akzeptieren wir sie, weil sie ein Teil von dir ist. Du darfst fröhlich sein und weinen, lieben und hassen und wir tun es mit dir. Wir reichen uns die Hand zum Trost, geben uns ein High Five mit klebrigen Händen und besorgen zur größten Not einen Müllsack und eine Schaufel.

Wie wäre es einen Tag in deinen Schuhen zu laufen, ganz egal ob High Heel oder Birkenstock? Lass es uns versuchen, wir gehen einfach ein Stück zusammen und schauen wohin der Weg uns führt und wie die Aussicht von deinem Wäscheberg aussieht. Unsere Vereinskluft ist so bunt wie wir, unser Logo ist ein Kaffeefleck, den wir mit Stolz in die Welt hinaus tragen. Der Mutti-Dutt wippt wenn wir uns gegenseitig zunicken und auch ohne viele Worte erkennen “Schau mal, eine von uns!”

Komm herein, in unserem Clubhaus ist ein Platz für dich!

Komm rein, setz dich, fühl dich wohl. Für jede ist Platz in unserer heilen Welt, ein Ohrensessel wenn du Ruhe brauchst, eine lange Bank, auf die du den Stress des Alltages schieben kannst, ein Barhocker, wenn du das Leben feiern möchtest. Komm allein(-erziehend), mit jemandem (m/w/d) den du liebst. Komm zu uns mit einem Kind oder mit zehn, selbst geboren, selbst adoptiert oder selbst gepatchworked, wir haben Platz genug!

Komm mal zu mir, wir schreiben uns eine Hymne!

Ein Mix aus Ballermann und Musical, einstimmig gesungen statt unstimmig gemeckert. Wir alle kennen den Text, der handelt von Homeschooling, Teilzeitjobs und Anerkennung. Wir nennen uns “Die Mamis”, weil das so niedlich und liebreizend klingt und nicht nach achtarmiger Survial-Künstlerin, die keine Zeit hat sich lange Texte zu merken, weil ihr Kopf voll ist mit Einkaufszetteln, ToDos und Kindergartenterminen. Wir tanzen und wir machen uns groß, wir singen so laut, dass uns jeder hört und einfach begreifen muss, dass wir der Bass dieser Gesellschaft sind. Leise, manchmal kaum zu hören und stets im Hintergrund, aber ohne uns hat der Beat keine Kraft. Wenn wir zusammen singen haben wir eine Stimme die stark genug ist um die Berge zu versetzen, die uns im Wege stehen zur sagenhaften Märchenstadt namens “Vereinbarkeit”. 

Was wäre das ein Fest! 

Stell dir vor, wir würden alle unsere Differenzen für einen Moment vergessen und zusammen feiern, was wir gemeinsam haben. Wir sind alle Mütter in verschiedenen Farben und Formen, mit Ecken und Kanten und ganz sicher haben wir alle zu wenig Schlaf und zu viel Schmutzwäsche. Stell dir vor es wäre ganz egal wie wir sind, weil wir alle einfach Mütter sind die sich durch den Alltag mogeln und hoffen, dass am Ende alles gut wird. Stell dir vor wir würden uns dabei unterstützen statt zu verurteilen – was wäre das ein Fest!

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INTRO NEFFA
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2 comments

  1. Ich wäre in dem Club dabei! Das wäre so schön!

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