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Experteninterview: Zwillinge synchronisieren – so funktioniert es!

Als Bestsellerautorin hat Nora Imlau schon vielen Müttern hilfreiche Tipps gegeben. Die Mutter dreier Kinder hat bereits fünf sehr erfolgreiche Elternratgeber geschrieben und ist Autorin für die Zeitschrift „Eltern“. Heute erzählt sie im „Einer schreit immer“ Interview, wie man Zwillinge am besten synchronisieren kann und ob Attached Parenting auch bei Zwillingen möglich ist.

Zwillinge synchronisieren? Geht das? Macht es Sinn?

Ja, klar geht das. Wenn Eltern eine sehr feste Tagesstruktur einführen, mit festen Trink- und Schlafenszeiten, gewöhnen sich die meisten Babys schon daran. Nur: mit bedürfnisorientiertem Umgang hat starres Füttern nach nicht viel zu tun. Gleichzeitig ist natürlich klar, dass das Füttern und Einschlafbegleiten nach Bedarf bei Mehrlingen sehr schwierig werden kann, vor allem wenn Familien wenig Unterstützung haben. Ein guter Kompromiss ist ein ungefähr gemeinsamer Rhythmus, der sich an den Bedürfnissen der Babys orientiert, aber nicht krampfhaft eingehalten wird, sondern nur, wenn es allen damit gut geht.

Welche Tipps gibt es, um Zwillinge zu synchronisieren?

Beim Stillen immer auch dem zweiten Baby die Brust anbieten, wenn eins Hunger hat. So pendelt sich oft ein gemeinsamer Rhythmus ein. Auch eine gemeinsame Aufstehzeit am Morgen, sowie ein verlässliches Abendritual für beide können helfen. Ideal: wenn Mama und Papa abwechselnd je ein Baby ungefähr zeitgleich in den Schlaf begleiten.

Schlafe wenn das Bbaby schläft – dieser Tipp ist bei Zwillingsmüttern nicht ganz so einfach. Hast du einen besseren?

Geh abends vernünftig ins Bett. Also nicht später als 22 Uhr. Und versuche die Zeit für Dich eher wann anders zu holen – tagsüber kann vielleicht auch mal jemand anderes die Babys kurz nehmen? Ansonsten rate ich Zwillingseltern dringend zum Familienbett und dazu, von Anfang an einzuführen, dass nachts keiner aufsteht. Gestillt, gewickelt oder abgehalten und gekuschelt wird im Bett, damit sind alle Bedürfnisse erfüllt, da muss niemand zu nachtschlafender Zeit durch die Wohnung tigern oder auf dem Pezziball hopsen.

Schlaf ist ein großes Thema: Du hast ein Buch darüber geschrieben. Wenn du nun die drei wichtigsten Tipps raussuchen müsstest, welche wären es?

1. Macht Euch die Abende so leicht wie möglich – Einschlafstillen ist total okay!
2. Habt keine Angst vor schlechten Angewohnheiten – erfüllte Bedürfnisse verschwinden!
3. Ändert Schlafsituationen, mit denen es Euch nicht mehr gut geht – aber nicht mittels gemeiner Schlaflerntrainings, sondern sanft und schrittweise. Wie genau das aussehen kann, erklären wir im Buch 😉

Warum ist das Thema Schlaf so präsent bei den Eltern? Wie können wir lockerer und leichter damit umgehen?

In unserer Kultur gilt Schlaf als erste große Bewährungsprobe und als prominentes Erziehungsfeld: Wer gut schlafende Kinder hat, gilt als fähige Mutter, als erfolgreicher Vater. Das ist ein irrer Druck! Leichter wird das Thema, wenn wir uns klar machen: es hat ganz logische Gründe, dass Kinder nicht allein einschlafen können und auch nachts unsere Nähe suchen. Wir können uns unsere Erziehungsbemühungen also einfach sparen, unseren Kindern geben was sie brauchen – und sind dadurch weder inkonsequent noch unfähig, sondern gute, liebevolle Eltern.

Du selbst hast drei Kinder und bist erfolgreiche Autorin – schläfst du denn überhaupt?

Ich schlafe total viel! Ungelogen: Sieben Stunden pro Nacht mindestens. Nicht am Stück natürlich, ich stille ja öfter mal. Aber ich schlafe währenddessen und dazwischen im Familienbett immer wieder gut ein und stehe morgens ziemlich erholt auf.

Du beschäftisgst dich sehr mit Attached Parenting – ist das bei Zwillingen möglich, ohne, dass Mamas dabei auf der Strecke bleibt?

Ja, das denke ich auf jeden Fall. Ich kenne auch mehrere bindungsorientierte Zwillingseltern persönlich, die könnten sich gar keinen anderen Weg vorstellen und sagen, dass ihnen AP jeden Tag ihr Leben leichter macht. Entscheidend ist für Einlings- wie für Zwillingseltern, dass AP nicht zum dogmatischen Supermutterwettbewerb ausartet, als der es manchmal missverstanden wird. Dabei steht AP eigentlich für ein Familienleben, in dem die Bedürfnisse ALLER wichtig sind – die der Kinder ebenso wie die der Erwachsenen. Es geht um Respekt, und Feinfühligkeit, und Zugewandtheit – nicht darum, um jeden Preis jahrelang zu stillen oder keinen Kinderwagen zu benutzen. Und diese liebevolle, bindungsorientierte Haltung tut – davon bin ich zutiefst überzeugt – allen Familien gut, egal wie viele Kinder sie haben.

Wochenbett mit Zwillingen – wie geht das?

Im Idealfall: mit viel praktischer Unterstützung im Rücken, so dass die Mama wirklich acht Wochen lang nur mit Erholen, Stillen und Babykuscheln beschäftigt ist. Wie bei Einlingen auch. Wir müssen dringend diese Wochenbettkultur schützen, denn viele Frauen haben heute das Gefühl, ihrem Umfeld diese Zeit, in der sie ‚ausfallen‘, nicht zumuten zu können. Dabei ist sie für die körperliche und seelische Gesundheit der Mutter so wichtig!

Und was, wenn man eine Frühgeburt hatte?

Je nachdem, wie früh die Geburt war, verbringen viele Mütter ihr Wochenbett ja in weiten Teilen auf der neonatologischen Station. Das ist natürlich nicht zu vergleichen mit einem gemütlichen Wochenbett daheim. Trotzdem sollten Frauen wann immer es möglich ist auch dort viel liegen, viel kuscheln, so viel Ruhe und Entspannung wie irgend möglich anstreben in dieser emotionalen Ausnahmesituation. Doch klar: Das ist nur sehr eingeschränkt und oft gar nicht möglich, vor allem nicht, wenn dann auch noch Sorge um die Babys dazu kommt. In dem Fall ist es ratsam, dass Mütter das Wochenbett nachdem sie mit ihren Kindern nach Hause durften, quasi nachholen, auch wenn die eigentliche Geburt schon viele Wochen her ist: ab ins Bett und kuscheln, kuscheln, kuscheln!

Das Geheimnis glücklicher Zwillinge?

Zwillinge kommen mit den selben Bedürfnissen zur Welt wie Einlinge auch: sie brauchen Milch, sie brauchen Nähe, und sie wollen eine Bindung aufbauen zu den Menschen, die sich da so nett um sie kümmern. Dazu braucht es viel Körperkontakt, gemeinsame Interaktionen und vor allem: Feinfühligkeit. Das große Glück von Zwillingen ist, dass sie darüber hinaus eine ganz, ganz enge Vertrauensperson schon aus dem Bauch kennen und deshalb ihr Bedürfnis nach Nähe von Anfang an nicht nur bei den Eltern stillen können, sondern auch im engen Kontakt mit ihrem Geschwisterchen.

 

 

32 comments

  1. Meine waren von Anfang an synchron und sind es heute noch. Da haben wir Glück gehabt 🙂

  2. Leider ist es mir auch nicht immer möglich beide Kinder gleichzeitig zu beruhigen, d.h.ins Bett zu bringen. Sie stören sich beim Einschlafen. ‚Einer schreit immer‘ 🙂 Deswegen haben wir sie für die Einschlafphase in getrennte Zimmer gelegt. Nachts sind dann beide bei uns.
    Ich bin selbst Zwilling und laut meiner Mutter haben wir uns nie!!! gestört…toll…warum wird das nicht vererbt ;-)!?

  3. Als unsere noch Babys waren haben wir , wenn einer wach geworden ist um was zu trinken den anderen IMMER mit wach gemacht.
    So haben wir es geschafft das sie dann immer zusammen wach oder geschlafen haben.
    Heute sind sie 2 Jahre und wenn einer kein Mittagsschlaf machen will dann bleiben alle mit wach auch der andere Zwilling, aber es ist mittlerweile so das der andere Zwilling dann auch nicht wirklich schlafen will wenn der erste auch nicht schläft.

    Also es ist wichtig das man es den Kindern von Geburt an angleichen muss dann ist es für später einfacher.

  4. Meine zwillinge sind auch von Anfang an synchron … nur manchmal brauch eine etwas länger zum einschlafen aber das nich so wild 🙂

  5. Habe die beiden auch von Anfang an synchron gehalten, wobei zu Beginn nicht ganz – 30 Min Zeitversetzt mit dem Füttern, aber mit dem Schlafen war ich schon sehr dahinter, dass sie da synchron sind, weil man sonst als Zwillingsmama überhaupt nicht zu Ruhe kommt. Als ich sie dann in der Wippe gefüttert habe (das geht ja gleichzeitig ganz gut – Flascherl – links und rechts), wurde es schon bedeutend leichter. Meine schlafen (meistens) gleichzeitig und Essen gibt es auch immer für beide gleichzeitig. Wobei es jetzt schon viel viel leichter ist als früher. Eine Nicht-Zwillingsmama kann sich das gar nicht vorstellen und die schauen einen immer schräg an – „Mein Baby isst / trinkt immer wann es will“ – „Mein Baby schläft wann es will“ … blabla … die würde ich dann immer gerne zu mir einladen, mach mal 24 Stunden und dann reden wir weiter. Derzeit ist es so, dass mein Sohn sich schon vom Vormittagsschlaf verabschiedet und nur mehr einen Mittagsschlaf möchte, die Tochter aber noch beide braucht. Ist jetzt auch wieder so ein Wendepunkt.

    Zur Frage – wie synchron – das haben die Schwestern im Spital (wo sie nach der Geburt noch ca. 12 Tage waren) geschafft. Die sind da „brutaler“, die fahren ihren Plan – um 0.00 h gibts Flascherl – und wer schlief wurde geweckt und auch gefüttert. Seit dem sind sie doch mehr oder weniger synchronisiert. Habe auch immer wieder Berichte von anderen Zwillingsmamas gelesen, die in der Nacht, wenn eines auf war, das 1. Kind gefüttert haben und dann das 2. weckten und auch fütterten. Ich kenn das, kaum 1. Durchgang erledigt und man würde endlich schlafen – blärrt No 2. darum – ja liebe Nicht-Zwillingsmamas, das mag für euch alles urgemein und brutal klingen – aber die Methodik half uns über die Nacht. Außerdem war es so, dass sie von allein immer länger schliefen und mit 6 Monaten war auch das Nachtfüttern ohnehin erledigt.

  6. Die Antwort auf diese Frage interessiert mich auch brennend!!! Wir haben hier eine Eule und eine Lerche – also die eine ist abends echt nicht müde und schläft dafür morgens gerne länger, die andere ist abends sehr nölig und dafür morgens topfit. Da ist es einfach schon typbedingt schwierig, der einen oder anderen etwas aufzudrücken. Abends versuchen wir, die Lerche noch etwas zu ziehen (geht aber echt nicht sooo lange), und die Eule wecken wir morgens. Für den Tagesschlaf packe ich sie beide bei Wind und Wetter in den Wagen und gehe 1,5 Stunden raus – da kann dann eine noch eine halbe Stunde wach sein, wenn die andere schon schläft oder umgekehrt. Das funktioniert ganz gut, zwar schafft man in der Zeit auch nichts, aber mit einem wachen und einem schlafenden zu Hause kommt man ja auch nicht zu viel 😉 Abends ist es schwieriger, im Moment müssen eigentlich immer zwei Erwachsene anwesend sein und die Kinder in getrennten Räumen schlafen legen. Das müssen wir auch noch optimieren.

    • Das ist wie bei uns!!! HAARGENAU! Und das „lustige“ an der Sache: Ein Kind kommt nach meinem Mann, eines nach mir…. Haben die Kids auch relativ bald in getrennte Zimmer gesteckt und es hat Wunder gewirkt. Jetzt kümmert sich mein Mann um den Morgenmenschen und ich mich um die Nachteule… 😉

  7. WIr hatten auch das Glück das unsere fast von allein synchron gelaufen sind. laufen sie heute noch zu 98%. Wie die anderen Mamas schon beschrieben haben, wurde bei uns auch schon gleich nach Geburt gleichzeitig gefüttert. Da gab es kaum ausnahmen. Wenn eine nicht schlafen will kann man sich fast sicher sein das Kind 2 dass auch nicht möchte usw. Interessant wäre doch auch zu wissen ob die beschriebenen Situationen von Eineiigen- oder Zweieiigen Zwillingsmamas kommen. Da wir es leider nicht zu 100 % wissen sag ich jetzt einfach. meine sind 2´zweieiig mit eineiigem Verhalten 😉

  8. Unsere waren auch synchron, lag wohl am Krankenhaus und dass ich nicht wirklich stillen konnte, durfte. Sie haben immer gemeinsam essen bekommen (Vorteil Flaschenfütterung?). Mittagsschlaf machen sie mittlerweile gemeinsam, früher haben sie zu unterschiedlichen Zeiten geschlafen. Mehrmals. An den Weihnachtstagen hat es sich dann allein eingependelt, daß sie sich mit Flasche hingelegt haben nach dem Mittagessen. Einer schläft dann ca ne halbe Stunde bis zwei und der andere würde den Nachmittag verschlafen, wenn ich ihnen nicht wecken würde.
    Glaube nicht, dass man da was machen kann, liegt nur an den Kindern. Manche sind einfacher auf Routine ein zustellen, andere haben einfach Ihren Rhythmus.
    Ratschläge in der Sicht möchte ich nicht wirklich geben, weil Kinder eben so unterschiedlich sind. Aber vielleicht helfen einfache Rituale, bzw immer gleiche Abläufe? So funktioniert es bei uns mittags und abends sehr gut.
    Außerdem achte ich drauf, dass der kleine mit viel Schlaf Bedürfnissen zu seinem Schlaf kommt und hole den großen aus dem Zimmer, ehe er den anderen weckt.

  9. Da ich schon einen 6jährigen hatte, fiel bei uns die Sache mit dem „Mittagsschlaf“ sowieso leider flach 😉 Aber die Essenszeiten waren eigentlich schnell synchron. Da habe ich den einen anfangs halt einfach geweckt wenn der andere gerade seine Mahlzeit beendet hatte. So ging das wirklich schnell.
    Mit dem Schlafen ist es leider etwas anders… da haben sich meine auch eher abgewechselt 🙁 Mittagsschlaf-Synchronität hatten wir dann mit etwa 10 Monaten aber drin. Einfach beide immer zur gleichen Zeit ins Bett. Ich hatte die Jungs allerdings auch im Alter von 6-18 Monaten in etwa in getrennten Schlafzimmern. Einer der beiden hatte leider einen schlechten Nachtschlaf – erst mit 22 Monaten konnte man beim ihm von Durchschlafen sprechen. Vorher war es leider eine Katastrophe und er weckte den anderen Zwilling, der eigentlich durchschlafen wollte, grundsätzlich auf… daher die vorübergehende Trennung.
    Wenn es räumlich machbar ist rate ich absolut zu dieser Lösung, wenn einer besser schläft als der andere. Man darf nur den Absprung nicht verpassen sie wieder zusammenzulegen wenn man das möchte. Sonst gewöhnen sie sich an den ungestörten Nachtschlaf 😉
    Heute sind meine Jungs 5 und könnten sich eine Nacht allein im Zimmer sicher nicht mehr vorstellen!

  10. veganerwahnsinn

    Meine beiden sind überwiegend synchron. Allerdings hat das Männerbaby kürzere schlaf Phasen als das püppi. Aber es klappt recht gut. Hab sie von Anfang an zusammen hingelegt und zusammen gestillt so das die Rahmenbedingungen schon angelegt waren.

  11. Wie Katja schon schreibt: wenn man 2 unterschiedliche „Typen“ hat, wird es schwer. Unsere beiden sind auch total unterschiedlich: die eine würde es notfalls auch ohne Mittagschlaf schaffen (mit 1,5 Jahren!), würde abends dennoch die letzte sein, die einschläft und morgens die erste, die aufwacht. Die andere braucht ganz viel Schlaf. Da das schon von Beginn an so war, haben wir auch gar nicht erst versucht zu synchronisieren, zumal eine von beiden richtig lange Schlafphasen hatte, die andere aller Nase lang wach war. Und man überlebt auch das, ohne „brutal“ zu sein und zu vorgegebenen Zeiten zu wecken, wie hier schon geschrieben wurde. Ist also immer ne Typfrage.

  12. Ja, so war das bei uns auch….

  13. Wie bei uns!! Es ist eine absolute Typfrage – oft kann man sich da echt nicht helfen….

  14. Ich liebe Feuchttücher – sie sind das Schweizer Messer jeder Mutter! 😉

  15. Stefanie Ochotta

    Unsere Mädels haben sich im Laufe der Zeit selber synchronisiert. In den ersten Monaten haben sie immer ihre Flaschen bekommen, wenn sie sich wegen Hunger gemeldet haben. Das hat sich bei uns als besser herausgestellt, als immer eine zu wecken um zu füttern weil wir sonst 10-12 Flaschen pro Kind hatten. Als mein Mann nach 4 MOnaten Elternzeit wieder arbeiten musste, haben wir bei den Mädchen einen festen Tagesablauf eingeführt. Um kurz nach 6 wecken, wickeln und anziehen. Bis 7 Uhr hatten wir dann die Zwillinge und den großen Bruder soweit, dass alle ihre Frühstücksmilch bekamen. Mit der Zeit haben sie sich dann auf 2 Tagesschläfchen eingependelt (immer noch mit jetzt 13 Monaten), eines am Vormittag von 10-12 und eines am Nachmittag von 15:30 bis 17 Uhr. Abends um 8 geht es dann ins Bett. Diese Zeiten sind für mich perfekt, weil sie mir am Vormittag erlauben in Ruhe zu frühstücken und etwas Haushalt zu erledigen und am Nachmittag Zeit für meinen 4-jährigen zu haben. Ich hoffe, dass das noch ne Weile so bleibt. Ich glaube mir hat das Spazierengehen mit den Mädels geholfen, sie in diesen Rhytmus zu bringen. Ich bin im letzten Sommer immer vormittags mit den Kinderwagen unterwegs gewesen und die Omas wechselweise am Nachmittag.

  16. Am Anfang war immer einer wach mittlerweile schaffen wir es das beide mittags zusammen schlafen. War aber ein gutes Stück Arbeit und keine Ruhe für mich. Musste immer mit den beiden zusammen ins Kinderzimmer und bin oft genug mit eingeschlafen.
    Nachts haben wir leider oft noch das Problem das einer wach ist.

  17. wir haben zweieiige jungs, 7 monate alt. sie waren von anfang an ziemlich synchron. in der nacht jedoch wacht der „ältere“ immer vor dem bruder auf und will den schoppen. der „jüngere“ wird dann immer geweckt. mein mann nimmt immer den einen und ich den anderen, schoppen rein und danach gleich wieder zurück ins bettchen. es schlafen übrigens beide in ihrem eigenen bettchen bei uns im zimmer. tagsüber ist schlafen keine option, ausser ich packe sie in den wagen und gehe laufen. aber das ist nicht mal so schlimm, denn ich habe den zirkus lieber am tag als in der nacht. und nein, einlingsmütter haben definitiv keine ahnung was es heisst den ganzen tag vollgas mit zwei nicht schlafenden kindern konfrontiert zu sein. 😉 tagsüber gibt es auch immer gleichzeitig essen. das interessante ist, sie trinken immer exakt gleich viel und zwar auf ml genau. lässt der eine 30ml übrig, lässt es der andere auch stehen. selbst in der nacht. 🙂

  18. Hallo. Ich kann Dir nur raten nichts zu synchronisieren. EGAL ob eineiig oder zweieiig- es sind zwei verschiedene Menschen. Und je weniger Du eingreifst, desto entspannter sind die Kinder. Keine Frage es ist anstrengender, aber für die individuelle Entwicklung der Kinder wesentlich gesünder. Lange Rede kurzer Sinn: mach Dir einfach keinen Stress, höre nur auf Dich, deine Intuition, lies nix mehr im www nach und lösch alle hier abgegebenen Kommentare ungelesen. Zu jedem Deiner Beiträge ( auch meinen). Liebe Grüße

  19. Ach ja…hab ich vergessen zu erwähnen…unsere Zwillinge sind jetzt bald drei:-)

  20. Zu gleichen Zeiten essen und die gleichen „Aktivitäten“ hilft wohl am Meisten. Eine richtige Synchronisation lässt sich aber nicht erzwingen, sind ja schließlich keine Maschinen die Kleinen. (Zum Glück :P)

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About einerschreitimmer

Einst kaufte sich Anne ohne mit einer Wimper zu zucken Stilettos um 150 Euro. Dann wurde sie Mutter. Von Zwillingen. Eines ihrer Kinder schreit immer…

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